Haushalt statt Handys

Nokia verkauft rumänische Fabrik an De' Longhi

25. Jänner 2012, 13:04

Italiener wollen mit Standort ihre Produktion in Europa ausbauen

Bukarest - Nokia verkauft seine geschlossene Fabrik in Rumänien an den Kaffeemaschinen-Spezialisten De' Longhi. Die Italiener wollen mit dem Standort in Cluj ihre Produktion in Europa ausbauen. Wie viele der 2.300 Nokia-Mitarbeiter sich Hoffnungen auf einen neuen Job machen können, teilte der finnische Handy-Riese nicht mit.

Nokia hatte die 2008 eröffnete Fabrik Ende November geschlossen. Nach Cluj war seinerzeit die Handy-Produktion aus Bochum gezogen, was für heftige Proteste in Deutschland gesorgt hatte. Im vergangenen Herbst entschied Nokia nun, dass die günstigen Mobiltelefone in Asien hergestellt werden sollten - weil dort die Zulieferer und Abnehmer seien. In Deutschland baut Nokia stattdessen die Entwicklungsabteilung sowie den Dienste-Bereich aus. (APA)

Malamute-Power
00
25.1.2012, 17:59
Die Karawane Nokia zieht weiter

Von Deutschland nach Rumänien, von Rumänien nach Indien, von Indien in ein noch billigeres Land. Natürlich nicht ohne in jedem Land vorher kräftig Subventionen und Steuererleichterungen abzusahnen.

Irgendwann landen sie wieder in Deutschland, wenn das dort mit staatlich subventionierten Niedriglöhnen, Minijobs und Zeitarbeit so weitergeht.

Ein Gerät von Nokia kaufen? Never, lieber spüle ich das Geld die Toilette runter!

locken
00
25.1.2012, 16:23
War doch nicht der grosse Hit das billige Rumänien !

Ohne Gurt im Ionensturm
00
25.1.2012, 16:49

zu teuer ohne förderungen.

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