Keine Verhandlungen

AUA-Personal fehlt der Draht zum neuen Boss

Hermann Sussitz, 26. Jänner 2012, 14:52
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    Da den AUA-Mitarbeitern die hauseigene Kantine verweigert wurde, wanderte man in ein Bürozentrum aus.

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    Zuvor wurden Anwesenheitslisten unterschrieben.

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    Insgesamt zeigte sich die Crew mit geschwellter Brust.

Die Gewerkschaft des fliegenden Personals verhandelt mit Chef Jaan Albrecht nicht über "dieses Papier" und sieht sich gestärkt

In der AUA scheinen die Misstöne zwischen Mitarbeitern und Geschäftsführung eine selten da gewesene Dissonanz angenommen zu haben. Donnerstagfrüh kamen große Teile des AUA-Bordpersonals zusammen, um gegen den vom Management im Alleingang ausgearbeiteten neuen Kollektivvertrag (KV) zu protestieren. Die Gewerkschaft kritisierte dabei vor allem die deutsche Mutter Lufthansa und den neuen AUA-Chef Jaan Albrecht. Dessen ständige Beschwichtigungen stünden konträr zum Vertragsentwurf. "Er lügt, oder er hat gar keine Ahnung, was in dem Papier drinnensteht", tönte Bord-Betriebsratschef Karl Minhard vor 750 Flugbegleiterinnen und Kapitänen. Dass die AUA seit Jahren Verluste schreibt, kam nur am Rande vor.

"Albrecht gibt zwar vor, keine Kündigungen auszusprechen, tut aber andererseits alles dafür, Verträge leichter auflösen zu können", sagte Minhard verärgert. Er spielte dabei auf kürzere Kündigungsfristen und niedrigere Abfertigungen an, die Teil des Management-Vorschlags seien. Das Personal habe schon längst seinen Beitrag zu den Sparvorhaben der Lufthansa geleistet, die Führungsriege müsse jetzt auch die Systempartner der Fluglinie, namentlich den Flughafen Wien und die Regierung, in die Pflicht nehmen. Minhard fürchtet aber in jedem Fall Kündigungen, weniger Flugzeuge bedeuteten weniger Personal. In der Versammlung, die aufgrund von "feuerpolizeilichen Vorschriften" nicht in der AUA-Kantine, sondern im gegenüberliegenden Bürohaus stattfand, war von bis zu 500 Mitarbeitern die Rede. Das dementiert die Fluglinie freilich. "Es wird keine Gehaltskürzungen und keinen Mitarbeiterabbau geben", so ein Unternehmenssprecher.

Länger und flexibler arbeiten

Es sind unzählige Details, die die Mitarbeiter auf die Palme bringen. Sie würden praktisch ein Ende der großzügigen Arbeitsverträge, die weit über das gesetzliche Mindestmaß hinausgehen, bedeuten. Zu nennen sind das Ende der automatischen Inflationsanpassung, längere Arbeitszeiten und ein flexiblerer Dienstplan. Auf diese Anliegen reagierten die Protestierenden noch mit Unverständnis. Häme regnete es spätestens, als Minhard erklärte, auch das Essensgeld werde in vielen Fällen gestrichen - schließlich gebe es ja "Crewmeals" (Bordverpflegung, Anm.). "Das will ja eh keiner", tönte es daraufhin im prall gefüllten Raum, in dem ein Drittel des fliegenden Personals, die Rechtsanwälte der Arbeitnehmervertreter und auch der Betriebsrat des Bodenpersonals Platz genommen hatten.

"Nichts mehr hergeben"

Ganz ernst nehmen die AUA-Mitarbeiter den Managementplan sichtlich nicht. Die meisten waren gut gelaunt, man scheint sich in den roten Kostümen und marinblauen Anzügen sehr sicher zu fühlen. "Die Auswirkungen einer KV-Kündigung sind überschaubar", sagte Minhard. Schließlich liefen die alten Verträge weiter. Probleme gebe es nur im Falle einer Insolvenz. Bisher wird die AUA von ihrer deutschen Mutter Lufthansa gestützt. Sie habe sich bereiterklärt, Eigenkapital zuzuschießen, allerdings müsse auch in diesem Ausmaß gespart werden. "Vernünftigen Verhandlungen" will sich die Gewerkschaft nicht verschließen, über das vorgelegte Papier werde aber nicht verhandelt. Die AUA hat derweil bereits um einen Gesprächstermin angesucht.

"Nichts mehr hergeben", war der Tenor der Pilotinnen und Flugbegleiter, der in vielen Wortspenden zum Ausdruck kam. Geben müsse hingegen die Lufthansa, die die Schuld an der AUA-Misere trage. Monatelang habe man ab Dezember 2010 auf einen neuen Chef (Thierry Antinori) gewartet, der dann aber im letzten Moment abwinkte. Bis der neue Chef Jaan Albrecht im Herbst letzten Jahres sein Amt antrat, sei ein Jahr des Nichtstuns vergangen, beschied die Gewerkschaft.

