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vergrößern 800x448Die goldenen "IMMY"-Preisträger: Udo Schlögl von NEPTUNREAL (2.v.l.), Christoph Petermann und Peter Weinberger von der Raiffeisen Immobilienvermittlung (4. u. 6. v.l.), Karl Michael Tögel von Tögel Immobilien (10. v. l.), Michael Ehlmaier (5.v.r.) und Sandra Bauernfeind von EHL Immobilien, sowie Michael Pfeifer von MP Immobilien (ganz rechts).
2.v.r.: Oliver Brichard, Obmann der Wiener Makler-Innung
ganz links: IMMY-Projektleiter Dietmar Hofbauer, in der Bildmitte: WKW-Präsidentin Brigitte Jank, rechts neben ihr IMMY-Juryvorsitzender Michael Umfahrer
Wien - Am Mittwochabend zeichnete der Wiener Fachverband der Immobilienmakler wieder seine "Vorzeigebetriebe" aus. Bereits zum sechsten Mal wurde die Branche mithilfe so genannter "Mystery Shopper", also inkognito auftretender Kunden, hinsichtlich Fachkompetenz und Serviceorientierung abgeklopft. Die Branchenbesten wurden im Rahmen einer Gala im Marx-Palast in Wien-Erdberg mit der "IMMY"-Statue prämiert und dürfen nun damit zwei Jahre lang werben.
Seriensieger Pfeifer
Einer, der schon oft unter den Ausgezeichneten war, ist auch heuer wieder dabei: Michael Pfeifer. Auf den nunmehr bereits fünften goldenen "IMMY" ist er besonders stolz. "Der Gewinn ist uns Jahr für Jahr ein Ansporn, diesen Standard auch im kommenden Jahr zu halten und weiter zu verbessern. Jeder 'IMMY' ist für unser Büro immer wieder Anerkennung und Motivation zugleich. Wir freuen uns riesig, dass unser Engagement für den Kunden, die umfassende Beratung und das professionelle Service Früchte trägt. Denn wir alle haben einen besseren Ruf verdient."
Der eher schlechte Ruf der Makler war auch ein Thema der Eröffnungsrede des Wiener Innungs-Obmanns Oliver Brichard, der 400 Gäste der Gala begrüßen konnte. Die Branche sei eindeutig besser als ihr Ruf, das zeige nicht zuletzt der seit 2006 alljährlich vergebene Qualitätspreis. Bei den "IMMY"-Preisträgern würden sich Konsumenten auf "transparente Serviceleistungen und anerkannte Qualitätsstandards" verlassen können.
Immobiliencard als Bonus für 2012
Thomas Malloth, Bundesobmann des WKÖ-Fachverbands der Immobilientreuhänder, lobte die Wiener Qualitäts-Initiativen, die auch zur Entwicklung der "Immobiliencard" geführt hätten. Um die bundesweite Einführung der Makler-Ausweise wird gerade gerungen. Malloth wünscht sich bis Jahresende "3000 bis 4000" ausgestellte Immobiliencards, derzeit sind es erst 800. Zu den großen Skeptikern gehört zumindest derzeit noch das Makler-Netzwerk Re/Max. Dort hält man die Card noch nicht für allzu sinnvoll, weil derzeit noch kein verpflichtender Ausbildungsnachweis gilt.
Die "Immobiliencard" wurde für den "IMMY" 2011 auch noch nicht als Beurteilungskriterium herangezogen. Schon beim nächsten Wettbewerb werde sie aber eine Rolle spielen, kündigte Projektleiter Dietmar Hofbauer an. Die beiden Re/Max-Makler unter den heurigen Preisträgern, Voitl Immobilien GmbH aus Wien-Döbling und die Be & Ko Immobilien Verwertungs GmbH aus Wien-Hernals, haben sie jedenfalls schon.
"Rathaus vermieten"
Für das Bonmot des Abends sorgte wieder einmal Thomas Malloth, der zunächst vom tagsüber geführten "Krieg" mit der Arbeiterkammer berichtete ("ab 13 Uhr haben wir zurückgeschossen"). Auf die Frage des Moderators, welche Wiener Immobilie er denn heuer, falls am 21. Dezember wirklich die Welt unterginge, noch gerne verkaufen würde, antwortete er schließlich nach kurzem Nachdenken: "Das Rathaus. Das würde ich neu vermieten." Sein Nachsatz ging dann im Gelächter des ganzen Saals fast unter: "An wen, sag' ich jetzt aber nicht."
***
Überblick
Fünf Mal wurde für das Jahr 2011 der "IMMY" in Gold verliehen, hier die Preisträger:
Weitere 15 Firmen wurden unter die "Top 20" gewählt und bekamen einen "IMMY" in Silber überreicht:
(map, derStandard.at, 26.1.2012)
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