Apple lässt Android-Konkurrenz alt aussehen

25. Jänner 2012, 15:23

Rekord: 37 Millionen iPhones verkauft - iPad bestimmt Tabletmarkt

Apple ist so erfolgreich unterwegs wie noch nie: Eine gigantische Nachfrage nach dem neuen iPhone-Modell und den iPad-Tabletcomputern hat den Gewinn im Weihnachtsquartal auf 13,1 Mrd. Dollar hochgetrieben. Das sind umgerechnet 10,1 Mrd. Euro und mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Nicht einmal zu den besten Zeiten unter Steve Jobs hatte Apple so viel verdient.

"Das ist einfach der Wahnsinn"

Zum Vergleich: Der über Jahre bestverdienende aller Technologiekonzerne - Microsoft - schaffte im gleichen Zeitraum die Hälfte. Google kam nicht einmal auf ein Viertel. "Das ist einfach der Wahnsinn", lauteten die ersten Kommentare von Börsianern zu den Apple-Zahlen, die am späten Dienstag herauskamen. Der Konzern übertraf die Erwartungen bei weitem. Nachbörslich schoss die Aktie um acht Prozent hoch. Apple sitzt jetzt auf einem Geldberg von 97,6 Mrd. Dollar.

37 Millionen iPhones

Apple hat alleine von seinem iPhone 37 Millionen Stück losgeschlagen, der bisherige Rekord von 20,3 Millionen in einem Quartal wurde locker überboten. Damit ist Apple der größte Smartphone-Hersteller der Welt vor Samsung. "Wir könnten nicht zufriedener sein", sagte der neue Konzernchef Tim Cook in einer Telefonkonferenz. Viele Kunden hätten gewartet, bis das neue iPhone 4S im Oktober herausgekommen sei, und dann zugeschlagen, begründete Cook den gewaltigen Sprung bei den Verkäufen.

"Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen"

Auch bei den iPad-Tabletcomputern sprengte Apple mit 15,4 Millionen verkauften Exemplaren alle Rekorde. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Während beim iPhone mittlerweile die Android-Smartphones eine ernsthafte Konkurrenz sind ("Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen"), sieht Cook das iPad nahezu konkurrenzlos.

Kindle Fire

"Ich habe auf die Zahlen geschaut, nachdem Amazon sein Kindle Fire in den USA herausgebracht hat. Ich habe keine Ausschläge nach oben oder unten gesehen", sagte Cook. Der kleine Tabletcomputer Kindle Fire kostet mit 199 Dollar nicht einmal die Hälfte des günstigsten iPad. Das Gerät gilt als härtester Herausforderer, weil Amazon wie Apple jede Menge Inhalte zu bieten hat, von Musik über Videos bis hin zu Büchern.

Android-Geschäft

Apple ist mittlerweile von ernsthaften Android-Konkurrenzprodukten umgeben, die dem iPhone 4S stark zusetzen. Insbesondere Geräte, die mit großen, farbkräftigen Bildschirmen brillieren, bringen Apple in Zugzwang. Allerdings ist Samsung der einzige Smartphone-Hersteller, der satte Gewinne mit dem offenen Betriebssystem, das unter der Federführung von Google entwickelt wird, einfährt. Motorola, HTC, Sony und LG meldeten zuletzt maue Geschäftszahlen.

Apple auf Heimatmarkt USA mittlerweile drittgrößter Computerhersteller

Auch Macs waren ein Renner mit 5,2 Millionen Verkäufen, was einem Zuwachs von 26 Prozent entspricht. Besonders beliebt waren die Notebooks. Im Heimatmarkt USA ist Apple mittlerweile der drittgrößte Computerhersteller und bietet damit den Windows-PCs die Stirn. Weltweit schafft es Apple nach Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner indes nicht in die Topliga.

Die Nachfrage nach den iPod-Musikspielern ging allerdings weiter zurück, sie fiel um 21 Prozent auf 15,4 Millionen Stück. Viele Menschen nutzen mittlerweile lieber ihr Smartphone zum Musikhören.

Jobs' Tod hat die Fans weltweit erschüttert - sie kaufen aber weiterhin

Es war das erste volle Quartal unter der Führung von Tim Cook. Firmengründer Steve Jobs war am 5. Oktober im Alter von 56 Jahren nach einem langen Krebsleiden gestorben. Wenige Wochen zuvor hatte er die Konzernspitze endgültig an Cook übergeben, der davor bereits für das Tagesgeschäft verantwortlich war. Jobs' Tod hatte die Fans weltweit erschüttert. Sie kaufen aber weiterhin.

