Parkpickerl

Ausweitung ab September wird knapp

24. Jänner 2012, 12:20

Koordinator Bubak: Bezirke müssten bis spätestens Ende Februar entscheiden - Parkchip soll Pickerl bald ersetzen

Wien - Geht es nach Wiens Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne), soll die Ausweitung des Parkpickerls auf die Bezirke außerhalb des Gürtels Anfang September wirksam werden. Eine Entscheidung der meisten Bezirke steht aber nach wie vor aus. Nun wird die Zeit langsam knapp, um den geplanten Starttermin halten zu können. "Momentan bin ich noch zuversichtlich, aber die Entscheidungen müssten dann spätestens bis Ende Februar fallen", sagte der eigens dafür eingesetzte Parkpickerl-Koordinator Leopold Bubak am Dienstag.

Ursprünglich war den Außenbezirken eine Frist bis Ende Jänner gesetzt worden. Das werde sich aber nicht ausgehen, weil vielerorts noch Infoveranstaltungen für die Bevölkerung anberaumt seien und Detailfragen noch geklärt werden müssten. Sollte sich bis Ende Februar in bestimmten Bezirken keine Entscheidung abzeichnen, "dann wird es sich für diese für die erste Erweiterungsrunde nicht mehr ausgehen", so Bubak. Die nächste Ausdehnungstranche wäre inklusive Evaluierung der ersten Erweiterungsschritte erst nach weiteren zwei Jahren denkbar.

Bezirke müssen Grenzziehungen festlegen

Derzeit ist lediglich fix, dass der 15. Bezirk die großflächige Einführung von Parkgebühren will. In keinem anderen Bezirk gebe es bisher einen derartigen Beschluss - wiewohl sich durchaus abzeichne, "dass die meisten eine Ausweitung im Sinne der Bevölkerung machen werden", sagte der Koordinator und hauptberufliche Leiter der MA 65 (rechtliche Verkehrsangelegenheiten). Fest steht inzwischen aber auch, dass das Pickerl in Simmering, Liesing und Transdanubien - also in Floridsdorf und der Donaustadt - vorerst nicht kommt.

Jene Bezirke, die sich für die Einführung von Parkgebühren aussprechen, müssen auch die Grenzziehungen festlegen. Laut Bubak sollen diese "topografisch und vom Straßenzug her leicht erkennbar für den Autofahrer" sein und in Übereinstimmung mit den jeweils angrenzenden Bezirken erfolgen. Überlappungsbereiche sind ebenfalls geplant. Damit können Wiener, die an einer Bezirksgrenze wohnen, auch in einem bestimmten Teil des angrenzenden Bezirks parken. Außerdem sollen jene Anrainer, die knapp außerhalb der Parkpickerlzone leben und damit eventuell aufgrund von Verdrängungseffekten keinen Parkplatz mehr in ihrem Wohngebiet finden, ebenfalls einen Antrag aufs Pickerl stellen können.

Parkchip

Abgesehen davon arbeitet die Stadt gerade an einer technischen Neuerung bei der Parkgebühr. So soll das Parkpickerl bzw. die Parkkarte für Wirtschaftstreibende bald durch einen programmierten Parkchip ersetzt werden. Autofahrer könnten ihn etwa in der Trafik kaufen und müssten bei Verlängerungen nicht mehr aufs Amt gehen, sondern könnten das via elektronischen Antrag erledigen, so Bubak. Gleichzeitig würde es für den Magistrat weniger Bürokratie bedeuten und die Produktion des jetzigen Pickerls mittels teurer Stanzmaschinen wegfallen. Eine flächendeckende Einführung parallel zur Pickerlzonenausweitung sei aber zeitlich nicht möglich. Sehr wohl denkbar ist laut Bubak aber ein zeitgleicher Start eines Pilotversuchs. (APA)

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keep
01
14.2.2012, 12:44
wenn die lustigen

die letzten jahre bereits das eingenommene geld aus der parkraumbewirtschaftung auch in parkplatzerweiterungen gesteckt hätten dann hätte man das problem auch nicht!
weiters, pendler die das auto die woche unter abstellen und in wien arbeiten, zahlen in wien steuern, wohnen hier, kaufen hier ein UND sie verpesten NICHT die luft weil das auto ja stehen bleibt!
... sollten lieber die HauptWiener weniger autofahren, denn wenn ich direkt in Wien wohne, brauche ich nur in Ausnahmefällen ein Auto durch die Öffis.
Jetzt kann man nicht mal mehr wen über einen längeren Zeitraum in wien besuchen fahren. Ja voll toll! Nachdenken Null.

Elisa B
10
Gratispickerl

Wir WienerInnen wollen ein Gratispickerl für WienerInnen. Wien muss auch für AutofahrerInnen lebenswert sein, weil die Öffis in vielen Fällen katastrophal sind! Citymaut beim Einpendeln über die Stadtgrenze von mir aus....

Cruella
01
25.1.2012, 11:23
wohnen in U-Bahn Nähe

ist einerseits sehr praktisch, andererseits sehr nervenaufreibend. Abgesehen davon, dass die meisten WU-ler sehr schlecht im Einparken sind und die Parkschäden in den umliegenden Straßen enorm zunehmen kreisen wir Anrainer oft sehr lange um halbwegs nahe an der eigenen Wohnung parken zu können...

