Stabiles Jahresergebnis

Weniger deutsche Urlauber in Österreich

26. Jänner 2012, 11:48
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    foto: atterseeregion/atzler

    Der Trend ist bekannt - mehr Urlauber kommen und bleiben kürzer.

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    grafik: apa

Die rückläufigen Nächtigungen der Deutschen werden ausgeglichen durch Gäste aus der Schweiz und Osteuropa

Wien - Die heimischen Tourismusbetriebe haben ihre Betten 2011 in etwa gleich gut gefüllt wie im Jahr davor. Die rückläufigen Nächtigungszahlen der Deutschen als wichtigster Urlaubergruppe konnten durch einen Zuwachs bei den Gästen aus anderen Ländern wie der Schweiz und Osteuropa ausgeglichen werden. Unter dem Strich erhöhte sich die Zahl der Nächtigungen gegenüber dem Jahr davor um 0,8 Prozent auf 125,98 Millionen, geht aus den vorläufigen Berechnungen der Statistik Austria hervor. 28 Prozent davon stellten mit 35,28 Millionen die Urlauber aus Österreich (plus 0,7 Prozent). Das Allzeithoch bei den Gesamtnächtigungen hatten die Beherbergungsbetriebe 1992 mit 130,42 Millionen erzielt.

Im Vorjahr verringerte sich die Zahl der Übernachtungen durch deutsche Gäste um 1,6 Prozent bzw. rund 770.300 auf 47,37 Millionen. Die Niederländer verkürzten ihren Urlaub in Österreich um 1,9 Prozent auf 8,90 Millionen Nächtigungen, die Briten um 4,6 Prozent auf 3,10 Millionen. Weniger lang blieben auch die Urlauber aus Italien (minus 0,2 Prozent), Dänemark (minus 3,4 Prozent), den USA (minus 3,2 Prozent) und Schweden (minus 1,0 Prozent).

Gegen diese Einbußen stemmt sich ein massives Nächtigungsplus der Schweizer von 12,6 Prozent auf 4,28 Millionen, die fast zwei Drittel der deutschen Rückgänge wettmachten. Länger blieben auch die Franzosen (plus 2,7 Prozent) und die Belgier (plus 4,1 Prozent). Kräftige Zuwächse gab es zudem wieder bei den Urlaubern aus den CEE-Ländern: Für mehr Nächtigungen sorgten die Russen (plus 25,6 Prozent), die Tschechen (plus 5,3 Prozent) und die Polen (plus 6,7 Prozent) ebenso wie die Ungarn (plus 6,0 Prozent) und die Rumänen (plus 3,8 Prozent).

Westen mit Rückgang

Nach Bundesländern betrachtet erlitt lediglich der Westen Rückgänge bei den Nächtigungen: In Vorarlberg verringerten sie sich um 2,5 Prozent auf 7,96 Millionen, in Tirol um 0,2 Prozent auf 42,71 Millionen. Das massivste Nächtigungsplus erzielten Wien mit einem Anstieg von 5,0 Prozent auf 11,40 Millionen, Oberösterreich mit plus 3,3 Prozent auf 6,95 Millionen und Niederösterreich fast gleichauf mit plus 3,2 Prozent auf 6,69 Millionen.

Bei den inländischen Urlaubern weniger beliebt waren im Vorjahr Wien (minus 6,6 Prozent), Vorarlberg (minus 2,1 Prozent) und das Burgenland (minus 0,3 Prozent). In Wien und dem Burgenland erhöhten sich dafür jedoch die Übernachtungen durch ausländische Gäste um 8,0 bzw. 4,0 Prozent, in Vorarlberg hingegen nicht (minus 2,5 Prozent).

Die Zahl der Gästeankünfte in Österreich legte im abgelaufenen Jahr um 3,6 Prozent auf den bisherigen Rekordwert von 34,62 Millionen zu. Die Nachfrage aus dem Ausland zog dabei mit einem Zuwachs von 4,5 Prozent wesentlich stärker an als jene aus dem Inland mit einem Plus von 2,0 Prozent. Rund zwei Drittel der Ankünfte entfielen auf ausländische Urlauber.

