45.300 Einwohner kommen auf einen NR-Abgeordneten

24. Jänner 2012, 19:32

Leicht unter dem EU-Schnitt von 50.900 - Abgeordnetenzahlen im EU-Vergleich

Wien  - Österreich liegt mit seinen 183 Nationalratsabgeordneten etwas unter dem EU-Schnitt, betrachtet man das "Betreuungsverhältnis" der Bevölkerung durch die Mandatare. Dies zeigt ein Blick in eine Statistik des Instituts für Parlamentarismus anlässlich der wieder aufgeflammten Debatte über eine Verkleinerung des Nationalrats. EU-weit kommen durchschnittlich 50.900 Bewohner auf einen Nationalratsabgeordneten; in Österreich sind es 45.300. Viel größer ist die Schere naturgemäß in bevölkerungsstarken Staaten. Kleinere Länder dagegen leisten sich tendenziell ein besseres Verhältnis.

Der deutsche Bundestag etwa hat 622 Abgeordnete, jeder Mandatar "vertritt" dabei aber 132.300 Personen. Das größte Parlament - die Statistik bezieht sich auf die ersten bzw. einzigen Kammern, je nach politischem System - hat Deutschland damit aber nicht. Italien nämlich gönnt sich 633 Abgeordnete, das Verhältnis pro Einwohner beträgt dabei 93.800. In Frankreich sitzen 577 Volksvertreter im Parlament, auf jeden Mandatar kommen 106.600 Einwohner.

Schwedens Einwohnerzahl ist mit jener Österreichs vergleichbar - die Zahl der Mandatare im dortigen Riksdagen dagegen nicht. 349 Parlamentarier werken dort, was ein Vertretungsverhältnis von eins zu 26.000 bedeutet. In ähnlichen Bereichen wie Österreich liegen unter anderem Tschechien (200 Abgeordnete, einer pro 51.500 Personen) oder Portugal (230/46.000).

Etliche Staaten haben weniger Abgeordnete als Österreich, bei vielen ist allerdings das Verhältnis zur Bevölkerung kleiner. Ausnahmen sind Belgien (150/70.700) und die Niederlande (150/109.300). Die wenigsten Abgeordneten hat übrigens Luxemburg mit 60 - auf jeden von ihnen kommen 8.300 Einwohner. In Malta dagegen ist das Vertretungsverhältnis am kleinsten, jeder der 69 Abgeordneten vertritt 5.700 Einwohner.(APA)

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23 Postings
riesenhirsch
00
29.2.2012, 23:36
Interessant,

dass in dieser Grafik nur eine Kammer berücksichtigt wird. Gerade Schweden, Griechenland und Ungarn, die sich laut Grafik mehr Abgeordnete leisten, haben nämlich ein Einkammersystem. Wenn man in Österreich den Bundesrat berücksichtigt, kommt man auch auf 34.300 Einwohner pro Mandatar, womit Österreich Griechenland quasi überholt.

Auch der Durchschnitt wird etwas verzerrt, da immerhin 11 (vor allem kleinere) Länder ein Einkammersystem haben: Portugal, Griechenland, Bulgarien, Ungarn, Slowakei, Estland, Lettland, Litauen, Finnland, Dänemark und Schweden.

Österreichische Verbrecher Partei!
00
22.2.2012, 23:07
Parteienförderung: Pro Nationalratsabgeordneten beträgt sie beispielsweise 46.228 Euro, pro Bundesratsmitglied 24.765 Euro. Hinzu kommen die Abgeordnetenbezüge und Auslagen für parlamentarische MitarbeiterInnen.

Nationalrat: 183 Kosten je Abgeordnetem: 8160 Gehalt + parlamentarischer Mitarbeiter + Parteienförderung : 46.228 Euro je Abg.

Summe: 113.877.000 http://www.wien-konkret.at/politik/p... gehaelter/
Bundesrat: 62 Kosten je Abgeordnetem: 4080 + Parteienförderung: 24.765 je Abg.
Präsident 8.160
Stellvertreter 5.712
Fraktionsvorsitzenden 5.712

Summe ca. 50 Millionen
+41.000 Gemeinderäte
+ 450 LA

50.000 bezahlte Politiker in Österrreich !
einen je 200 Einwohner ,
und 50 Millionen Kosten für für einen sinnlosen Bundesrat
1 Million Euro je Gemeinderat einer Kleinstadt

WOLLT IHR GAR NICHT SPAREN ??
WOLLT IHR KEINE STRUKTURREFORM?
WOLLT IHR KEINEN EINZIGEN EINSPAREN ??

WOLLT IHR NUR ABZOCKEN??

WEITER S

Österreichische Verbrecher Partei!
00
22.2.2012, 23:03
nette Grafik UND !!

WIR HABEN DIE GLEICHE PARTEIENFÖRDERUNG

WIE DEUTSCHLAND

AT: 130 mio Euro

D: 130 mio Euro

UND unsere KORRUPTIS

wollen keinen einzigen Abgeordneten einsparen !!!

khaleb
01
28.1.2012, 23:21
das ist rein mathematischer Hokuspokus

da kein einziger Abgeordneter auf eine Art und Weise direkt gewählt ist, die einen Wahlkampf für eine Wiederwahl auf eigene Faust aussichtsreich erscheinen lasse würde falls er wegen Verletzung des Klubzwanges von der Liste fliegt, vertritt kein einziger Abgeordneter irgendwelche errechneten 45.000 Wähler sondern " di Padai".
Motto: ohne Padai bin ich nichts (weil da flieg ich von der Liste)

Christian Peter1
 
00
28.1.2012, 14:59
Nur die Spitze des Eisbergs

Diese Statistik ist wenig aussagekräftig, da das Parlament nur die Spitze des Eisbergs des Riesenmarktes der Interessenvertreter in Österreich darstellt.