"Erstaunliche Produkte in der Hinterhand"

"Apple ist unglaublich stark unterwegs, und wir haben noch einige erstaunliche Produkte in der Hinterhand", sagte Cook. Details nannte er wie üblich nicht. Fast schon sicher scheint, dass noch im Frühjahr die neue Version des iPad herauskommt, die dann dritte. Die Produktion ist nach Informationen von US-Medien bereits angelaufen.

Fernseher "für uns immer noch ein Hobby"

Immer wieder wird auch über einen Apple-Fernseher spekuliert, nachdem Jobs in seiner Biografie Andeutungen gemacht hatte. In dem Bereich hat Apple bisher nur einen kleinen Kasten zu bieten, der Fernsehsendungen oder Spielfilme aus dem Internet lädt und auf den Fernseher bringt, das Apple TV. "In Sachen Umsatz und Verkaufszahlen ist das für uns immer noch ein Hobby", sagte Cook.

Apple konnte im Quartal 1,4 Millionen der Geräte absetzen. Sie kosten im wichtigen Heimatmarkt 99 Dollar und gehören damit zu den billigsten Apple-Produkten überhaupt. Cook sagte allerdings, er könne sich nicht mehr vorstellen, ohne Apple TV zu leben. "Wir schauen, was wir noch tun können." Weiter wollte er sich mit seinen Andeutungen nicht aus dem Fenster lehnen.

Amerika mit Abstand wichtigster Markt, dahinter Europa

Doch selbst ohne einen Apple-Fernseher sind die Geschäftszahlen beeindruckend: Der Umsatz stieg im ersten Geschäftsquartal angesichts der Rekordverkäufe um 73 Prozent auf 46,3 Milliarden Dollar. Amerika ist dabei immer noch der mit Abstand wichtigste Markt, dahinter folgt Europa. Ebenfalls bedeutend ist die Asien/Pazifik-Region mit dem Boomland China.

Apple weiß vor lauter Geld kaum mehr, wohin damit. Der Konzern hatte zum 31. Dezember 97,6 Mrd. Dollar auf der hohen Kante liegen - in bar oder in Wertpapieren. Alleine in den drei Monaten von Oktober bis Dezember füllte sich die Kasse um weitere 16,0 Mrd. Dollar. Den Aktionären, die endlich etwas davon abbekommen wollen, machte Finanzchef Peter Oppenheimer etwas mehr Hoffnung als bisher. "Wir diskutieren aktiv, was am besten mit dem Geld zu tun ist", sagte er. Und Apple werde aufpassen, dass die Milliarden "kein Loch in die Tasche brennen". (red/APA)

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apple user kaufen überteuerte geräte, zahlen gerne für jedes app und freuen sich noch darüber weil sie ja soooo cool sind - ja apple hat geschäftlich alles richtig emacht

itunes?

ich wüsste gern (nicht so gern das ich selbst apple - ach google natürlich...) welchen anteil itunes am gesamtgeschaft hat. dann könnte die lustige plattenmafia dort mal nachfragen, was die richtig machen. oh, die verkaufen ihre sachen an leute die geld haben? das klingt ja wie ein interessantes geschäftsmodell...
ich mag apple nicht. nennt mich ruhig neidig.

Google ist alles, nur nicht "alt" - die werden sich noch wundern, wenn das iPhone zum typischen Pensionistenhandy mutiert - in zwanzig Jahren...

Du meinst Emporia kauft einmal Apple??

Ja das könnte sein, den die jetzt schon besachwalterten Apple-Lemminge werden auch mal alt...

Wenn Apple doch so toll ist,

warum gibt es dann Google Maps z. B. auf den iDrecks?

Ach, schafft Apple das selber nicht, ohhh wie schade!!!

im

nächsten iOS wird wohl kein google maps mehr zu finden sein :)

weil superguenstig fuer Apple

:)

PS: Womoeglich nicht ganz richtig da Eric Schmidt Apple genug gekostet hat!

...und Dieter Bohlen ist der erfolgreichste Komponist...

Apple hat mit 37 Mio. zwar um 2 Millionen Smartphones mehr verkauft als Samsung, letztere haben im Q4 aber nebenbei noch rund 40 Mio. "normale" Handys verkauft - und 2011 somit insgesamt über 300 Mio Geräte. Also deutlich mehr als Apple.

Trotzdem sind die Zahlen natürlich gigantisch. Vor allem der Gewinn ist beeindruckend - und beängstigend zugleich.

