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Euro-Rettungsfonds: Wien für Ausbau, Berlin bremst

Günther Oswald, Adelheid Wölfl, 24. Jänner 2012, 18:45

Bei einer Aufstockung würde Österreichs Haftung um zwölf Milliarden steigen

Die Debatte über eine neuerliche Aufstockung des Euro-Rettungsschirms ist voll entbrannt. Die österreichische Regierung wäre dafür, die Zustimmung der Grünen scheint in greifbarer Nähe zu sein.

***

Brüssel/Wien - Manchmal überholt sich die Politik selbst. In der Nacht auf Dienstag beschlossen die Euro-Finanzminister in Brüssel die Details zum permanenten Rettungsfonds ESM. Dieser soll ab Mitte 2012 in Kraft gesetzt werden und über ein effektives Volumen von 500 Milliarden Euro verfügen.

Gleichzeitig brach eine neuerliche Debatte aus, ob die Kapazitäten nicht auf 750 Milliarden aufgestockt werden sollen, in dem die noch verbleibenden Mittel des aktuellen Rettungsfonds EFSF, also rund 250 Milliarden, weiter genutzt werden. Ursprünglich war gedacht, dass der ESM den EFSF ablöst. "Ich glaube, das ist konsensfähig", deponierte Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) zum Vorschlag, beide Fonds parallel laufend zu lassen. In Wien signalisierte auch Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) Unterstützung.

Gegessen ist die Sache aber offenbar noch nicht. Im Büro Fekters hieß es später, die Diskussion sei noch nicht abgeschlossen, es gebe auch Gegner einer Aufstockung. Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble meinte gar, Meldungen über die Aufstockung des Rettungsschirms seien "ohne Grundlage in der Realität". Allerdings hatte auch die Financial Times berichtet, Deutschland könne mit einem Volumen von 750 Mrd. Euro leben, wenn die anderen Euro-Länder einem strengen Fiskalpakt zustimmen. Schäuble muss freilich noch Mitstreiter in der CSU und der FDP überzeugen, die jede weitere Aufstockung ablehnen.

Schwierige innenpolitische Lage

Innenpolitisch schwierig gestaltet sich die Lage auch in Österreich. FPÖ und BZÖ forderten am Dienstag, das "Pyramidenspiel" rund um den Euro müsse beendet werden. Vorsichtige Zustimmung kommt von den Grünen, auf die die rot-schwarze Regierung beim ESM angewiesen ist. "Ein größeres Volumen ist sinnvoller als ein kleineres", sagte Budgetsprecher Werner Kogler zum Standard. Die endgültige Entscheidung hänge aber nicht zuletzt von den Rechten des heimischen Parlaments bei möglichen künftigen Rettungsmaßnahmen ab, so Kogler.

Die Diskussion über die Größe des Rettungsschirms bricht immer wieder aus - nicht zuletzt, weil große Länder wie Italien im Ernstfall nicht aufgefangen werden könnten.

Welche Folgen hätte die Aufstockung für den Staatshaushalt? Das ist noch schwierig zu beantworten. Im Budget müssen Haftungen nicht berücksichtigt werden, bereits geleistete Zahlungen an Krisenländer (Griechenland, Irland, Portugal) erhöhen aber den gesamtstaatlichen Schuldenstand.

Das potenzielle Risiko würde sich bei einem Volumen von 750 Milliarden aber natürlich erhöhen. Zur Erklärung: Für den Dauerschirm ESM muss Österreich eine Barzahlung von 2,2 Milliarden leisten, dazu kommen Garantien von bis zu 17 Milliarden.

Für den EFSF wurden zusätzlich Haftungen von bis zu 21,6 Milliarden zugesagt (wovon rund ein Fünftel bereits eingegangen wurde). Eigentlich hätte er, wie gesagt, die operative Arbeit einstellen sollen, sobald der ESM funktionsfähig ist. Wird er mit den verbliebenen 250 Milliarden Euro parallel zum ESM weitergeführt, könnten auf Österreich also noch Haftungen von rund 12 Milliarden zukommen, die eigentlich nicht geplant waren.