Umso tatkräftiger scheint sich Albrecht jetzt zeigen zu wollen. Seit mehreren Wochen lässt er alle Strukturen prüfen. Albrecht geht es um Änderungen der ganzen Firma und in allen Beschäftigungsgruppen. Davon ist auch Tyrolean betroffen, deren Pilotencrews heute schon bis zur Hälfte billiger kommen als die Mannschaften nach den ursprünglichen alten AUA-Tarifverträgen. Ob Tyrolean ausgetöchtert bleibt oder mit der AUA ganz zusammengelegt wird, ist offen.

Albrecht allein zu Haus

Wenn es aber jemanden gibt, zu dem das Personal noch weniger Draht hat als zur Lufthansa, dann ist es Neo-Boss Albrecht. Der will Verhandlungen ohne "frustrierendes Hin und Her". Rund um ihn habe sich "ein recht dubioses Team" gebildet, so Minhard. Der Bord-Betriebsratschef und auch sein anwesendes Pendant der am Boden tätigen Kollegen, Alf Junghans, machten sich am Donnerstag wiederholt über Albrecht lustig und stießen dabei beim Publikum auf große Resonanz. Diesen kämpferischen Sagern wollten einzelne Zuhörer in nichts nachstehen. Albrecht hätte seine Vorschläge doch lieber auf "Klopapier" drucken lassen, beschied ein Versammlungsteilnehmer.

Dass die von der Lufthansa vorgegebenen Sparprogramme, die auch die zentrale Bündelung von Funktionen der Töchter, Flottenbereinigungen und Einsparungen in den Streckenplänen beinhalten, weitergehen, steht aber auch für die Belegschaft außer Frage. Sie will jedoch die Einschnitte für die Mitarbeiter möglichst gering halten. Kündigt die Lufthansa den KV einseitig auf oder fällt die Inflationsanpassung am 29. Februar dieses Jahres aus, will man weitersehen. "Wir lassen uns dabei nicht auseinanderdividieren", sind sich Minhard und Junghans einig. (sos, APA, derStandard.at, 26.1.2012)

Kommentar posten
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fasziniert
10
29.1.2012, 10:18
Vielleicht sollte sich das AUA-Management einmal Gedanke darüber machen, wie sinnsvoll es ist Sonntag früh im Minutentakt über dicht besiedeltes Gebiet starten zu lassen

1. Bezweifle ich, dass so kostendeckend geflogen wird
2. Sind Weckflüge Sonntag früh eine Zumutung
3. Kosteneinsparungen die auf dem Überfliegen möglichst vieler Menschen beruhen, stehen nicht nur im Gegensatz zu den Luftverkehrsregeln, sondern tragen auch zu einem negativen Image bei potentiellen Passagieren bei

Airbusflieger
00
29.1.2012, 11:48
3. Kosteneinsparungen die auf dem Überfliegen möglichst vieler Menschen beruhen, stehen nicht nur im Gegensatz zu den Luftverkehrsregeln, sondern tragen auch zu einem negativen Image bei potentiellen Passagieren bei

Mit den LVR hat das Nichts zu tun, das ist reine Streckenführung die von der Flugsicherung publiziert wird, nach mehr oder weniger Diskussion mit mehr oder weniger Betroffenen.
Das der AUA anzulasten ist wohl etwas abwegig.
Was das mit Kostendeckend zu tun hat ist auch nicht ersichtlich, denn Flüge anzubieten die nicht angenommen werden, das wäre schlecht, aber gerade am Morgen und späten Nachmittag ist der hauptsächliche Berufsreiseverkehr auf den basierend die Langstrecke geplant ist usw. Streckenplanung ist eine äußerst komplizierte Angelegenheit und nicht gerade die Spezialität der bei der AUA dafür Verantwortlichen. ;-)
Dennoch, ein Streckennetz muß aufrechterhalten werden und die daraus möglichen Rotationen der Flugzeuge.

fasziniert
00
29.1.2012, 22:38
Sonntag früh gibt es wohl kaum Berufsreiseverkehr

daher könnte man die Frühflüge Sonntag (und eventuell Samstag) vielleicht einfach streichen oder entsprechend verschieben.

Die Langstreckenflüge gehen ohnehin erst gegen Mittag und wären davon nicht betroffen.

Und was die Streckenführung betrifft, hat die AUA beispielweise die Flugroutenverlegung nach Liesing gefordert. Das sagen zumindest Politiker die selbst im Mediationsverfahren gesessen sind und auch eine entpsrechende Presseaussendung nach Verkauf der AUA wurde bis heute nicht dementiert.

