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Wien - Welche Untersuchungen sind bei welchen Patienten als Operationsvorbereitung notwendig? An dieser Frage schieden sie sich bisher viele medizinische Geister. Via ÖGARI (Österreichische Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin) wurde eine einheitliche Empfehlung entworfen, als Bundesleitlinie installiert - und von der Ärztekammer heftig kritisiert. Die ÖGARI verteidigte bei einer Pressekonferenz in Wien das Papier. Es sei erstmals ein einheitlicher Standard geschaffen worden, der Irrwege von Patienten verhindere.
Gerhart Fritsch, einer Autoren der Leitlinie, die im Bundesland Salzburg bereits seit 2008 angewendet wird: "Das wurde bereits bei 50.000 Patienten verwendet. (...) 80 Prozent der Patienten vor geplanten Operationen sind nicht schwer krank und zwischen 40 und 65 Jahren alt." Beim Großteil dieser Eingriffe könne man auf das herkömmliche Routine-Lungenröntgen und die "Labor-Latte" verzichten. Bei 800.000 solcher Patienten in Österreich pro Jahr ließen sich mit einem adäquatem und restriktiveren Vorgehen laut der neuen Leitlinie zwischen zehn und 35 Millionen Euro für nicht notwendig Untersuchungen einsparen. Fritsch über eine weitere Konsequenz des Programmes in Salzburg: "Wir haben die Doppeluntersuchungen von rund 40 auf 25 Prozent herunter gebracht."
In Endeffekt ist die Situation zu einem Gutteil das Ergebnis der immer stärker werden Sparbemühungen der Krankenhäuser, welche die OP-Freigaben in den vergangenen Jahren zunehmend in den niedergelassenen Bereich verlagert haben. Auf der anderen Seite aber gab es offenbar sowohl in Krankenhäusern als auch außerhalb einen gewissen Wildwuchs bei der "präoperativen Diagnostik".
Fehlende Transparenz
Sybille Kozek-Langenecker, Präsidentin der ÖGARI: "Es fehlten Transparenz und Standards." In einem systematischen Literaturstudium habe man also das vorhandene wissenschaftliche Wissen analysiert und als Basis für die Leitlinie genommen (Evidence Based Medicine - EBM). Vor allem Routine-Lungenröntgen und die Labortests fielen dabei als in vielen Fällen unnötig auf. Man wiege sich in falscher Sicherheit, wenn man ständig alles an Untersuchungsmethoden verwende, was es gibt, betonte Co-Autor Andreas Sönnichsen von der privaten MedUni Salzburg: "Man kann auch schaden." Das Argument, wonach man beispielsweise mit dem Prä-OP-Lungenröntgen eventuell durch Zufallsbefund auch ein Lungenkarzinom früh erkennen könnte, lässt Sönnichsen nicht gelten. Gerade dafür gebe es keine wissenschaftliche Beweise. Man dürfe Vorsorgemedizin nicht mit Operationsvorbereitung verwechseln.
Der Sprecher der österreichischen Patientenanwälte, Gerald Bachinger, zu Befürchtungen der Ärztekammer, dass EBM für die Krankenkassen vor allem Einsparen bedeute: "Ich sehe weder beim Hauptverband der Sozialversicherungsträger noch bei den Krankenkassen diese Tendenz." (APA)
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sehe ich mal ärzte aussuchen, die
links von rechts unterscheiden können (um nicht das falsche bein zu amputieren)
Niere von leber unterscheiden können (siehe irland, wo statt der zu entnehmenden niere an der leber gerissen wurde, dass die patientin starb)
kranke von gesunden orgenen (gesundes statt tumorbefallenes organ entfernt)
usw.
das wär die wichtigste op vorbereitung im sinne des patienten
oder am besten gar net operieren:
Die Expertise kam zum Schluss, „dass sich nicht mit der für ein Strafverfahren erforderlichen Sicherheit feststellen hat lassen, dass der Tod des Kindes durch weitere Behandlungen oder eine stationäre Aufnahme verhindert hätte werden können“
akademische fleischhacker eben.
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