Schlechte Stimmung

All die Debatten über milliardenschweren Rettungspakete schlagen sich auch in der Sympathie für den Euro nieder. Die Zustimmung zur Gemeinschaftswährung sei von 2010 auf 2011 von 64 auf 58 Prozent gesunken, berichtete der Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, Richard Kühnel, am Dienstag. Trotzdem vertrauen die Österreicher dem Euro mehr als der Durchschnitt der Bevölkerung in den 17 Euro-Staaten (56 Prozent). In Griechenland schnellte die Zustimmung sogar von 53 Prozent auf 73 Prozent hinauf. Auch in Finnland (von 64 auf 70 Prozent), in den Niederlanden (52 auf 63 Prozent), in Deutschland (52 auf 57 Prozent), Portugal und Spanien stieg die Zustimmung. (Günther Oswald, Adelheid Wölfl, DER STANDARD, Printausgabe, 25.1.2012)

Kommentar posten
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peace & love
01
26.1.2012, 11:24
das passiert,

wenn man die konsequenzen seines handelns nicht spüren muss.

politikerhaftung in die verfassung.

walter zizelsberger
00
26.1.2012, 13:18
Handeln der Volksvertreter zum Schaden der Bürger ohne eigenes Risiko?

...deshalb - und nicht primär wegen der Ratingagenturen - will die Politik bei allen was mit Milliarden Mehrschulden u. - Haftungsverbindlichkeiten Österreichs ( sogenannten verniedlichenden Rettungsschirmen, Schuldenbremsen etc.) im Zusammenhang steht, in den Verfassungsrang.

Sonst droht möglicherweise einmal die strafrechtliche, persönliche Verfolgung wegen "Landesverrates". Daran sollte jeder Abgeordnete in seiner persönlichen Verantwortung - bei einer parlamentarischen Zustimmung zum zeitlich- u. betragsmäßig unbegrenzten, unwiderruflichen ESM-Rettungsschirm, welche gleichbedeutend mit der finanziellen Selbstentmachtung des österr. Parlaments ist - bei gleichzeitiger Verhinderung einer vorherigen Volksabstimmung darüber - denken...

adventurer
00
25.1.2012, 17:40
das kann doch nicht wahr sein...

bislang war D der Zahlmeister und Sündenbock.
Nach dem Motto von H.D. Genscher" darfs ein Milliarderl mehr sein".
Nun scheint der Größenwahn auf A-Politiker übergegriffen zu haben. Haftungszusagen für die die nächsten drei Generationen sich werden abstrampeln dürfen. Jeder Politiker sollte mit seinen Bezügen und Privatvermögen für seine Entscheidungen haften, dann würde dieser Wahnsinn bald aufhören bzw. wäre so nie zustande gekommen.

dunadan2407
00
25.1.2012, 14:36
warp.faktor
01
25.1.2012, 12:31
440, 500, 750, .... 5.000 egal!

Mit der Unterschrift unter den ESM haften ohnehin alle Staaten UNBEGRENZT. Sie sind verpflichtet jede gewünschte Summe innerhalb von 7 TAGEN flüssig zu machen.

Niemand fragt,
* ob das überhaupt möglich ist
* ob das Mehrheitsfähig ist
* ob das irgendwie die Situation verbressert.

Sicher ist nur:
* Das Geld kann jederzeit wirkungslos verschwinden.
* Der ESF darf nicht geprüft werden.
* Die Räumlichkeiten des ESF dürfen nicht mal von der Polizei betreten werden.
* Alle Mitarbeiter des ESF können nicht vor Gericht gestellt werden.

Noch Fragen?

Dreistein
 
01
25.1.2012, 11:43
Pyramidenspiel

Man könnte die Rettungsschirme ja auch auf 5 Billionen Euro ausweiten. Die Frage ist dann freilich - genaus wie bei den 750 Milliarden - wer dafür geradestehen muss und das auch kann, ohne selbst herabgestuft zu werden. Ich bin zwar weit davon entfernt ein Anhänger von BZÖ oder FPÖ zu sein, aber mit dem Pyramidenspiel Euro haben die Blauorangen leider recht.

