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Besucher des neuen Infocenters erhalten einen Eindruck, wie die Ein- und Zweibettzimmer im Krankenhaus Nord aussehen werden.
Wien - Vom 5. Stock direkt auf eine Großbaustelle zu schauen ist meist ein Ärgernis. Nicht so in der Brünner Straße 73 in Floridsdorf. Im Gegenteil, der Blick vom neuen Infocenter des Krankenhaus Nord auf das frühere ÖBB-Areal, wo nun begonnen wurde, die Baugrube für das 800-Betten-Haus auszuheben, ist gewollt.
"Das Krankenhaus Nord ist eines der größten Hochbauvorhaben Österreichs", sagte Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SP) am Mittwoch bei der Eröffnung. "Von der Terrasse sieht man genau auf das Baugelände. "
Doch das neue Infocenter wurde nicht in erster Linie wegen der Aussicht auf die Krankenhausbaustelle eingerichtet. Es soll vor allem Anlaufstelle für die Anrainer, aber auch für jene sein, die ab 2015 in dem neuen Spital arbeiten werden. Schließlich werden das Orthopädische Krankenhaus Gersthof, die Semmelweisklinik und das Krankenhaus Floridsdorf komplett in das neue Haus in der Brünner Straße übersiedeln - aus anderen Wiener Krankenhäusern werden einzelne Abteilungen nach Transdanubien ziehen.
Besucher können jedenfalls schon einmal probeliegen. Je ein Ein- und ein Zweibettzimmer wurden im Infozentrum eingerichtet, und die künftigen Patienten und Krankenhausmitarbeiter können noch ihre Wünsche für die Ausstattung der Zimmer deponieren. Das Infocenter ist an mittwochs und donnerstags jeweils von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, gegen Voranmeldung auch zu anderen Zeiten.
Wehsely betonte, dass man mit dem Bau im Zeitplan liege. Derzeit wird die Baugrube ausgehoben. Im Sommer soll der Bau beginnen. (Bettina Fernsebner-Kokert, DER STANDARD; Printausgabe, 26.1.2012)
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dass gerade einmal die straßenbahnlinien 30 und 31 vor dem gelände halten. der 30er fährt obendrein am wochenende nicht einmal.
und eine schnellbahnstation gibt es noch, wo glaube ich, alle 30 minuten eine garnitur einfährt.
das wird bestimmt unterhaltsam ab 2015.
Die U6 wird bis Shuttleworthstraße verlängert, die S-Bahn Station Brünnerstraße wird zum KH verlegt. Seit verlängerung der S1 und A5 nördlich von Floridsdorf gibt es auf der Kreuzung Lundenburgerstraße Brünnerstraße fast keinen Stau mehr. Buslinie 30A fährt bis zum KH Floridsdorf
Also was soll die Jammerei
1. gibt es keine verhandlungen oder finanzierungen zu einer eventual-ausbaustufe der u6.
2. obliegt der s-bahn-betrieb den öbb und eine verlegung der station brünnerstraße erfolgt definitv NICHT!
3. wird es definitiv nur eine zufahrstmöglichkeit zum areal von der brünnerstraße aus geben- und zwar stadtauswärts, da die richtungsfahrbahnen in diesem bereich baulich getrennt bleiben werden.
Ich berufe mich dabei auf offizielle stellen der stadt wien.
Und nicht zu vergessen: die Brünnerstraße! Ein kurzes Stück weiter stadtauswärts ist diese Straße komplett verstopft (A22 mündet/endet dort in die Brünnerstr.) - bereits jetzt gibts da Staus ohne Ende. Lustig wirds da werden mit dem Start des Betriebes dieses KH Nord!
Wird dafür ein Spital zugesperrt oder verkleinert?
Woanders wird ständig gefordert, dass Krankenhäuser zugesperrt werden sollen, aber in den Städten wird weiter munter drauflosgebaut.
laut artikel:
"Schließlich werden das Orthopädische Krankenhaus Gersthof, die Semmelweisklinik und das Krankenhaus Floridsdorf komplett in das neue Haus in der Brünner Straße übersiedeln - aus anderen Wiener Krankenhäusern werden einzelne Abteilungen nach Transdanubien ziehen."
Was in den alten Spitälern kommt steht allerdings nicht im artikel...
"...künftige Patienten und Krankenhausmitarbeiter können noch ihre Wünsche für die Ausstattung der Zimmer deponieren."
Bei (zukünftigen) Mitarbeitern kann ich das gut nachvollziehen. Die Möglichkeit beim zukünftigen Arbeitsplatz mitzureden macht Sinn.
Mich zieht es dort auch nicht hin aber bei chronisch Kranken, die immer wieder ins Spital müssen, ist die Umgebung sehr wohl ein Thema und diese Menschen kennen oft die positiven und negativen Seiten verschiedener Spitäler sehr gut.
Einen großen Unterschied wirds da nicht geben!
Aber halt!
Einen schon: an der Bestattung werden nicht drei viel befahrene Eisenbahnlinien vorbeiführen! Vor allem Nachts geht da rund: da fahren kilometerlange Frachtzüge durch! Und das in 5min Abstände - d.h. 10-30min Zug-Dröhnen unterbrochen von rund 5-6min "Nahezuruhe" (sofern nicht ein S-Bahn-Zug kommt)
Und ich vergaß ja ganz den Metall/Schrottverarbeiter gleich nebenan - der macht untertage ganz schön Lärm!
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