Wegen Weißrussland

Telekom Austria rechnet mit weniger Gewinn

24. Jänner 2012, 19:21

"Negativer Effekt auf Jahresergebnis": 300 Mio. Euro weniger Finanzergebnis

Wien - Die Telekom Austria rechnet wegen ihrer weißrussischen Tochter Velcom mit einem "signifikant" geringeren Jahresgewinn 2011, teilte das börsenotierte Unternehmen am Dienstagabend mit. Bilanzoperationen infolge der Hyperinflation in Weißrussland führten zu einer Abwertung in Höhe von ungefähr 300 Mio. Euro im Finanzergebnis der Gruppe, was einen "signifikanten negativen Effekt auf das Jahresergebnis der Gruppe in 2011 haben" werde. Das Eigenkapital der Telekom werde im Gegenzug voraussichtlich um etwa 100 Mio. Euro pro Jahr gestärkt.

Den Ausblick zu Umsatz, bereinigtem Ebitda, Anlagenzugängen und freiem Cash Flow bestätigte das Unternehmen, ebenso die Dividende für 2011 und 2012 in Höhe von 0,38 Euro pro Aktie.

Die Telekom muss in Weißrussland wegen der hohen Inflation Abschreibungen auf ihr Anlagevermögen für die Velcom erhöhen, gab das Unternehmen im Vormonat bekannt. Wie die Telekom damals mitteilte, wurde ihr die "Rechnungslegung für Hochinflationsländer" ab dem vierten Quartal 2011 verordnet. Zu den Auswirkungen der neuen Rechnungslegung heißt es im Dezember in einer Telekom-Aussendung: Die liquiden Mittel würden an die Inflation angepasst, das Eigenkapital solle sich nicht reduzieren.

Die Telekom Austria betonte heute, dass das "Jahresergebnis für die Märkte nicht kursrelevant" sei, da sich der Markt auf den Cash-Flow konzentriere. Weiters wies die Telekom darauf hin, dass die Dividende nicht gewinnabhängig sei. Die Telekom erwartet sich von der heutigen Mitteilung "keine kursrelevanten Auswirkungen". (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 35
1 2
Neue Heimat
00
25.1.2012, 14:15
Weitere 400 Mio plu 100 Mio

Wo nehmen die bitte die 400 Mio her die sie für yess bezahlen! Weiters müssen die sicher auch noch 100Mio bei der Frequenzversteigerung hergeben, schön langsam werden die zur AUA!!

JOSHIK
00
25.1.2012, 14:00
Wieviel ist die VELCOM eigentlich noch wert?

Die 300 Millionen sind ja nicht die erste Abwertung der Telekom Austria Tochter mit Sitz in der letzten Diktatur in Europa.

Mal sehen, welche Leute mitgeschnitten haben bei dem 1,2 Milliarden-Deal. Wie es zur Zeit aussieht, gab es bei der Telekom Austria im letzten Jahrzehnt kein einziges Geschäft, bei dem firmenexterne Lobbyisten und deren Freunde nicht massiv profitiert hätten.

Standard Leser4
 
00
25.1.2012, 15:09
Die Velcom ist auf dem russischen Markt 2 Mrd USD wert.

Alles andere sind Abwertungen um in Oesterreich keine Steuern zahlen zu muessen. Geht d nicht in Ihren Kopf ?
Wo Sie doch erst kuerzlich selbst gemeint haben der Pecik kauft die Telekom Aktien nur wegen der Velcom.
Irgendwie stimmt auch Ihre immerwaehrende Wiederholung der "letzten" Diktatur nicht mehr. Wir erleben gerade in Russland ein "Dejavu" rund um die Wahlen, nur dort werden die Kandidaten erst gar nicht zugelassen. Aber dort ist ja alles nicht so schlimm, wir wollen es ja warm haben im Winter, obwohl Oesterreich auch ohne Ruissisches Erdgas leben koennte.

JOSHIK
00
25.1.2012, 15:22
Mit Verlaub - aber Russland ist primar Asien mit einem kleinen Stück Europa dran

Beim Huhn wird dieses Stück Purzel genannt. Schöne Grüße in die Ukraine!

Standard Leser4
 
00
25.1.2012, 15:35
Mit Verlaub Russland hat noch immer seine Hauptstadt in Europa

JOSHIK
00
25.1.2012, 16:09
falsch. Moskau liegt im europäischen Teil Zentral-Asiens )))

Standard Leser4
 
00
25.1.2012, 16:15
Sorry JOSHIK, aber Moskau ist die groesste Stadt Europas u liegt daher in Europa.

...und Sie sollten sich nicht nur Rechnen sondern auch Geographie nochmals anschauen.....