Airbusflieger
00
30.1.2012, 06:32
Kleine Info

Die Rotationen müssen über das Wochenende aufrechterhalten werden, da es auch da entsprechendes Aufkommen gibt, der Berufsreiseverkehr ist nur der Aufhänger für die Früh-/Spätnachmittagflüge. Details erfragen sie bitte bei der Streckenplanung der Lufthansa, die kennen sich aus.
Langstrecke kommt ab halb sechs Uhr früh herein und wird gegen sechs beginnend auf das Europanetz verteil wieder weitergeleitet.
Die AUA hat ganz sicher nicht eine spezifische Route verlangt, das ist Piloten in der Regel völlig egal solange sie eine sichere Flugdurchführung gewährleisten.

Cuzco
02
28.1.2012, 08:14
3 Vorstände - Money for nothing!

dass der Flottenmix nicht optimal ist versteht jeder aber das hätte man vor Jahren schon manchen müssen und nicht nachdem die Flieger mit Winglets versehen und neue Sesseln eingebaut wurden.

Jetzt das Ganze auf das Personal zu schieben "Ihr seid zu teuer" ist mehr als billig.

Dafür brauche ich keine 3 Vorstände mit je 300 000 EUR Gage, 20 Bereichsleiter und externe Berater die Lawinen kosten.

fasziniert
00
29.1.2012, 10:27
Gespart wird bei den einfachen Mitarbeitern

das gleiche Prinzip wie am Flughafen. Auch dort gibt ein Sparpaket gefahren um die 3. Piste zu finanzieren, während der ex-Flughafenvorstand dafür großzügigst enthlohnt wird, dass der Skylink alles in allem über eine Million Euro anstatt der projektierten 280 Mio Euro gekostet hat.
Aber auch der Flughafen Frankfurt spart beim Personal
http://www.3sat.de/mediathek... ?obj=29075

Ein Leser
20
28.1.2012, 00:17
am besten

die lusthansa verkauft an die ryanair

keiner wird den unterschied merken

und wie lautet ihr richtiger name ?
21
27.1.2012, 18:12

kann sich wer vorstellen, wie es in diesen foren zugehen wird, wenn die lufthansa bei der aua ernst macht, und alle dann joblosen noch mehr zeit zum posten haben ?

K. K. Lacke
02
27.1.2012, 15:36
also ein neuer KV wird ausgearbeitet und angeboten. Die MA lehnen ihn ab.

so weit so gut.

wenn das eh vollkommen okay ist, versteh ich die Aufregung nicht?

der DIenstgeber kann ja ganz legal und regulär alle MA "aus wirtschaftlichen Gründen" entlassen, die den neuen KV nicht annehmen wollen.

Arbeitslose gibts auch genug, und sogar Piloten kann man organisieren...

ich frage mich wirklich wie die AUA es geschafft hat den Selbsterhaltungstrieb ihrer Mitarbeiter durch die überbordenden Vergünstigungen abzuschalten...

Offensichtlich ist es aber gelungen.

RS69
 
21
27.1.2012, 16:07

Ganz so einfach kann der DG nicht alle Ma entlassen: Abgesehen davon dass es sich um Kündigungen handelt und nicht um Entlassungen, aber über solche Details mit Ihnen zu diskutieren macht wohl wenig Sinn - da wird erst mal die Personalvertretung die Kündigungen beeinspruchen, und dann wird's wohl Streiks geben, die recht teuer werden.

Pratt Whitney
00
27.1.2012, 16:36

lass es RS69... wir füttern hier nur einen Troll... sinnlos

RS69
 
00
27.1.2012, 16:57

Stimmt.

War kurz lustig, aber er wird fad - kommt ja nichts neues.

K. K. Lacke
00
27.1.2012, 16:16
"teuer" Wird dran nur dass sie keinen Arbeitsplatz haben werden an den sie zurückkehren :D

und nein, ihre billigen Anpatzungen sind mir wurscht...

sie haben hier schon so oft ihren eigenen AUssagen widersprochen dass es keinerlei Beweis meiner Glaubwürdigkeit mehr bedarf, wenn sie als Gegenbeispiel präsent sind...

lebens halt damit

RS69
 
00
27.1.2012, 16:54

Kasperl.

watzlilaus "walmoerder" wondratschek
 
03
27.1.2012, 14:48
Falsche Einsellung zum Job

Dia AUA ist eine Firma, die offensichtlich ein strukturelles Defizit hat: Sie hat einen maroden Heimatmarkt (teurer Flughafen, wenig business class Reisende ausgehend von ihrem hub), kein neues Fluggeraet, wenig Wachstumsschancen.

