Stromsparen

Stromspar-Aktion: "Energieferien" für die Haushalte

26. Jänner 2012, 13:59

In Österreich könnten rund 20 Prozent des in Haushalten verbrauchten Stroms eingespart werden

Wien - "Wir erreichen 20 Millionen Österreicher", kündigt Hildegard Aichberger vom WWF an. Und auch wenn das bei knapp achteinhalb Millionen Einwohnern eher nicht möglich ist, hat Aichberger irgendwie doch recht: Denn mit der bisher größten Energiesparinitiative Österreichs der WWF Climate Group soll jeder Haushalt im Schnitt 2,5 mal angesprochen werden.

Das Ziel: In Österreich könnten rund 20 Prozent des in Haushalten verbrauchten Stroms eingespart werden - und somit auch 650 Millionen Euro. Und das mit drei einfachen Maßnahmen: Der Einsatz von Steckdosenleisten mit Ausschaltfunktion - die Vermeidung von Standby kann 5,2 Prozent der Stromkosten einsparen. Der Austausch von Glühbirnen durch LED-Lampen - damit können weitere 4,3 Prozent der Stromkosten eingespart werden. Und nicht zuletzt: beim Kauf von neuen Haushaltsgroßgeräten wie Waschmaschinen, Geschirrspülern oder Eiskästen auf die höchste Energieeffizienzklasse achten. Das ist mit einem Sparpotenzial von mindestens zwölf Prozent der Stromkosten der größte Brocken.

Der WWF Climate Group gehören acht Unternehmen an: Ikea, Allianz, A1, Pfanner, Fronius, dm, Erste Bank und Spar. Während der Aktion "Energieferien" werden ab 30. Jänner LED-Lampen und Steckdosenleisten mit Schalter vergünstigt angeboten beziehungsweise unter Mitarbeitern verteilt. Auf der "Energieferien"-Homepage kann unter anderem ein App für Smartphones heruntergeladen werden, mit dessen Hilfe man sich über die Effizienz einzelner Haushaltsgeräte informieren kann. (frei, DER STANDARD; Printausgabe, 26.1.2012)

Befreier von Butter und Eier
00
12.2.2012, 11:45

Ich kann es echt nimmer hören, das jährliche Gezeter, auf LED umzusteigen und neue Küchengeräte anzuschaffen.
Ist doch alles Sauteuer in der Anschaffung, oder gibt es die Küchengerät irgendwo gescheckt.
Alles nur ein Gag der Wirtschaft.

Aso?Echt!
00
26.1.2012, 14:05
an sich gut - ABER

energiesparen ist oft ein trugschluss. die "gesparte" energie bei led vs glühbirne geht oft durch den einsatz andere, zusätzlicher oder grösserer geräte wieder verloren. vergl. tv alt (65cm) vs neuer toller lcd/led flachbildschirm... trotz neuer "energiesparender" technologie ist der absolute verbrauch nicht kleiner, sondern größer. ebenso bei den dutzenden minitrafos, die 220v netzspannung jeweils für ein handy, einen pda, einen notebook, eine dimmerlampe, einen radiowecker, ... umsetzten und fast immer ständig am netz hängen

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.