Smartphones:

Samsung in Q3+Q4: 27,8 + 35 = 62,8 Mio
Apple in Q3 + Q4: 17,1 + 37 = 54,1 Mio

Der vergleich macht sicher, "alte" sehen anders aus.

Daß im Q3 alle auf das 4s gewartet haben, und der katzenjammer bei apple auch laut, deutlich und andauernd zu hören war, das scheint man schnell vergessen zu haben bloß weil man im folgequartal gerade mal 5% mehr verkauft hat als samsung.

Wen interessieren normale handies?
Das kann nokia auch.

Der punkt ist aber das apple mit defacto ZWEI geräten alle samsung smartphones also mit android, bada, wp7 und winmob 6.5 rechts überholt hat

.

Man hat in diesem einen quartal 5% mehr verkauft als samsung, im quartal davor aber um 40% WENIGER.

Ball flach halten wäre angesagt.

Genau so ist es!

Auf den Punkt gebracht!

Effizientes R&D von Produkten. Nicht Masse ...

Nur rechts? links? mitte? oben? unten? lol

Neben einem zapplenden Baby narzissischer Natur sieht doch so gut wie alles älter aus.

Und, wieviele Sklaven arbeiten für dich?

http://slaveryfootprint.org/

Zu wenige, leider.

Windows
Samsung
Htc
Lg
Dell
Sony
Canon
........

Lassen ebenfalls in schenzen fertigen.
Und noch viele viele mehr.

Huawei

Shenzhen

neidlose Anerkennung...

Ich bin sehr zufriedener PC und Android Nutzer und wahrlich kein Applefan. Aber eines muss ich neidlos einfach eingestehen, Apple hat in den letzten 10 Jahren (fast) alles richtig gemacht. Natürlich muss man die teils überhebliche Art dieses Konzerns nicht mögen, vom Produktmanagement und vom Marketing her sind die Apfel-Girls und -Boys einfach wirklich führend. So ist das.

Bezüglich (fast) alles richtig gemacht.... http://derstandard.at/132650376... ngerechnet
(Auch Kinder haben an Apple-Produkten mitgearbeitet) Klar andere Hersteller lassen z.T. auch bei Foxconn produzieren. Ich finde nur bei dem ganzen Apple-Hype sollte auch jeder die 'andere' Seite kennen. Nur der Konsument kann Firmen wie Apple dazubringen was zu ändern aber momentan kümmern sich die Kunden mehr um ein neues iPhone als um die Arbeitsbedingungen in China wie es ein Mitarbeiter von Apple treffend formulert hat.

Sie tun so, als wäre das Apples Schuld und als würde Apple nichts dagegen unternehmen!!

Das ist jedoch falsch! Apple ist nicht nur in Sachen Produkte ein Vorreiter, sondern genauso in Menschenrechtsfragen!!

Lesen sie hier wie offen, selbstkritisch und engagieret Apple diese Problematik angeht. http://goo.gl/OZm4s

Apple besitzt bereits seit einigen Jahre eine Eigene Abteilung die kontinuierlich die Arbeitsbedungunge der Zulieferer überwacht und auch einschreitet. Soweit mir bekannt wurde mindestens schon einem Zulieferer Aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen gekündigt. Es stellt sich allerdings von Fall zu Fall erneut die Frage, was besser ist dem Zulieferer zu kündigen oder die Arbeitsbedingungen bei diesem schrittweise auf ein westliches Niveau zu heben. Denn eine Kündigung ändert für die Arbeitnehmer vermutlich nichts.

Es ist die Schuld von Apple und seinen Konsumenten und das gilt auch für andere Firmen wie Dell, HP, Motorola usw. Mit knapp 100 Millarden Dollar könnte mann schon was verändern bzw. einen Teil davon verwenden um was zu ändern...insofern mann will.. also nicht gleich alles in den falschen Hals kriegen....ich hab bewusst andere Firmen auch erwähnt... und die paar Zeilen von Mac&i überzeugen mich leider nicht... da will ich lieber ein paar gute Taten sehen als viele gute gemeinte, getippte Worte...

Es ist traurig, dass erst Apple fuer Aufsehen sorgen muss, damit sich Konsumenten Gedanken ueber die “andere Seite” machen!

hab überhaupt nichts vom artikel gelesen ausser der überschrift.

musste bloss kommentieren: fehler in der überschrift. nur weil es soviele i**** gibt die appleprodukte kaufen heisst das nicht dass sie besser sind

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