2011 kamen deutlich mehr Urlauber nach Österreich als im Vergleichszeitraum, allerdings hat sich ihre Aufenthaltsdauer in den vergangenen Jahrzehnten zusehends verkürzt. Vor 50 Jahren betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer laut Statistik Austria noch 5,7 Nächte, 2011 nur noch 3,6. (APA)

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14 Postings
Queen of Queens
00
seh keinen Fehler darin....

aber leider kommen die jetzt um zu bleiben und nicht nur als Hilfshackler sonder als Chefes. Wann wird Ö erkennen, daß die Zeit der deutschen Gründlichkeit und Disziplin vorbei ist, die zahn mehr obe als wir alle miteinand und denken sich bei den Össis geht das schon noch weil ich eigenen Land hams eh ka Leiberl!
Eine Frage: Wieso kommen eigentlich kaum Bayern zu uns, die wären noch die sympathischten des ganzen Germanenvolkes. Aber ich denke die haben noch Stolz in den Eier.

Trombone53
 
00
26.1.2012, 17:15
Die Vorarlberger lieben die Schweizer

In Vorarlberg sind wir froh über die deutschen Gäste. Noch mehr froh sind wir über jeden Schweizer. Weil:

Die Schweizer schätzen unsere Gastfreundschaft.
Die Schweizer bringen die Jausenbrote nicht selber mit.
Die Schweizer schätzen unsere Preise.
Die Schweizer reklamieren nicht ständig.
Die Schweizer sind unkompliziert und ähnlich wie wir.

HenC
 
13
26.1.2012, 16:26

"aussngjaggt hann i sie" Zitat Piefke Saga T1

http://www.youtube.com/watch?v=R... 97AA207BD8

Preger
00
26.1.2012, 17:58
5:50 :))

Franz Hackl
00
26.1.2012, 16:22

"Die rückläufigen Übernachtungen"

korrektes Deutsch

FrühpensionsTschuschnLesbenHausfrau
00
26.1.2012, 17:30

vielleicht kommens ja deswegen nicht mehr?

The Ghost in the Machine 2.0
 
14
26.1.2012, 17:26
Negativwachstum heisst des (Grasserdeutsch)

Recht habens die Deutschen, ausnehmen und beschimpfen lassen kann man sich woanders auch.

C_one Rider
00
26.1.2012, 15:28
Bahnverbindungen CH-A

Wenn man es in Österreich noch schaffen würde, sämtliche Zugverbindung nach dem Schweizer Vorbild zu vertakten würden noch mehr Schweizer in unser Alpenland reisen und somit noch ausgleichender auf die Bilanz wirken.

falsa demonstratio non nocet
20
26.1.2012, 15:21
GOTTSEIDANK

oder soll hier die Frage kommen: Wieso ist die österr. Regierung zu DUMM, um die Gesetze die in DE gelten auch an heimischen Unis anzuwenden???????? --> Numerus clausus???
Bildungsniveau am Tiefpunkt!

cannery row
14
26.1.2012, 15:01
müsste dieser beitrag..

nicht besser unter der rubrik "die beste nachricht" platziert werden?

Hellcat
07
26.1.2012, 12:55

Kein Wunder, dass immer weniger Deutsche in Österreich Urlaub machen. Die übersiedeln gleich ganz.

Neues Österreich
03
26.1.2012, 13:19
Brilliant! Oder sie kommen zum Studieren.

Kortison
04
26.1.2012, 13:38

aber nur so lange bis in D ein Studienplatz frei wird.

Andre Resestoiserl
00
26.1.2012, 13:09
KLAR

Nau Gottseidank, lieber 100 Piefkes als ein ..... !!
Aber abgesehen davon, Schigebiete in der Slowakei, Slowenien, Bulgarien sind halt auch nicht schlecht und vor allem wesentlich billiger !

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