RMP
61
25.1.2012, 11:20
An alle Neidhammel hier

Da Österreich sehr viele Waren wie Energie, Rohstoffe und Fertigprodukte importiert ist ein aktiver Aussenhandel unerlässlich.
Italien ist nach Deutschland unser zweitwichtigster Handelspartner. Wir können uns nicht einigeln.

Wenn Italien in Probleme kommt, Schulden nicht bezahlt oder der dortige Markt einbricht, hat das katastrophale Auswirkungen auf unsere Wirtschaft und damit auch auf jeden Staatsbürger. Die zwingend darauf folgenden Sparpakete wären rigoros.

Daher ist es in grossem österreichischen Interesse wenn auch andere europäische Länder, (allen voran Deutschland) unterstützend einspringen und mittels ESM Italien stabilisieren.

aditec
00
25.1.2012, 13:12
Rettungsorgie

Welch ein Glück für Europa, dass es Deutschland gibt. Deutschland eignet sich in zweierlei Hinsicht: Zum einem als Zahlmeister, zum anderen als Sündenbock. An allem, was in Europa schief läuft, sind die Deutschen schuld. Sie sind zu wettbewerbsfähig, sie führen zu wenig, sie führen zu viel. Das Deutschland in der Eurokrise mit Abstand die höchsten Risiken für fremde Misswirtschaft trägt, wird geflissentlich übersehen. Wahrscheinlich haben die meisten Poster noch nicht einmal eine annähernde Vorstellung davon. Viele wollen sich auch darüber nicht informieren, weil dadurch ihr schräges Weltbild einstürzen würde. Transferleistungen, Rettungsschirme, Risikoanteil über die EZB und IWF, Target 1 und Target 2 – schell summiert sich das auf 1 Billi

Peter_23
00
25.1.2012, 12:40
Ihre Ansicht ist völlig falsch.

Wie Sie an den Geldmengen und Ausweitungen zu ESF sehen, ist Geld genug da. Da wird gleich mal um ein paar 100 Milliarden aufgestockt ohne lange zu verhandeln

Also brauchen wir in Zukunft keine Sparpakete. Ganz im Gegenteil. Das schon vorhandene Geld muss nur umgeleitet werden. Das Geld muss weg von dem kriminellen ESF hin zu den Menschen.

RMP
00
25.1.2012, 12:47

Wenn all das Geld bei den Menschen wäre hätten wir eine gewaltige Inflation.
Gerade weil das Geld nicht bei den Menschen ankommt bleibt die Inflation trotz der riesiger Geldvermehrung weiterhin gering.

warp.faktor
00
25.1.2012, 12:33
Die Realwirtschaft ist nicht in Gefahr!

Hier geht es ausschließlich um Banken und Finanzmärkte.

Dreistein
 
00
25.1.2012, 11:57
Man kann nur soviel Kredit geben, wie man selbst verkraften kann.

Stellen Sie sich einmal vor Sie haben einen Bruder, der schwer verschuldet ist und dem Sie helfen wollen. Sie selbst haben aber auch einen Kredit, den sie zwar ohne Probleme bedienen können, eine Ausweitung aber an Ihren finanziellen Möglichkeiten scheitern würde. Ihre Bank verweigert Ihnen daher einen weiteren Kredit und Sie wenden sich - in vollem Wissen um Ihre nicht vorhandene Kreditfähigkeit - an ein Kreditbüro, welches Ihre Kreditwürdigkeit nicht hinterfrägt. Meinen Sie, dass das gutgehen kann? Wenn nicht, warum verlangen Sie das dann von den europäischen Staaten?

RMP
00
25.1.2012, 12:06

Die Welt ist grösser und komplexer wie meine und Ihre Familie.

