Teak Holz-Jahresgewinn brach ein

26. Jänner 2012, 10:51

Wien - Die börsenotierte Teak Holz International mit Sitz in Linz weist für das Geschäftsjahr 2010/11 (per Ende September) ein deutlich geringeres Konzernergebnis von 0,4 nach 3,7 Mio. Euro in der vorangegangenen Geschäftsperiode aus. Das Betriebsergebnis brach laut den heute, Donnerstag, veröffentlichten vorläufigen Zahlen auf rund 2,4 Mio. Euro von zuvor 4,4 Mio. Euro ein, der negative Netto-Geldfluss aus der Geschäftstätigkeit vergrößerte sich auf -4,8 (-3,5) Mio. Euro. Im Berichtszeitraum wurde ein Nettoumsatz von 1,2 (0,7) Mio. Euro erzielt, gab das Unternehmen ad hoc bekannt.

Der Break-even-Zeitpunkt sei von heute aus betrachtet "erst in späteren Jahren absehbar", heißt es in der Pflichtmitteilung. Bis die bereits erforderlich gewesenen Investitionen und Vorlaufkosten sowie die laufenden Betriebsausgaben durch den Verkauf von Teakholz aus eigenen Plantagen gedeckt werden können, stelle die langfristige Liquiditätssicherstellung eine wesentliche Aufgabe der Unternehmensführung dar, wird weiters ausgeführt. Wie berichtet musste das Unternehmen im Vorjahr eine geplante Kapitalerhöhung um 15,6 Mio. Euro mangels Investoreninteresse absagen.

Teak Holz besitzt 1.934 Hektar Plantagen an der Pazifikküste Costa Ricas mit einem Baumbestand von rund zwei Millionen Teakbäumen. Der Wert der Teakbäume belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 123,9 Mio. Euro (nach 117,6 Mio. Euro). Das Unternehmen beschäftigte im Durchschnitt 86 Personen (Vorjahr: 115). In Costa Rica arbeiteten 73 Personen (Vorjahr: 93), in Österreich waren es 13 Personen (Vorjahr: 22). (APA)

Waldorf and Statler
 
02
26.1.2012, 12:46

Gut so. Den Verkauf am Besten gleich ganz verbieten.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.