Geplatzte T-Mobile-USA-Übernahme bescherte AT&T Verluste

26. Jänner 2012, 16:26

Milliardenverlust im vierten Quartal - Jahresgewinn bricht ein

Die geplatzte Übernahme des Konkurrenten T-Mobile USA hat dem US-Telekommunikationsriesen AT&T tiefrote Zahlen beschert. Das Unternehmen machte im vierten Quartal des vergangenen Jahres unter dem Strich einen Verlust von 6,68 Mrd. Dollar (5,08 Mrd. Euro), wie AT&T am Donnerstag mitteilte. Im Gesamtjahr 2011 fiel der Gewinn nach Steuern auf 3,9 Mrd. Dollar. 2010 hatte der Konzern noch 19,2 Mrd. Dollar verdient. Der Umsatz stieg 2011 um zwei Prozent auf 126,7 Mrd. Dollar.

39 Milliarden

AT&T hatte im März 2011 angekündigt, die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile USA für 39 Mrd. Dollar kaufen zu wollen. Diesen Plan gab der Konzern aufgrund des heftigen Widerstands der Wettbewerbshüter in den USA aber Ende des Jahres auf. In der Folge muss AT&T eine Entschädigung von vier Mrd. Dollar an T-Mobile USA zahlen. Die Telekom-Tochter hatte am Montag angekündigt, Frequenzen von AT&T übernehmen zu wollen - dies könnte die Schulden von AT&T nun etwas senken. (APA)

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AT&T

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