Rückblick

Ein Jahr danach: Reporter und die ägyptische Revolution

Ansichtssache | Tatjana Rauth, 25. Jänner 2012, 14:59

Die ägyptische Revolution als Kampf der Medien: Um gegen das Aufgebot von mobil organisiertem Volk und ausländischer Berichterstattung zu bestehen, setzte Ex-Präsident Hosni Mubarak auf staatliche Medienkanäle, die gezielt gegen Journalisten Stimmung machten. In Folge berichtete "Reporter ohne Grenzen" bereits am 4. Februar 2011 von einem toten Journalisten und 79 angegriffenen Reportern, wovon 76 über längere Zeit festgehalten wurden. Zahlreiche Medienbüros mussten wegen Verwüstung oder zu hohem Risiko geschlossen werden und die Zahl der Anzeigen von sexuellen Übergriffen auf weibliche Mitarbeiterinnen stieg.

Ein Jahr nachdem die Massenproteste den Weg für ein modernes Kairo geebnet haben, liegt die Situation der Journalisten in Ägypten weiterhin im Argen. Immer noch gibt es sexuelle Übergriffe auf Reporterinnen, immer noch werden Journalisten verhaftet und müssen sich vor Militärtribunalen verantworten. Auch die Freiheit des Internets wird von der amtierenden Militärregierung nicht akzeptiert. So wurde letzten Monat die Haftstrafe für den Blogger Maikel Nabil Sanad auf zwei Jahre festgesetzt, weitere Internetaktivisten sitzen nach wie vor hinter Gittern. (tara/derStandard.at/25.01.2012)

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foto: (c) ap

Am 25. Jänner vor einem Jahr fotografiert Maher Malak seinen 43-jährigen AP-Kollegen Gamil Nasser, der während der Proteste in Kairo zum Opfer eines Polizisten wurde, der ihn mit einem Stein attackierte. Nasser kam mit einem gebrochenen Wangenknochen und einer zerstörten Kamera davon.

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Bundesministerium für Jenseitige Angelegenheiten
00
25.1.2012, 21:17

@aymanm könnte man auch noch hinzufügen zur liste
www.youtube.com/watch?v=UBNLYet_NEQ

Mooreel
01
25.1.2012, 16:41

auf dem bild 3 sieht man bis auf die journalisten irgendwie nur männer ..

Mooreel
01
25.1.2012, 16:43

und irgendwie auch auf den anderen massenprotest bildern ..

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