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Der ehemalige "Führerbunker" in Polen, der schon jetzt jährlich 200.000 Besucher anzieht, soll in Zukunft noch mehr Menschen nach Gierloz locken
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Nach Polen wegen der Milchbars: einen kurzen, kulinarischen Streifzug durch das winterliche Warschau unternahm Luzia Schrampf und speiste köstlich
Viele Wege führen nach Krakau, eine Bilderanreise aus dem Süden
Eine Bilderreise durch mittelalterliche Städte, unberührte Wälder und zu einsamen Seen
Im Zweiten Weltkrieg zerstört, im Sozialismus heruntergewirtschaftet - Inzwischen blüht und gedeiht jedoch wieder Kunst, Design und Film in Polens drittgrößter Stadt
Im Warschauer Lokal "U kucharzy" speist man in einer alten Großküche - direkt bei den Köchen
Im Warschauer Stadtteil Praga ist die historische Vorstadt noch spürbar. Gleich neben dem Schwarzmarkt siedeln sich hier die Kreativen an
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2010 feiert Warschau den 200. Geburtstag von Frédéric Chopin. Feiernde auf dem Königsweg erhalten noch immer den polnisch-päpstlichen Segen
Ihre liebenswerteste Attraktion zeigt Krakau mit der Schwäche für kleine Spleens im Spätsommer: die alljährliche Dackel-Parade
Auf einen Besuch nach Zakopane begab sich Martin Grabner - und machte sich bei einer Floßfahrt die Füße nass
In Polens Hauptstadt liegt ein Jazzclub im Keller des höchsten Gebäudes und ein traditionelles Restaurant kann jederzeit zur Karaoke-Bar werden
Ein polnischer Park-Ranger hat fast sein ganzes Leben im Urwald verbracht - damit es den beinahe ausgestorbenen Wisent in Europa wieder gibt
Die Emaillewarenfabrik Oskar Schindlers in Krakau wurde renoviert und ist jetzt Museum
Reisende bewegen sich in der Stadt Toruñ im Kreis. Einmal um einen Lebkuchen, ein anderes Mal um einen Astronomen - jedenfalls um Kopernik
Gäbe es die Flößer nicht, würde wohl überhaupt niemand in das Grenzgebiet zwischen Polen und der Slowakei kommen
Die Hafenmetropole an der Ostsee zeigt Touristen ihr Geschichtsbewusstsein. Türkischen Kaffee sollte man übrigens besser nicht mehr bestellen
... ich war vor etwa einem Jahr dort und fand es sehr eindrucksvoll und lehrreich. Die Anlage wurde Anfang 1945 von den Nazis selbst gesprengt, und die schaurigen Reste verraten mehr über das NS-Weltbild, als es viele Bücher tun könnten.
Übrigens habe ich dort keinerlei Nazi-Devotionalien gesehen, es gab ein paar recht interessante Bücher mit Hintergrund-Infos zu kaufen. Allerdings wurde von den örtlichen Begleitern (die das Wort "Führer" ablehnen) erzählt, dass immer wieder alte und neue Nazis vorbeischauen ...
Übrigens sah es so aus, als ob die Natur sich langsam das Gelände wieder zurückholt, was mir gar kein schlechtes Symbol zu sein schien!
Sätze wie "und vor allem das in den Anlagen eingerichtete Hotel und Restaurant modernisieren" machen ein merkwürdiges Gefühl. Und wenn ich dann in anderen Postings lese, dass dort Nazi-Devotionalien verkauft werden, steigert sich dieses Gefühl.
Ähnlich ging's mir, als ich letzten Sommer in Krakau gesehen habe, auf welche Art und Weise dort "Touren" nach Auschwitz angeboten werden.
All das erinnert an die beißende und völlig berechtigte Kritik von Karl Kraus an den "Reklamefahrten zur Hölle". Das waren Touren zu den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs, die schamlos und sensationslüstern angepriesen wurden.
Was nicht heißt, dass solche Stätten nicht erhalten werden sollten, aber ohne Hotels, Restaurants und Sensationslust, bitte.
Da bin ich nicht Ihrer Meinung.Ich war selber in Krakau und habe von dort nicht weit entfernte Oswiecim /Auschwitz/Birkenau besucht.Es ist keine wie sie sagen "Reklamefahrten zur Hölle" (der ist Eintritt nicht vermarktet und ist frei), im Gegensatz zu Mauthausen, Obersalzberg. Im übrigen. Die Wolfsschanze mit dem Todeslager zu vergleichen ist auf dieser Stelle eben geschmacklos.Auch in Wien aus den Flak-türmen macht man Kaffeehäuser, Haus der Meere u.d.m. Keiner denkt an abtragen der hässlichen Denkmälern. Wolfsschanze eher gesagt die Gemeinde braucht das Geld für die Erhaltung und Sicherung der Ruine (was im Artikel nicht erwähnt ist).Drum sind sie auf der Suche nach den Investoren. Die meisten Besucher außer Polen sind die Deutschen.
Was ich NICHT verstehe, ist, warum Sie den Vergleich zwischen "Wolfsschanze" und Auschwitz geschmacklos finden. Die Wolfsschanze ist ein Ort, wo jene zusammengekommen sind, in deren Köpfen der Holocaust entstanden ist, und insofern finde ich – wirklich, ich meine das nicht ironisch – solche Orte auf eine gewisse Weise genauso schlimm wie jene, wo die Morde stattfanden.
Man könnte überspitzt sagen: Ohne Führerbunker, ohne nettes Hotel am Wannsee, ohne all das auch kein Konzentrationslager, kein Massenmord und kein Holocaust. Und deshalb finde ich den Vergleich durchaus zulässig.
Und deshalb hat übrigens ein Flakturm in Wien schon eine andere Qualität als eine "Wolfsschanze".
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