Florida

Romney und Gingrich gaben Millionen für TV-Spots aus

25. Jänner 2012, 07:38

Vorwahlkampf der US-Republikaner heizt sich weiter an - Obama schießt sich auf Romney als Gegner ein

Washington - Wenige Tage vor der nächsten Vorwahlrunde der US-Republikaner in Florida heizt sich das Rennen zwischen den Favoriten Mitt Romney und Newt Gingrich weiter an. Den beiden Kandidaten nahestehende Unterstützungskomitees gaben kurz vor dem Votum nach eigenen Angaben rund zehn Millionen US-Dollar für TV-Spots aus.

Eine Gruppe mit dem Namen "Winning Our Future", die für Gingrich wirbt, kündigte an, Werbung im Wert von sechs Millionen US-Dollar (4,61 Mio. Euro) zu schalten, wie ein Berater der Gruppe am Dienstag gegenüber Reuters erklärte. Die Gruppe "Restore Our Future", die für Romney kampagnisiert, kaufte 4,5 Millionen an Werbezeit. Beide Unterstützerkomitees sind als sogenannte "Super PACs" registriert. Diese erlauben es Firmen und Privatpersonen, unbegrenzte Summen für den Wahlkampf eines Kandidaten zu spenden. Im Jahr 2010 hatte das US-Höchstgericht entschieden, dass Spenden für Wahlwerbung als freie Meinungsäußerung zu werten sind.

Gingrich in Umfragen vorne

Gingrich eröffnete in dem wichtigen Vorwahlstaat Florida im Laufe des seit Anfang Jänner laufenden Vorwahlbewerbes sieben Büros mit 14 bezahlten Kräften und bis zu 5.000 Freiwilligen. Romney hingegen unterhielt zu Wochenbeginn nur drei Büros mit fünf bezahlten Angestellten. Florida ist der bisher größte und wichtigste US-Staat im laufenden Vorwahlkampf der Republikaner. In Umfragen konnte Gingrich, der ehemalige Sprecher des US-Abgeordnetenhauses, seinen Rivalen Romney dort zuletzt überholen.

Romney, der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, wird von Präsident Barack Obama dennoch als wahrscheinlichster Gegenkandidat bei der Präsidentenwahl im Herbst behandelt. Von der Wahlkampagne Obamas hieß es, es seien TV-Spots über Romneys Vergangenheit als Mitbegründer der Investmentfirma Bain Capital geplant. In diesen soll der Politiker und Geschäftsmann wegen der umstrittenen Schließung einer Stahlfabrik in Kansas City durch seine Firma angegriffen werden. Nachwahlbefragungen der ersten Vorwahlrennen hatten gezeigt, dass Romney vor allem aus den oberen Einkommensschichten Zuspruch erhielt, allerdings weniger Unterstützer unter einkommensschwächeren Wählern fand. (APA)

Phoenixx
 
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Viel Geld für Luft

Das viele Geld hätte besser für "Social Program" gewirkt.
Da hätten viele US Bürger eine Ärztliche Behahndlung bekommen - oder was zum beissen oder eine warme Stube zum übernachten.

42-millionen us amerikaner brauchen essensmarken:
http://www.fr-online.de/wirtschaf... 28844.html

peter schmidt
 
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30.1.2012, 14:51
Laut realclearpolitics

hat letztlich Romney Einschaltungen um 15 Mio getätigt und Gingrich solche um 3 Mio.

Gingrich hatte zwar das Geld aber war wohl für die Werbezeiten zu spät dran. Er wird mit dem Geld wohl Romney aber noch die nächsten WOchen etwas ärgern.

zickzack
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29.1.2012, 08:11
Wahlergebnisse vorweg durchgesickert

http://wirbelung.wordpress.com/wp-admin/... ostpost=v2

Der Sieger steht schon fest??

Glasperlenspieler
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28.1.2012, 18:53
Man stelle sich vor, sowas würde bei uns im TV sein:

http://www.youtube.com/watch?v=dRz7LrQfIK4

Robert Fien
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26.1.2012, 04:11
ekelhaft diese Typen *würg*

Glasperlenspieler
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25.1.2012, 08:53
Gut so !

Sollen sie nur ihr ganzes Geld in Flächenstaaten wie Florida, Arizona, Michigan, Ohio etc. verheizen.

Das wird Obama freuen, denn der geht dann im Juni zusammen mit dem DNC mit einem Vorsprung von 300 Millionen $ zu ein paar zerquetschten fürn Republikaner-Kandidaten ins Rennen ...

peter schmidt
 
00
25.1.2012, 14:21
Florida wird richtig knapp.

Gingrich ganz großer Durchmarsch ist jetzt mal an ein Limit gestossen (wahrscheinlich ein natürliches in Anbetracht seiner Beliebtheitswerte).

Er braucht Siege, erfolgreiche Diskussionen und das Momentum um weiterzukommen.

Romney hats da natürlich prinzipiell leichter.

WObei jede Woche in der Romney, dass Rennen gegen die Spasstruppe an Gegnern nicht klar machen kann an seinen Chancen in der Hauptwahl nagt.

Der Kontrast zu Obama letzte Woche war schon ein verheerender für die Reps.

Daher auch bei Intrade.com momentan Obama mit 57 % Wahrscheinlichkeit für die Wiederwahl. Romneys Chancen 27.5 Prozent.

Walter KURTZ
 
00
26.1.2012, 15:42

Nein, Florida wird klar für Romney ausgehen. Mittlerweile merken die Leute wieder "Na hoppala, den Newt wollen wir aber nicht", bzw greifen da die vielen Unterstützer Romneys. Außerdem hatte Gingrich eine schwache Debatte.
Man wird eben nicht Präsident nur indem man auf die MSM schimpft.

Odo
00
25.1.2012, 09:20
"Sollen sie nur ihr ganzes Geld in Flächenstaaten wie Florida, Michigan, Ohio etc. verheizen."

Zum einen bringt der Vorwahlkampf in diesen Bundesstaaten ja auch etwas für die Hauptwahl, da dies alles "Battleground-States" sind.

Zum anderen wird der Vorteil bei den Wahlkampfgeldern Präsident Obama alleine auch nicht retten. Der Vorwahlkampf bei den Republikanern zeigt ja gerade, dass Geld zwar wichtig, aber eben nicht allein entscheidend ist. Sonst wäre Romney schon vor Monaten als GOP-Präsidentschaftskandidat festgestanden.

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