Dreistein
 
01
25.1.2012, 12:47

Genau so ist es. Nur ändert sich am dargestellten Prinzip nichts. Man kann nur so viel verleihen bzw. dafür geradestehen, sie man selbst verkraften kann. Warum meinen Sie, ist Österreich herabgestuft worden? Nur wegen unserem Defizit, welches niedriger als das der Deutschen, der Briten oder der Amerikaner ist? Es wurde deshalb herabgestuft, weil unsere Banken in Ungarn ein Kreditrisiko übernommen haben, das sie selbst nicht mehr derheben können, der Staat also einspringen müsste. Nun aber sind der Staat vor allem dann wir alle, wenn es ums Zahlen geht.

RMP
00
25.1.2012, 13:22

Daher ist es für uns von elementarem Interesse dass vor allen anderen Italien stabil bleibt.
Wenn Italien trudelt, dann ist es vorbei mit unseren A´s, dann rutschen wir bei allen Ratings tief in den Keller. Abschreibungen in Finanzwirtschaft und Privatindustrie hätte eine gravierende Krise zur Folge. Das zusammen mit Auftragsrückgängen von unserem zweitgrössten Handelspartner würde zu jeder Menge Arbeistplatzverlusten führen. Kein Land auf dieser Welt ist von Problemen in Italien mehr betroffen als Österreich.
Daher ist es sehr sinnvoll wenn Österreich hier von Europa mehr Hilfe einfordert.

adventurer
00
25.1.2012, 17:45
können sie das bitte erklären???

oder sind sie Liebhaber von verfälschten Lebensmitteln und anderen Fake Produkten die Italien primär liefert.
Ich kann gerne darauf verzichten und wenn der Staat die Mafia besteuern würde, wäre das Problem schnellstens gelöst.

MUNGO1
00
25.1.2012, 11:57

Die Banken leihen sich bei der EZB Geld aus und bezahlen dafür dzt. 1% an Zinsen.

Sie kaufen damit Staatsanleihen der hoch verschuldeten Länder und deponieren diese wiederum bei der EZB!
Der "Reibach" fließt zu den Banken, die Kosten dafür tragen wir, ganz abgesehen davon dass diese Art direkt in den Abgrund führt.

Wie lange das noch gut gehen wird?
In diesem Jahr wird eine Änderung des Systems notwendig sein, der Euro wird uns erhalten bleiben, aber manche Staaten werden nicht mehr dabei sein.

Unsere Politiker wiegen sich in Sicherheit, aber unser Defizit ist bereits deutlich über achtzig Prozent angewachsen (Asfinag/ÖBB usw.) und wird noch weiter zunehmen, denn die Regierung ist hilflos und wir alle sind den ...... ausgeliefert!

RMP
00
25.1.2012, 12:05
Und wo bleiben dann der grosse "Reibach" der Banken?

Derzeit leiden alle Banken an zu geringem Eigenkapital.
Dieses kann nur durch Gewinne oder Geld von aussen gesteigert werden.
Wenn die Banken mehr "Reibach" hätten müssten nicht die Staaten einspringen um den Eigenkapitalmangel auszugleichen.
Dass in der Vergangenheit Regelungen falsch waren weiss jeder, ab es hilft nicht zurückzublicken, es zählt nur wie es weiter geht.

MUNGO1
00
25.1.2012, 13:03

1) Bonis
2) Zockerei
3) Allgemeinkosten
4) politische Einflussnahme
usw. usw.

..und mit der derzeitigen Strategie geht es direkt in den Abgrund!

Ich würde mir wünschen, dass unsere Politiker dem unentwegten Aufmotzen der Schutzschirme entsprechend entgegentreten und darauf verweisen wohin das führen wird.
Bereits vor mehr als zwei Jahren war abzusehen wohin das Dilemma mit den Griechen führen wird, in Lethargie erstarrt, wie die Maus vor der Schlange, haben wir/bzw. der Regierungschef und die gesamte Koalition stillgehalten um ja nicht unangenehm aufzufallen.
Ein Haircut zur damaligen Zeit bei den Griechen und Portugiesern wäre billiger gekommen!
Italien und Frankreich sind ohnehin nicht zu retten, die D werden selbst nicht mehr können.

