So viele wie nie zuvor

Neuer Radfahrerrekord in Wien

26. Jänner 2012, 13:24
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    foto:dapd/punz

    Das Rad als Verkehrsmittel wird in Wien offenbar immer beliebter.

Steigerung von 20 Prozent im Vergleich zu 2010 - Ring ist beliebteste Radstrecke

Wien - Das Rad als Verkehrsmittel wird in Wien offenbar immer beliebter. Das geht aus einer Statistik der Radagentur hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Im Vorjahr waren pro Werktag durchschnittlich 11.061 Radfahrer unterwegs - so viele wie nie zuvor, hieß es. Das entspricht einer Steigerung von 20 Prozent im Vergleich zu 2010. Besonders viele waren 2011 im Mai unterwegs. Die Daten wurden im Auftrag der Stadt Wien an acht Zählstellen erhoben.

Wiens Radverkehrsbeauftragter Martin Blum zeigte sich über die Entwicklung und auch über einen neuen Trend beim Radfahren erfreut: "Die Wiener motten ihr Rad im Winter nicht mehr ein, sondern nutzen es vermutlich auch in der kalten Zeit." Das würden auch die Zahlen bestätigen, da Zuwächse im Monat Dezember zu verzeichnen waren. Am Opernring soll sich die Zahl der Radfahrer im Vergleich zum Jahr 2010 sogar verdoppelt haben.

Beliebteste Radstrecke am Ring

Unter den Radstrecken war jene am Ring besonders beliebt. Dort waren pro Werktag durchschnittlich 3.324 Radfahrer unterwegs. Der stärkste Monat war auch hier der Mai, in dem pro Tag im Schnitt sogar 5.797 Radler gezählt wurden.

Blum sieht sich aufgrund des Ergebnisses bestätigt, künftig noch mehr für den Radverkehr zu tun und ihn auszubauen. Als Gründe für die positive Entwicklung nannte er neben schnellerem und staufreiem Vorankommen durch das Fahrradfahren auch die Tatsache, dass das Wetter insgesamt sehr mild gewesen sei. (APA)

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thinkonyourfeet
00
30.1.2012, 06:21
In der Stadt ist das Fahrrad konkurrenzlos.

Sowohl was die Zweckmäßigkeit betrifft, als auch in punkto Gesundheit...

freilaufend
00
29.1.2012, 16:32

Daunenjacke, handschuhe und los gehts.
Mit der richtigen kleidung ist es jetzt auch kein problem...

Majestix
 
00
27.1.2012, 12:20
Bei durchschnittlich 18 Grad im Mai 2011 wenig verwunderlich....

Majestix
 
00
27.1.2012, 12:28
Ergänzung:

Dem Hardcoreradler ist das Wetter egal. Der Durchschnittsradler - also die Mehrheit - fährt lieber bei schönem Wetter.

Jehane
00
30.1.2012, 16:48

Also das einzige, was mich vom Radfahren abhält, sind Minusgrade und extrem kalter Wind, das ist einfach ungemütlich *brr*

zol ex
00
27.1.2012, 13:22

Sie reden von Schönwetterradlern. Den Durchschnittsradlern ist das Wetter relativ egal.

Majestix
 
11
27.1.2012, 13:39
Glaub ich eher nicht ;-)

R. Lexer
00

Egal vielleicht nicht, aber der Einbruch im Winter ist nicht so groß, dass man den Eindruck gewinnt, Radfahren im Winter wäre ein Randgruppenphänomen.

ubu roi
02
27.1.2012, 11:48

dass der ring viel befahren wird, glaube ich sofort, dass er deswegen "beliebt" sein soll, ist allerdings ein gewaltiger trugschluss. apa halt.

epost
00

Ganz deiner Meinung. Vielleicht wird er wirklich beliebter, wenn RadfahrerInnen endlich eine Autospur bekommen!

OttotheBusdriver
134
27.1.2012, 11:27
Hr. Blum, tun sie endlich etwas für die Radfahrer

Setzen sich dafür ein, dass

- Radfahrerausbildung
- Versicherungspflicht
- Kennzeichenpflicht

schleunigst eingeführt werden.
Holen sie die Radfahrer aus dem Anarchoeck und machen sie echte Verkehrsteilnehmer aus ihnen.

