Behörden befürchten Ausschreitungen, IKG beruhigt

25. Jänner 2012 15:28
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    Foto: dapd/punz

    Muzicant sagt, es sei alles getan worden, um Gewalt bei der Kundgebung der Ballgegner am 27. Jänner zu verhindern.

Muzicant: Veranstalter der Kundgebung setzen alles daran, Gewalt zu verhindern - Demo-Touristen aus Deutschland erwartet

Wien - Die Veranstalter der Kundgebung gegen den Ball des Wiener Korporationsrings (WKR) am Freitag in Wien haben am Mittwoch betont, alles daranzusetzen, gewalttätige Ausschreitungen zu verhindern. "Es sind alle Maßnahmen gesetzt werden, dass es dazu nicht kommt", sagte Ariel Muzicant, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG), die als Mitveranstalter firmiert.

Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) geht laut der APA vorliegenden Informationen nämlich davon aus, dass sich auch Demo-Touristen aus dem benachbarten Ausland beteiligen könnten - 100 davon werden als "extrem gewaltbereit" eingestuft.

Verfassungsschutz-Bericht mit düsteren Szenarien

Das ist einem Papier des LVT zu entnehmen, in dem mit rund 300 Demo-Teilnehmern aus Deutschland gerechnet wird. Als mögliche Szenarien der Gewaltausübung werden unter anderem der Einsatz von Wurfgeschoßen und Schleudern genannt sowie das "In-Brand-Setzen" von Mistkübeln und Parkbänken, Zufahrtsblockaden und Provokationen der Sicherheitskräfte, Sachbeschädigungen, der Einsatz von Pyrotechnik und auch "körperliche Attacken gegen Ballbesucher sowie eingesetzte Polizeikräfte". Muzicant weist all diese Befürchtungen zurück, denn die Veranstalter wüssten, "dass das nicht sein darf". Man werde "alles daransetzen, dass keine Gewaltbereiten teilnehmen".

Generell geht das LVT von einem "hohen Mobilisierungserfolg" aus, also einem großen Zulauf zu der Kundgebung. Man glaubt aber nicht, dass die österreichischen Teilnehmer gemeinsame organisierte Aggressionsschritte setzen werden. Angesichts des Zustands der Szene könne man eher mit "Separationstendenzen" rechnen. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 258
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BlackBloxta
27.01.2012 12:18
wildkater
26.01.2012 23:07
Ich überlege mit ein paar Freunden vorbei zu schauen.

Wir werden uns ein paar Wurstsemmerl mitnehmen ;)

BlackBloxta
26.01.2012 15:53
Sind schon da!!!

Block H1 st.Pauli ist vollzählig angekommen!der umweg hat sich ausgezahlt-keine kontrollen erfolgt bzw umgangen!FIGHT-kein schritt zurück!!!c1:a3/b1/c1/d2 c2:a1/b1/c3/D2

Taschenkalender
27.01.2012 15:38
was isn mit euch falsch?

Grigio
27.01.2012 13:42

Block Wuppertal im Schloss Schönbrunn eingetroffen, Block Dietzenbach nimmt bereits bei der Liliputbahn Aufstellung.

Grigio
27.01.2012 13:29
Begrüssungscocktail ...

... mit der Neckermann-Reiseleitung gibt es im Grünen Haus in der Lindengasse 40. Wenn Engeln verreisen ist natürlich auch das Wetter schön. Der Abend steht zur freien Verfügung.

F. Croma
26.01.2012 19:06
Und was ist mit dem Block Castrop-Rauxel?

BlackBloxta
27.01.2012 12:53
no stress

kommt noch...

Grigio
27.01.2012 13:46

Sind bereits beim Souvenirshop in der Kärntner Straße gesichtet worden.

BlackBloxta
26.01.2012 16:01
Harald Schett
26.01.2012 16:15

No, da in dem Video hätt ma schon die ersten 5 oder so für die die vorgeschlagene prophylaktische Schutzhaft in Frage kommen würde.

karnickel
26.01.2012 22:04

Zum Glück gibt es die "Schutzhaft" in Österreich noch nicht wieder.

Nichts ist wahr, (fast) alles ist erlaubt
 
26.01.2012 22:37

In dem Fall,und betraff Black Block,sollte es eher "Leider" statt "Zum Glück"...

karnickel
26.01.2012 22:44

Ja, wenn es das gäbe, säßen schon die meisten Ballbesucher.

Steverino
26.01.2012 13:06

Da einige in diesem Forum, die zweifelsfrei nicht zu den Ballgegnern gehören, hier schon die ärgsten Ausschreitungen seit dem zweiten Weltkrieg beschwören, wird wohl bei der Gegendemo mit einem verstärkten Auftreten von Provokateuren aus dem rechtsextrem-völkischen Eck' zu rechnen sein.

Zur Erinnerung:
Der einzige Tote, den es bei Demonstrationen in der 2. Republik gab, wurde von einem Burschenschafter erschlagen.

F. Croma
27.01.2012 00:11
Erschlagen ist er nicht geworden -

ist es wirklich so schwer bei der Wahrheit zu bleiben? Wäre einer der Nazi-Buam gestorben, wie wäre dann ihre Argumentation? Vielleicht - unglücklich gestürzt, ein tragischer Einzelfall?

Steverino
27.01.2012 08:43

Wenn einer niedergeschlagen wird, egal welcher politischen Seite er anhängt, und drei Tage später an den zugefügten Verletzungen verstirbt, ist er mAn erschlagen worden.

Ihre Relativierungen sind daher Humbug.

Hubert Ungeist
26.01.2012 17:58
Wann war das mit dem Toten bei einer Demonstration?

Ich habe nichts davon gelesen.

Hubert "Sautrottel" Ungeist
30.01.2012 14:48
Wundert mich nicht.

karnickel
26.01.2012 22:21

Ersparen Sie uns eine Aufzählung dessen, was Sie nicht gelesen haben.

Nichts ist wahr, (fast) alles ist erlaubt
 
26.01.2012 22:42

Nur wer seine Unwissenheit eingesteht,und Wissen sucht,kann sich weiterentwickeln - nicht,dass dies von allen angestrebt wird...

karnickel
26.01.2012 22:47

Eben. Wer sagt "Davon weiß ich nix, folglich gab's das nie", bleibt immer gleich blöd.

Nichts ist wahr, (fast) alles ist erlaubt
 
27.01.2012 10:09

Stimmt,aber niemand kann alles wissen (scheinbar hat auch niemand diese Logik in diesem Gespräch angewendet,Ungeist jedenfalls nicht soweit ich sehen kann),und deshalb FRAGT man andere/in die Runde.
Ungustiöse Antworten auf derartiges wie "Verschonen Sie uns mit einer Aufzählung dessen, was Sie nicht gelesen haben." sind in diesem Kontext unter jeder Kritik. Man könnte selbst mal etwas nicht wissen,und ich bezweifle,dass dann eine SOLCHE Reaktion erwartet/-hofft wird...

karnickel
27.01.2012 12:25

Ungeists Frage war ziemlich eindeutig rhetorisch (nach der Art: "Was? Tote? Wo? Ich sehe keine"), und als ich meine Antwort schrieb, stand da bereits der informative Link.

Wer sich auf eine politische Diskussion einlässt, sollte so etwas Bedeutendes wie den Fall Kirchweger erstens, kennen, zweitens nicht beiseitereden wollen.

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