RMP
01
25.1.2012, 13:45
Schön dass Sie auch schon Italien unf Frankreich als rettungslos sehen

Ich habe so das Gefühl dass viele Poster hier einen Freudentanz beginnen werden wenn endlich Griechenland und Konsorten der Velendung preisgegeben ist.
Nur Narren glauben dass halb Europa taumeln kann, während wir auf unserer der Insel der Seligen weiter tun können wie wenn nichts wäre.
Europa ist und war schon immer eine Schicksalsgemeinschaft.
Oft genug wurde ganz Europa von einem in den Abgrund gerissen.
Daher wird jeder vernünftige Mensch nach gemeinsamen menschlichen und wirtschaftlichen Lösungen suchen.
Und ich bin sicher sie werden gefunden, ich hab da keine Angst.

MUNGO1
00
25.1.2012, 14:03
Narren?

Nein eher Realisten welche die Zeichen der Zeit wirklich erkennen!

Ich stelle noch einen Link zur Aussage von N. farage ein:

http://www.youtube.com/watch?v=w... re=related

Das het er bereits vor ca zwei Jahren gesagt und wie ist es gekommen?
Nahezu identisch!

Der Rettungsschirm soll nunmehr auf eine Billion erweitert werden, wer soll und kann das bezahlen?!

Ich will keiner Schicksalsgemeinschaft angehören, schon gar nicht der welche von Nichtskönnern und Scharlatanen geführt wird, da wäre mir sogar eine Monarchie noch lieber, vor allem dann wenn der "Monarch" etwas von Wirtschaft und deren zusammenhänge versteht!

Der Mülleimer der Geschichte hat auch ein begrenztes Volumen, die EU wird dieses auch noch erweitern wollen.;-(

MUNGO1
00
25.1.2012, 14:20
Und zuletzt noch;

http://video.google.com/videoplay... 6580102802

damit solltest auch Du lieber RMP den Durchblick erreichen, musst es Dir nur ansehen und genau zuhören!

Dreistein
 
00
25.1.2012, 13:02
Lieber Freund, Kredite sind aber definitiv kein Eigenkapital sondern das genaue Gegenteil. Die Banken müssen sich dafür Einlagen beschaffen, womöglich über Partizipationskapital der Staaten.

Nun zur Nebenrechnung, die Mungo1 angeschnitten hat. Die EZB, also der oberste Verwalter unseres Vermögens und Wirtschaftsleistung gibt unser Geld (welches noch gar nicht existiert) an die Banken, die mit diesem Geld Staatsanleihen von zahlungsunfähigen Ländern kaufen. Was denken Sie, wer das bezahlen wird, wenn diese Anleihen nicht zurückgezahlt werden können, wie Griechenland uns das gerade vorzeigt? Die Banken haben ihre Forderungen zwar bei der EZB deponiert, die kann damit dann aber bestenfalls ihre Toilettenanlagen und Waschräume tapezieren. Wer aber muss für den Gegenwert dieses virtuellen Kapitals aufkommen? Überlegen Sie mal !

MUNGO1
00
25.1.2012, 13:15

Danke für die ergänzende Erklärung!
Genau so sehe ich das auch, wenn nicht sogar noch schlimmer.
Das alles hat nichts mehr mit Parteipolitik zu tun, vielmehr mit realem und wirtschaftlichem Denken.

Also keine Garantien und Geld mehr für die Schuldenstaaten, unsere delegierten Politiker müssen das im Plenum des EU-Parlaments deutlich machen, wozu sind sie eigentlich dorthin gesandt worden?!

N. Farage erklärt das hier eindeutig;

http://www.youtube.com/watch?v=FSKzW6Xqd_o

Man sollte aber auch die übrigen Links von ihm ansehen/hören, er trifft genaus auf den Kern der Sache!

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