JOSHIK
00
25.1.2012, 16:24
Moskau liegt am Purzel des zentralasiatischen Huhns

roter mob
00
25.1.2012, 10:23
dann können sie sich gleich darauf gefasst machen

was ihnen bei ihrer kundenfreundlichkeit in österreich noch blüht...die haben irgendwie übersehen, dass es das monopol nicht mehr gibt.

peak oil
00
25.1.2012, 10:20
jaja, weißrussland ist schuld?

so ähnlich wie das wetter schuld ist an den autounfällen wenn es schneit.

Peter G
00
25.1.2012, 10:18
Draufzahlen tut der Kunde ?!

Das TA-Management lässt sich auf ein Ost-Abenteuer ein und verbrennt Geld bei Lobbyisten.

Wenn dann der Gewinn nicht stimmt, werden bei den Österreichischen Festnetzkunden die Preise erhöht

Hellex
00
25.1.2012, 08:48
Weniger Gewinn?

werden die Provisionszahlungen für Lobbyisten schon wieder teurer?!

derfnam
00
25.1.2012, 08:26
endlich,

wird dieser selbstdarsteller ametsreiter entzaubert.
schönwetter-pilot der extraklasse.

Borat Sagdiyev : jak sie masz?
00
25.1.2012, 07:42
Fürstlich bezahlte Dilletanten am Werk.

Auch, wenn die Manager alles falsch machen wird die TA - weil sie groß ist - gewisse Zeit normal funktionieren.

Haben Wodoo Finanzpolitik und Substanz Vernichtungswaffen = Dividenden für TA Genick gebrochen?

ROTWEISSROT
10
25.1.2012, 06:21
Die gibts noch immer, die Telekom ?

bin schon seit 14 jahren weg von diesem Wucherverein. Brauch eh nur mein Handy sonst nix.

)so(
00
25.1.2012, 05:30
Gruppenbesteuerungs-Effekte und Tarifanpassungen im Inland als Abfederungsmassnahme

... der substantiellen Ertragssicherung und weiteren Anleger-Attraktivierung. So könnte es sich lesen, wenn massivere Auslandsverluste die chronischen Inlands-Malversationen kaum aus den Schlagzeilen verdrängen können - just zu einem Zeitpunkt, wo Mittelsmänner gerade die Stille Übernahme für ausländische Konkurrenzunternehmen einfädeln und die Braut dafür besonders herAUAgeputzt wird. Aber nein, solche Gedanken sind sicherlich bloss Verschwörungstheorien...

finding
12
25.1.2012, 01:30
Aaaah, deswegen erhöht A1 uns die Festnetz-Tarife ...!

"Es ist uns bewusst, dass die Preiserhöhungen unerfreulich für Sie sind" - "Anpassung" gilt auch für Bestandskunden - Ungewohnter Schritt http://derstandard.at/132650345... etz-Tarife

Ich dachte schon, es läge an weiteren "Nachzahlungen" für unsere diversen politisch wichtigen Leistungsträger.

myschkin
01
25.1.2012, 09:17

Vorschlag: am nächsten 1. Mai die zweite Etappe der Gebührenerhöhung für Briefe und Pakete, dann erspart man sich bald die Postämter, weil niemand mehr kommt.
Man könnte auch jene Mitarbeiter einsparen, die darauf achten, dass sich alle in einer Schlange anstellen. Und vor dem Eingang, wenn die Schlange sehr lang ist, könnte man als Nebeneinkünfte Kaffee mit Kuchen anbieten.

pardon!
00
25.1.2012, 00:30
Die Telekom erwartet sich von der heutigen Mitteilung "keine kursrelevanten Auswirkungen"

warum auch, schlechte nachrichten ist man aus diesem haus ja gewohnt.

rud L
00
24.1.2012, 22:58
Gorbach, der Mann.

Belorus schuldet ihm noch was für seine Wahlbeobachtung, er der Telekom noch eine Sekretärin.

spoc
01
24.1.2012, 22:47
kein wunder...

... bei derartig hohen lobbyistenhonoraren. ...

Ravenhorst
00
24.1.2012, 22:16
Wenn der Menstruations-Bully und der Hohe Egger Mio kassieren....

...... dann ist es kein wunder ,dass die Kassa leer ist.

Toto Wien
11
24.1.2012, 21:20
Grundsätzlich vollkommen nachvollziehbar, allerdings macht mir die Aussage:

"Die Dividende ist nich gewinnabhängig!" wirklich Sorgen. Wovon ist die Dividende dann abhängig? Genau das ist das Problem der Telekom, der Staat hat sich jahrelang mit vollen Händen bedient.

Mediator113
00
25.1.2012, 06:47

Das sollte Ihnen keine Sorgen machen, denn es ist Usus. Normalerweise versuchen Firmen die Dividende/Aktie auf einem Niveau zu halten (mit leichter Wachstumstendenz).

derrabe
06
24.1.2012, 20:55

mir kommen gleich die tränen...

hat schon jemand ein spendenkonto eingerichtet?

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 35
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.