Brasilien

Drei Häuser im Zentrum von Rio de Janeiro eingestürzt

27. Jänner 2012 07:24

Vier Tote geborgen - 22 Menschen noch vermisst

Rio de Janeiro - Nach dem Einsturz dreier Gebäude im historischen Zentrum von Rio de Janeiro werden noch 22 Menschen vermisst. Vier Leichen seien geborgen worden, sagte der Bürgermeister der brasilianischen Metropole, Eduardo Paes, am Donnerstag und korrigierte damit die zuvor genannte Zahl von fünf geborgenen Leichen nach unten.

Bei den eingestürzten Gebäuden handle es sich um ein 20- und ein zehnstöckiges Hochhaus sowie ein kleineres mit drei oder vier Etagen, sagte Rios Bürgermeister Eduardo Paes. Fünf Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden; wie viele noch unter den Trümmern lägen, sei "pure Spekulation". Auch die Ursache des Unglücks war zunächst unklar. Während Augenzeugen von einer starken Explosion sprachen, die den Einstürzen am Abend vorausgegangen sei, nannte der Bürgermeister mögliche "Strukturprobleme" der Bauten als denkbare Ursache. Er schloss eine Gasexplosion nahezu aus. In einem der Häuser wurden offenbar Bauarbeiten durchgeführt.

Panik im historischen Viertel

Der Einsturz der Gebäude verursachte Panik unter den Menschen in dem historischen Viertel um den Cinelandia-Platz, berichtete der Sender Globo News. 30 Menschen wurden nach Angaben der Feuerwehr sicher aus einem Nachbargebäude gebracht. Ein Rechtsanwalt sagte der Nachrichtenagentur AFP, in dem 20-stöckigen Gebäude seien Büros, darunter mehrere Anwaltskanzleien, gewesen. In dem Hochhaus hätten Bauarbeiten stattgefunden.

Die eingestürzten Gebäude liegen in der Nähe des städtischen Theaters. Tagsüber ist die Gegend sehr belebt, abends ist es dort eher ruhig. Dutzende Rettungskräfte seien vor Ort und würden die ganze Nacht über mit Hunden nach Verschütteten suchen, sagte Paes. Auch zahlreiche Autos wurden unter den Trümmern begraben.

In Rio de Janeiro sind derzeit mehrere Großprojekte zur Verbesserung der Infrastruktur vor der Fußball-WM 2014 und den Olympischen Spielen in der Stadt im Jahr 2016 im Gange. Kritiker haben Zweifel an der Fertigstellung und der Sicherheit bei den Bauarbeiten geäußert. (APA/Reuters)

Showdown am Rio Grande
27.01.2012 04:09

Was nicht ganz verständlich ist, da bricht ein 20stöckiges Hochhaus inmitten von Hochhäusern(sagen wir 300 Meter vom Geschäftszentrum)zusammen reist zwei andere mit und man findet drei Tote und vermisst 16.
Abgesehen davon wird davon berichtet als sei das sowieso normal das neben dem Theater und der Bibliothek die Häuser zusammenbrechen (das wäre ungefähr so als würde plötzlich das Cafe Landtmann

Chris Quast
26.01.2012 21:41

"tower2" und "tower3" wurden sicher gesprengt.

The Best of The Fabulous Furry Freak Brothers
26.01.2012 23:49
Dark Knight1984
26.01.2012 19:35
Brasilien (eigentlich kein Land in S-Amerika)

ist einfach nicht bereit Grossereignisse wie die WM oder Omypia zu organisieren. Das wird ein pures Chaos. Nicht einmal die Stadien werden rechtzeitig fertig, geschweige den Flughaefen, U-Bahnen, etc und jetzt stuerzen auch noch Bauten ein!

Pöser, Pöser Schwarzer Peter
26.01.2012 22:48
naja...

zur WM in Südafrika kamen etwa 300.000 zusätzliche Besucher aus dem Ausland. Hochgerechnet auf 1 Monat, 3-4 Flughäfen macht das gerade mal 10 Flieger pro Tag und Flughafen - dafür brauchens keine neue Flughäfen, U-Bahnen oder sonstiges

zweckform
26.01.2012 19:46

genau, das wird wieder eine Katastrophe, wie die WM in Südafrika!

Litschi Monster
26.01.2012 22:02
Tröööööööööööööööööööööt :-)

Dark Knight1984
26.01.2012 19:54
SAfrika

hatte im Gegensatz zu Brasilien bereits moderne Flueghaefen..

http://www.bbc.co.uk/news/busi... s-13090122

Heute schon den Euro gerettet?
26.01.2012 19:08

kann man da auch posten?

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