Berücksichtigt man sämtliche Interessenvertretungen wie Kammern, Gewerkschaften, etc., liegt Österreich im absoluten Spitzenfeld.

Chi-Unit
00
25.1.2012, 17:33
leicht unter EU-Schnitt, dafuer aber sicher weit darueber

wenn man die unzaehlichen unnoetigen Funktionaere auf allen moeglichen Ebenen einbezieht.

01052004
00
25.1.2012, 13:34

also ich weiß bis heute nicht, wer für mich im nr sitzt...

ich wäre für markante personelle verkleinerung des nr und für direktwahl "meines" abgeordneten, und ein absolutes verbot vom clubzwang, gschäfterltransparenz etcetc (weihnachten ist ja nciht mehr sooo lang, da muß man sich die wichtigen wünsche ans christkind schon überlegen)...

Kleinhirn
00
25.1.2012, 12:42

Laut Produktivitätsindex steigt in Österreich die Produktivität je unselbständig Beschäftigten jährlich kontinuierlich an.
Politik ist sicher etwas anderes als Wirtschaft, aber das die Politik 0 Vorteile aus der Informationstechnologie ziehen konnte kommt mir fragwürdig vor.
Natürlich kann man freiwerdende Kapazitäten für neue Aufgabengebiete verwenden, nur sollte man immer genau überlegen wenn man diese bis jetzt nicht gebraucht hat, bringen diese Aufgabengebiete soviel Mehrnutzen?
Interessant wäre auch die Spezifikation was die Arbeit eines Abgeordneten im Detail ist.

sociovation
01
25.1.2012, 09:54
Komisch

Trotz unterschiedlicher Einwohnerzahl spielen im Fußball für jedes Land immer gleich viel Spieler.
So eine Verschwendung bei den kleinen Ländern aber auch!

El Vez
00
25.1.2012, 09:32

ein 90 mann/frau parlament reicht vollkommen aus. die meisten abgeordneten tun sowieso nur nasenbohren!

Ratz Fatz
00
25.1.2012, 09:07

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Wenn weniger Einwohner auf einen Abgeordneten kommen, wird das Verhältnis GRÖSSER! Jeder Volksschüler mit Divisionskenntnissen kann das leicht nachvollziehen!

Erzpiefke
 
33
25.1.2012, 01:34
Diese aufgeblähten Quatschbuden gehören sukzessive abgeschafft

Wir sind jetzt technologisch über das Internet in der Lage, die grundlegenden Fragen dem Volk selbst entscheiden zu lassen. Das wäre der mündige Bürger, von dem die Parteien so gerne reden aber nicht das geringst wissen wollen, denn der mündige Bürger wäre ihr Ende. Vorbei wäre das Kasperltheater in den Quatschbuden, mit denen der Bürger durch Pseudogegensätze von den eigentlichen Problemen abgelenkt wird.

khaleb
10
28.1.2012, 23:23
oh, das Parlament als Quatschbude

hab ich irgendwo schon mal gehört, hat irgendwas mit 1933 bis 1945 zu tun.

fauler Student
20
25.1.2012, 10:58

Nachdem ich kreuz und quer im ganzen Land mit vielen Leuten in vielen Situationen gesprochen habe, bekäme ich wahrscheinlich sofort eine Serie von schlußendlich tödlichen Magengeschwüren, würde dein Vorschlag umgesetzt werden.

01052004
00
25.1.2012, 13:36

also doch nur das tun, was die partei bzw deren lobbyisten von dir als nr-abgeordenter wollen: das pratzerl zum richtigen zeitpunkt heben. zum richtigen zeitpunkt aufs klo verschwinden. vorgeschriebene reden halten. ansonsten maul halten.

es lebe die faulheit und die feigheit vorm volk...

myschkin
00
25.1.2012, 11:13

stimmt, wenn man ewig faul bleibt, nur allzu logisch, aber Menschen die sehen dass ihre Entscheidungen tatsächlich Folgen haben, werden sehr schnell lernen

fauler Student
00
25.1.2012, 14:20

Zu viel lernwilligkeit/fähigkeit würde ich aber gar nicht zu vielen Leuten andichten wollen.

Chr. Hoc.
21
25.1.2012, 09:45

Solange "Qualitätsblätter" wie die Krone einen so riesigen Einzugsbereich haben und quasi zur sozialen Physik anregen, wird es in Österreich wenig wirklich mündige Bürger geben. Die vierte Macht im Staate ist in Österreich leider sehr suboptimal aufgeteilt..

benutzer0
02
24.1.2012, 23:34

es würde ja schon reichen wenn ich mich durch irgendeinen vertreten fühlen würde...

myschkin
11
25.1.2012, 11:14

das Volk wird im Parlament von keinem einzigen Vertreter vertreten, höchstens getreten, und das mit großer Lust, muß man sich denken

??was??
10
25.1.2012, 10:35
Die Nationalräte haben kein Ohr für ihr Anliegen,

die müssen die grossen Firmen und Banken anhören, weil da gibts mehr Geld. Ihr Geld bekommt er eh durch die Steuern, die er dann diesen in den A.. schiebt. Dafür bekommen sie gute Ratschläge (mehr arbeiten für den Export und Rettungsschirm, verzichten, sparen, usw.).

WEITER SO Herr VOVES
01
24.1.2012, 22:58
Schweden hat de akto die Städte und Gemeinden abgeschafft bzw auf 290 !!! reduziert

österreich hat 10 mal mehr gemeinden

Österreichische Verbrecher Partei!
00
22.2.2012, 23:09
Dänemark ebenso !!!!

Dafür habens aber statt bsoffene Bürgermeister gute Bundespolitiker in den Regionen

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