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Wie aus den aktuellen Geschäftszahlen Nokias hervorgeht, wurde der Konzern zum Start seiner ersten Smartphones mit Windows Phone massiv von Microsoft gestützt. Demnach erhielt der strauchelnde Handyhersteller für das vierte Quartal 2011 rund 250 Millionen US-Dollar für die Nutzung des Betriebssystems des Software-Riesen.
Unterstützungszahlungen
Laut Nokia würden diese "platform support payments" Teil der Anfang 2011 vorgestellten, gemeinsamen Strategie der beiden Konzerne sein. Dies inkludiere auch Lizenzzahlungen an Microsoft. Allerdings legt der neue Geschäftsbericht nahe, dass Nokia dabei nicht so tief in die Tasche greifen muss, wie dessen Mitbewerber. Der chinesische Anbieter ZTE etwa zahlt Microsoft pro WP-Lizenz rund 27 Dollar.
Talfahrt
Wie berichtet, konnte allerdings auch Microsofts Finanzspritze Nokias Talfahrt nicht abwenden. Der nach Stückzahlen führende Handyhersteller fuhr in den letzten drei Quartalen des Vorjahres einen Verlust von über einer Milliarde Euro ein.
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angesichts der nachrichtenlage über arbeitsbedingungen schäm ich mich grad ein bisserl für mein samsung handy und wünsche nokia viel glück... vor allem genug finanziellen erfolg um eine produktion in europa durchzuhalten. wenn microsoft da mitzahlt soll es mir recht sein. besser angelegt als das geld, dass sie in foxconn buttern, um xboxen zusammenzuschrauben.
das schaut mir auch nicht sehr asiatisch aus: http://www.wpcentral.com/nokia-lum... ion-photos
und hier zum 900er: http://www.unwiredview.com/2012/01/0... port-says/
aber was weiß ich wo die ihre billighandys produzieren. gibt ja kaum strukturierte infos zu sowas. und die bestandteile kommen sowieso weißgottwoher (displays, chips...)
wär schön wenn das transparenter wäre, dann könnte man das als konsument auch ein bisserl steuern. ich würd mir ein fair trade handy schon überlegen, wenn der preis nicht ganz astronomisch ist.
Der Knackpunkt bei allen Arten von Fair Trade ist, dass die Löhne für die gering verdienenden Arbeitskräfte, welche Kaffee sammeln, Kleidung nähen oder Schokolade pflanzen, gegenüber dem Endpreis des Produkts praktisch vernachlässigbar ist. Man könnte den Arbeitern das Doppelte zahlen und der Preis würde davon vielleicht um zwei Prozent steigen, denn höher ist der Anteil der Lohnkosten nicht.
Erschwert wird das allerdings dadurch, dass die vielen Chips und Komponenten ein sehr unübersichtlicher Markt sind, den die Hersteller nicht gern offen legen. Wenn aber der Druck durch die Verbraucher steigt, läßt sich sicher was bewegen, es gibt ja schon erste Erfolge. Dazu kommt, dass zunehmend auch in China die Menschen höhere Löhne durchsetzen.
da ärgert mich es auch, dass fair trade gleich 30% oder was weiß ich was mehr kostet.
bei elektronik machen die arbeitskosten anteilig sicher einen größeren anteil aus. es geht ja nicht nur ums zusammenschrauben, auch die komponenten müssen erst mal gefertigt werden (die rohstroffe ausgegraben, alles transportiert...). je nach automationsgrad fällt da mehr oder weniger arbeit an, in summe aber sicher etliches.
angesichts dieser umstände und der arbeitsbedingungen wär ich daher bei einem handy sogar eher bereit, 20-30% draufzulegen. oder ein modell mit weniger features zum selben preis zu nehmen. (veraltet ist das teure in 6 monaten eh auch)
stimmt, habs doch noch gefunden
http://www.nokia.com/global/ab... acilities/
wär ja auch zu schön gewesen. bleibt die hoffnung dass sich nokia auch in china anders gebärdet als foxconn. und dass vielleicht doch nicht alle europäischen fabriken schließen.
na sag ich doch. und die lumnias siehen mir nach europa aus, soweit ich das den geposteten links entnehmen kann.
interessieren würd mich wie sich der wertschöpfung und arbeitsaufwand zwischen komponenten und assembly verteilen. ich nehme an dass der großteil der kosten in den komponenten versinkt, dafür haben sie dort wohl einen wesentlich höheren automationsgrad.
nein die lumias werden nicht mal von nokia selbst gefertigt. sie kommen von einem taiwanesischen zulieferer, nämlich compal. das liegt daran, weil windows phone ausschließlich auf gewissen prozessoren läuft, die nokia nie verwendet hat.
original nokias wie das nokia n9 werden in europa gefertigt. mein n9 ist aus finnland. ind ungarn steht ebenfalls eine nokia fabrik.
an geschriebenen texten ("das sieht nach ..." beschreibt rein sprachlich nicht unbedingt eine optische rezeption), an den wenig asiatisch anmutenden arbeitern auf den bildern aus der fertigung, und bei genauerem hinsehen an der beschriftung lahteva an einer außenwand (das liegt in finnland)
Das Lumia wird in Taiwan von einem Auftragfertiger gebaut. Das N9 bauen sie selbst.
Hab auf die schnelle diesen Artikel gefunden:
http://www.drwindows.de/windows-n... ieren.html
das 800er machens offenbar in lahteva, finnland: http://www.facebook.com/media/set... 396&type=3
das 900er wollens auch selber machen, sagen sie.
Das Lumia 710 und 800 werden von einem taiwanesischen Auftragsfertiger produziert, im obigen Artikel steht ja auch der Name drin.
Das 900er wollen sie dann wieder selbst produzieren. Der Grund dürfte sein, dass Nokia bisher nur OMAP-Chips verwendete und WP aber Qualcomm braucht. Anscheinend kann man da die Produktion nicht so schnell/einfach umstellen.
Deswegen wird das N9 (hat OMAP) von Nokia selbst gebaut wird, das Lumia (mit Qualcomm) aber nicht.
Der Unterschied ist aber, daß MS damals stimmrechtlose Anteile an Apple erworben hat, die Apple später zurückgekauft hat. Abgesehen davon, mußte MS das tun, um einer Zerschlagung des Konzerns zu entgehen.
Nehme nicht an, das Nokia die "Unterstützung" an MS zurückzahlen muß.
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