Um in solch einer Situation ueberleben zu koennen, muessen die Mitarbeiter einsehen, dass sie zuallererst zeribeinige Kostenfaktoren sind und keine Forderungen zu stellen haben. Ihre Funktion ist es, dem Kunden gegenueber freundlich, hoeflich und kompetent zu sein.

Die besseren unter ihnen werden sich inzwischen einen Job bei einer anderen airiine suchen, aber der Rest sollte sich zusammennehmen

Airbusflieger
01
29.1.2012, 10:04
...dass sie zuallererst zeribeinige Kostenfaktoren sind und keine Forderungen zu stellen haben ...

Wir stellen KEINE Forderungen, wir akzeptieren bloß keine Vertragsänderungen.
Was das Defizitproblem angeht kann ich zustimmen, das gröbste Problem, das breit aufgestellte durch Seilschaften über Jahrzehnte gewachsene sich nicht durch Qualität auszeichnende Management, haben sie leider nicht angesprochen. Dazu gehört dann natürlich die Führungsschwäche der Vorstände.
Wenn die Besseren davonlaufen, führt das ein Unternehmen nicht gerade in eine tragbare Zukunft.

anra10
01
27.1.2012, 13:08

nachdem es sich bei der AUA mittlerweile um eine privates Unternehmen in deutschem Besitz handelt, kann mir (als nicht AUA-Mitarbeiter, Lieferant, Kunde) ziemlich egal sein, wie heftig der Arbeitskampf ausfällt.

Dass aber die Privilegien ungerecht und völlig überzogen sind, zeigt allein schon der Unterschied im Vergleich zu Tyrolean. Wenn dann Gewerkschafter die Zwänge der Marktwirtschaft nicht verstehen und immer noch so tun, als seien sie in einem Staatsunternehmen, ist einfach nur dumm.

RS69
 
10
27.1.2012, 14:43

"Dass aber die Privilegien ungerecht und völlig überzogen sind, zeigt allein schon der Unterschied im Vergleich zu ..."

Das Argument können's bei der nächsten Metaller- KV Verhandlung (und bei allen anderen) mit einem Hinweis auf den KV Handel) wiederverwerten.

K. K. Lacke
00
27.1.2012, 15:07
lol, also sie sind sich ja wirklich für keine Schmäh zu billig, gell?

weil natürlich vergleicht man ja BRANCHEN gegen einander, wenn jemand davon spricht zwei Unternehmen aus der selben Branche zu vergleichen...

sind sie schon so verzeweifelt und so wütdend, dass sie sich solcher PEINLICHKEITEN und dummer Kampfrhetorik bedienen müssen?

akzeptierens halt einfach dass sie momentan noch privilgiert sind.

Wenn sie meinen sie wären unverzichtbar, dann habens doch eh nix zu befürchten?

RS69
 
10
27.1.2012, 15:29

Warum wollen's nur Branchen vergleichen?

Aber bitte: Wer schon über "internationale Vergleiche" redet, sollte sich bewusst machen, dass wir hier im internationalen Vergleich generell sehr hohe Durchschnittslöhne haben.

K. K. Lacke
00
27.1.2012, 15:43
tja, das war IHR Beispiel:

"Das Argument können's bei der nächsten Metaller- KV Verhandlung (und bei allen anderen) mit einem Hinweis auf den KV Handel) wiederverwerten"

wenn sie solchen Bockmist verzapfen ist das nicht mein Problem?

mit jeder weiteren polemischen und unwahren Antwort machen sie sich weiter lächerlich, fällt ihnen das garnet auf?

RS69
 
10
27.1.2012, 15:56

Was konkret wäre unwahr?

Machen's doch nicht den Kasperl, sondern werden Sie KONKRET.

Dies ist eine bezahlte Anzeige.
04
27.1.2012, 12:48
wie dumm kann man sein

und seinen eigenen job gefährden. es genügt nur ein formloses schreiben aus frankfurt, und die aua ist geschichte.

RS69
 
10
27.1.2012, 14:44

Das ist höchst unwahrscheinlich - damit wären auch die internationalen Slots der AUA für die LH Geschichte - und deswegen haben sie ja hauptsächlich die AUA gekauft (neben ein paar Synergie-Überlegungen).

K. K. Lacke
01
27.1.2012, 15:10
naja, wenn sich die eh net rentieren

was soll die LH dann dran festhalten?

sehen sies ein: sie sind nicht der liebe Gott, und sie entscheiden auch nicht das Schicksal der AUA

die LH wird entscheiden, vertreten durch Albrecht.

Und dass euch dessen Entscheidung net gefallen wird wissen wir jetzt alle.

Genug des peinlichen Selbstmitleids, die fetten Jahre sind halt vorbei.

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