Wien - Die börsenotierte Teak Holz International mit Sitz in Linz weist
für das Geschäftsjahr 2010/11 (per Ende September) ein deutlich geringeres
Konzernergebnis von 0,4 nach 3,7 Mio. Euro in der vorangegangenen
Geschäftsperiode aus. Das Betriebsergebnis brach laut den heute, Donnerstag,
veröffentlichten vorläufigen Zahlen auf rund 2,4 Mio. Euro von zuvor 4,4 Mio.
Euro ein, der negative Netto-Geldfluss aus der Geschäftstätigkeit vergrößerte
sich auf -4,8 (-3,5) Mio. Euro. Im Berichtszeitraum wurde ein Nettoumsatz von
1,2 (0,7) Mio. Euro erzielt, gab das Unternehmen ad hoc bekannt.
Der Break-even-Zeitpunkt sei von heute aus betrachtet "erst in späteren
Jahren absehbar", heißt es in der Pflichtmitteilung. Bis die bereits
erforderlich gewesenen Investitionen und Vorlaufkosten sowie die laufenden
Betriebsausgaben durch den Verkauf von Teakholz aus eigenen Plantagen gedeckt
werden können, stelle die langfristige Liquiditätssicherstellung eine
wesentliche Aufgabe der Unternehmensführung dar, wird weiters ausgeführt. Wie
berichtet musste das Unternehmen im Vorjahr eine geplante Kapitalerhöhung um
15,6 Mio. Euro mangels Investoreninteresse absagen.
Teak Holz besitzt 1.934 Hektar Plantagen an der Pazifikküste Costa Ricas mit
einem Baumbestand von rund zwei Millionen Teakbäumen. Der Wert der Teakbäume
belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 123,9 Mio. Euro (nach 117,6 Mio.
Euro). Das Unternehmen beschäftigte im Durchschnitt 86 Personen (Vorjahr: 115).
In Costa Rica arbeiteten 73 Personen (Vorjahr: 93), in Österreich waren es 13
Personen (Vorjahr: 22). (APA)