17 Jahre vor seiner Geburt

Präsidentschaftskandidat will bei Landung in der Normandie dabei gewesen sein

24. Jänner 2012 16:06
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    Foto: reuters/fuentes

    Des idées neuves pour changer la réalité.

Ex-Verteidigungsminister Morin in Erklärungsnot

Paris - Mit einer eher schwachen Ausrede hat der französische Präsidentschaftskandidat und Ex-Verteidigungsminister Hervé Morin versucht, seine Aussage zu erklären, er habe die Landung der Alliierten in Nordfrankreich 1944 selbst miterlebt. Der 50-Jährige schrieb am Dienstag per Kurznachrichten-Dienst Twitter: "Wenn man aus der Normandie stammt, dann sind die weißen Kriegsgräberkreuze Teil der eigenen DNA."

Morin hatte am Sonntag in Nizza bei einer Veranstaltung gesagt: "Diejenigen unter ihnen mit weißem Haar, die aus der Nähe die Landung in der Provence gesehen haben ... Ich, der ich in der Normandie die Landung der Alliierten gesehen habe - wir haben sehr viel schwierigere Situationen durchlebt als die heutigen." Dem 1961 geborenen Morin, der Chef der rechtsliberalen Kleinpartei "Neues Zentrum" ist, werden in Umfragen derzeit null bis ein Prozent Wählerzustimmung zugemessen.

Morin, der als Verteidigungsminister vom früheren Fraktionschef der konservativen Präsidentenpartei "Union für eine Volksbewegung" (UMP) im Senat, Gérard Longuet, abgelöst worden war, strebt die Gründung einer großen Zentrumspartei an. Er hatte erklärt, dass die UMP nur eine "Klammer" sei, die sich 2012 "schließen" werde. Der Zentrumspolitiker war 2007 zwischen den beiden Durchgängen der Präsidentenwahl zum siegreichen UMP-Kandidaten Nicolas Sarkozy übergelaufen, während Ex-Erziehungsminister Francois Bayrou das Mouvement Democrate (MoDem) gründete. Die Atmosphäre zwischen Konservativen und Zentrum verschlechterte sich aber zunehmend, als Sarkozy in Sicherheits- und Gesellschaftsfragen einen Kurs steuerte, der vor allem darauf abzielte, der extremen Rechten Stimmen wegzunehmen. Die Präsidentenwahl in Frankreich findet im April und Mai statt. (APA)

Smoothies? Obst gehört gebrannt
25.01.2012 09:12
17 Jahre vor seiner Geburt? Das ist gar nix.

In Österreich gibt's einige Politiker, die wären heute noch gern bei der Schlacht um Stalingrad dabei.

O5
25.01.2012 03:35

Für die Bildunterschrift gehört euch ein Preis!

p1234
24.01.2012 20:25

Naja, dass der Mann "neue Ideen" hat kann man ihm zumindest nicht abstreiten ;)

micksen
24.01.2012 17:22

Lölchen.

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