Entführte Entwicklungshelfer befreit

25. Jänner 2012, 13:13

Nach US-Militäreinsatz - Angeblich Dutzende von Piraten getötet

Addis Abeba/Nairobi/Kopenhagen - Zwei in Somalia entführte Entwicklungshelfer sind nach drei Monaten Gefangenschaft von der US-Marine befreit worden. In einer Mitteilung der dänischen Flüchtlingshilfe DRC hieß es: "Die dänische Flüchtlingshilfe bestätigt, dass Jessica Buchanan und Poul Hagen Thisted heute Morgen während einer Operation in Somalia gerettet werden konnten." Die 32-jährige US-Amerikanerin und ihr 60-jähriger Kollege seien wohlauf und an einen sicheren Ort gebracht worden.

Die beiden Entwicklungshelfer waren am 25. Oktober in der Stadt Galkayo von bewaffneten Männern verschleppt worden. Sie waren für die Dänische Antiminen-Gruppe (DDG) bei einem Minenräumprojekt im Einsatz. Später wurden sie offenbar an Piraten übergeben, die Lösegeld verlangten. Ein Pirat, der sich selbst Falastiin nennt, sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Geiseln seien von US-Soldaten gewaltsam befreit worden. Dabei seien Dutzende Mitglieder der Piraten-Gruppe getötet, verletzt oder gefangen genommen worden. Der Einsatz dauerte weniger als eine Stunde. (APA)

the_suck
02
25.1.2012, 19:57

DEVGRU at it's best

widiwutsch
12
25.1.2012, 15:49
Schön, dass es das heutzutage noch gibt!

bläh! bläh!
01
25.1.2012, 18:50

ja, für amis. österreich zahlt nicht und kann auch keinen befreien.

widiwutsch
00
25.1.2012, 18:56
Der eine ist ja auch Däne.

Nun, das Hemd ist eben näher als der Rock - klar werden die Amis aktiv, wenn ihre Bürger in Gefahr geraten. Wenn man für Militär und Ähnliches kein Geld locker machen will und aus Angst oder Prinzip jede gewaltsame Lösung scheut, bleibt einem eben nur, seine Bürger zu opfern oder nach Jahren doch stillschweigend freizukaufen.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.