"SozialMarie 2012" auf der Suche nach innovativen Projekten

26. Jänner 2012, 12:41
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    foto: www.sozialmarie.org

    2011 ging der erste Preis der "SozialMarie" an das ungarische Projekt "Social Housing Reconstruction Camp", bei dem StudenInnen ehrenamtlich Häuser renovieren - mehr dazu hier.

Erstmals wird in diesem Jahr ein österreichischer und ungarischer Publikumspreis verliehen

Wien - Kreative, innovative Sozialprojekte haben wieder die Chance auf Förderung durch die "Sozialmarie": 15 mit insgesamt Preise 42.000 Euro dotierte Preise werden vergeben, Einreichungen sind bis einschließlich 7. Februar möglich. Darauf wiesen die Organisatoren am Donnerstag in einer Aussendung hin.

Gesucht werden Projektbetreiber, die mit innovativen Lösungen auf geänderte gesellschaftspolitische Bedingungen reagieren. Teilnahmeberechtigt sind Anträge von kommerziellen Unternehmen, der Sozialwirtschaft (zivilgesellschaftliche Initiativen, NGO, NPO, Vereine) und der öffentlichen Verwaltung. Erstmals wird in diesem Jahr ein österreichischer und ungarischer Publikumspreis verliehen. Ausschlaggebend hierfür sind abgegebene Online-Stimmen. Den Sieger erwartet eine Überraschung, die im Rahmen der Preisverleihung am 1. Mai 2012 vorgestellt wird.

"Unruhe Privatstiftung"

Der Preis der "Unruhe Privatstiftung" wird 2012 zum achten Mal vergeben. Ziel dahinter ist, soziale Ideen und deren Umsetzung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und die Vernetzung der Projekte zu fördern. Aus mehr als 1.400 Einreichungen wurden in den vergangenen sieben Jahren 105 Projekte mit insgesamt 294.000 Euro ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr wurde unter anderem ein Projekt in der ungarischen Stadt Nagykanisza prämiert, wo in heruntergekommenen Stadtvierteln die Plattenbauten von Freiwilligen gemeinsam mit den dort Wohnenden renoviert wurden. (APA)

O5
00
26.1.2012, 16:26

Am Effizientesten ist es wenn man Bildung fördert. Dann können die Geförderten ihr Haus nämlich von Experten die Geld dafür bekommen am freien Markt renovieren lassen und müssen nicht Studenten als kostenlose Arbeitskräfte dazu missbrauchen.

blackdeeper
00
26.1.2012, 15:44

Das am Foto ist kein Plattenbau...

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