Schon möglich das da einige Radrowdys auf der Strecke bleiben, aber das ist gut so. Die werden hier im Forum eh gleich wieder jammern.

kor-del
03
27.1.2012, 12:41
lieb!

legal eagle
 
01
28.1.2012, 09:43

ja, echt herzig.

Thank God I'm A Country Boy
01
27.1.2012, 12:29

ja- und das selbe bitte auch für Fußgänger! Geht ja nicht, dass einer ohne Ausbildung einen Zebrastreifen überquert!

BraS
 
18
27.1.2012, 12:27

so echte Verkehrsteilnehmer wie die Autofahrer, die sich trotz Ausbildung, Versicherungspflicht und Kennzeichenpflicht einen Schmarrn um die StVO scheren?

kor-del
20
27.1.2012, 10:44
Wiens Radverkehrsbeauftragter Martin Blum

zeigte sich über die Entwicklung und auch über einen neuen Trend beim Radfahren erfreut....

Lieber Herr Blum, was haben Sie bis jetzt für die Radfahrer geleistet?

Die Radverkehrsanlagen sind genauso geschi**en wie immer und die Benützungspflicht gibts auch noch.

Was tun Sie tagein tagaus und wo sind Resultate, so wirds nix mit einem Radverkehrsanteil von >8%.

BraS
 
00
27.1.2012, 12:26

für dei Radfahranlagen ist der Blum gar nicht zuständig. Die verantworteen immer noch der Blaha (und die 23 Bezirksimwegsteher)

kor-del
00
27.1.2012, 12:33
Ja eh,

aber was ist dann seine Leistung?
Was tut er ganz konkret?

R. Lexer
00
31.1.2012, 13:38

Die Radwege (die die Bezirke verbrechen) wenigstens auf einheitlich schlechtes Niveau bringen. Das geht auch über die Planung hinaus, etwa bei der Schneeräumung, die auf mehrere Magistrate verteilt ist.

LSDBlue
11
27.1.2012, 09:50

Ach, wenn ich das Bild seh kann ichs kaum mehr erwarten dass es wieder wärmer wird & ich mich wieder auf mein Bike schwingen kann!

Josef Fischer
00
minusgrade

Wieso warten? 13 Minusgrade wie heute in der Früh sind - zumindest bei kurzen Strecken - doch kein Grund auf das Fahrrad zu verzichten. Man braucht nur die richtige Bekleidung. Und ich war beileibe nicht der einzige Radfahrer, der heute in Wien unterwegs war.

. g.bac
00
27.1.2012, 08:39
wenn durchschnittlich 11.000 radler unterwegs waren

und wien 1,8mio ew hat, dann müsste der modalsplit (für wiener innerhhalb des wiener stadtverkehr) bei rund 0,01% liegen.

laut angaben der wiener linien/spö beträgt er aber rund 4%.

mich würde interessieren wie eine abweichung um das 40 fache zustande kommt.

unterwegs in Österreich
01
27.1.2012, 10:30
Weil beim Modal Split nicht die Zahl der Radfahrer

und Autofahrer, sondern die Fahrten bzw. der reinen Gehwege gezählt werden.

. g.bac
11
27.1.2012, 11:09
guter erklärungsversuch, aber leider ist er 100% falsch

denn sogar die stadt wien räumt zwar ein, dass obwohl beim modal split (laut ihrer "eigenen" erhebungsweise) der öv auf mehr anteile kommt als der miv, aber bei der verkehrsmittelverwendung der miv mit rund 60:40 erneut wieder vorne liegt.

also ist die erhebung ganz bestimmt nicht auf die fahrten abgestimmt sondern auf die personen.

BraS
 
00
27.1.2012, 09:48

wer lesen kann ist klar im Vorteil:
die 11.000 wurden an 8 Zählstellen erhoben.

Alle Radfahrer, die nicht zufällig an so einer Zählstelle vorbeikommen, bleiben unberücksichtigt. Das gibt für einen Trend eine sinnvolle Aussage, nicht jedoch für die Gesamtzahl der Radfahrer in Wien.

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