Proconsul
00
25.1.2012, 17:31
Hier im 17.

nähe U6 Alserstrasse sind die Parkplätze tatsächlich "ausgelastet"!
Selbst um 22:00 wird permanent gekreist...die Lokalszene am Gürtel trägt da natürlich auch bei.

atomkraft neindanke
20
27.1.2012, 16:15

die Alser Straße ist nicht im 17., sondern die Grenze zwischen 8. und 9. Bezirk, sorry!

Proconsul
03

Für sie gerne nochmals genauer: "U6 Alserstrasse" das ist eine Station der U-Bahn, welche zur Hälfte auch im 17. liegt! ;)

play
02
24.1.2012, 22:49
Wien Meidling, Gaudenzdorf

Ja, bitte. Besser heute als morgen!

Milton Friedmann
22
25.1.2012, 11:20

Sehe ich genauso. Insbesondere wenn das Parkpickerl im 15. Bezirk kommt. Schon jetzt ist es so, dass es in der Nähe von der Längenfeldgasse unter der Woche keine Parkplätze gibt. Jedes dritte Auto hat hier ein Nicht-Wiener Kennzeichen und steht die ganze (Arbeits-)Woche am selben Fleck. Wenn dann auch noch Parkpickerlflüchtlinge aus dem 15. Bezirk dazukommen, dann wird es richtig ungut.

Chocoholic
00
24.1.2012, 16:37
Also ab wann gibts jetzt die Ausweitung? Hab Auto vor der Türe mit ausländischem Kennzeichen.

Tät gern revhtzeitig Bescheid wissen?

Rene Stangeler
01
26.1.2012, 14:11
Den Fahrzeuglenker/parker mit ausländischem

Kennzeichen wird die Einführung des Parkpickerl wenig kratzen. Auf Grund der Geringfügikgeit der Strafe wird die Strafe nämlich im Ausland nicht eingetrieben.
Parksheriffs verteilen auch meist keine Strafzetttel für Fahrzeuge mit ausl. kennzeichen, da nur Papierverschwendung.
In meiner Wohnungegend (16.Bez.)stehen ca 10% Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen. Litauer, Ungarn, Polen, Rumänen, Bulgaren, bunt gemischt halt. Die Fahrzeugbesitzer sind sicher alle in Wien gemeldet und gehen sicher legalen Tätigkeiten nach. Ganz sicher.

atomkraft neindanke
00
26.1.2012, 22:54

naja sie stehen eben im 16. nicht aber im 8., weil dort die Radklemme droht, die einzigen , die sich aufregen werden , sind die Leute in den noblen Vororten, denn wenn es eine Grenze entlang Wilhelminenberg, Heuberg, Schafberg und Gersthof gibt, dann werden sowohl Pendler, wie Europäer in den Villengegenden kreisen!

Miko9
46
24.1.2012, 16:16
Her mit dem Parkpickerl, aber großflächig und zackig!

Ich wohne im 10. Bezirk und in weitem Umkreis zu meiner Wohnadresse gibt es abends keine Parkplätze mehr. Dafür verstellen 30% Fahrzeuge mit Nichtwiener Kennzeichen die Abstellflächen.
Jeder, der seinen Hauptwohnsitz nicht in Wien hat, braucht auch nicht dauerhaft bzw. rund um die Uhr sein Auto in Wien abstellen und den Anrainern die Parkplätze verstellen! Deshalb bin ich für die Einführung einer flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung, damit eindlich mal Autos aus Wien verschwinden!

Würde gerne wissen, wie die in der Pampa reagieren würden, wenn unzählige Wiener denen dort die Parkplätze rund um die Uhr verstellen!?

Außerdem würde durch eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung der Autoverkehr deutlich sinken!

Proconsul
00
25.1.2012, 17:33
Ist hier im 17. nicht anders

aber die Bezirkspolitiker setzen auf Volksbefragung und Garagen die irgendwann gebaut werden sollen und die eh keiner benutzen wird...

toleranz_ist_ein_fremdwort
21
25.1.2012, 13:30
Sie sind ein gutes Beispiel

für egoistisches Denken! Schon mal daran gedacht, dass jemand der in Wien wohnt und arbeitet und somit sehr gute öffentliche Verkehrsmittel benutzen kann weniger auf ein Auto angewiesen ist, als jemand der von außerhalb in die Stadt pendeln muss?
Sobald ich in Wien angekommen bin, benutze ich nur mehr und ausschließlich die Öffis, weil eben ein Auto in Wien nicht unabdingbar ist. Für Überlandfahrten jedoch schon. Aber Sie haben natürlich ein RECHT auf einen Parkplatz....

atomkraft neindanke
02
26.1.2012, 23:07
Wenn Angriff die beste Verteidigung ist...

Schauen Sie, Sie müssen ja auch nicht am Land leben, oder? natürlich ist es da billiger und schöner, statt teure Miete zu zahlen, zahlt man die Kreditrate fürs eigene Haus, das ist ja auch okay, aber weiterhin beansprucht man mit größter Selbstverständlichkeit die Infrastruktur der Stadt, aus der man geflohen ist, auch noch okay, aber wenn nun die, die in Wien 30-40% des Gehalts für die Miete aubringen, auch noch das Auto in die Schläfergarage stellen sollen ( Um 84-110 E), dann hört sich's irgendwann auf mit der Gutmütigkeit, zusätzlich gibt's noch die Pendlerpauschale und die Wohnbauforderung, aber solange man keine Schulen in NÖ hat gehen die Kinder in Wien ins Gym, oder ist es etwa anders? und dann sind die Wiener Bimfahrer Egoisten!

Miko9
00
25.1.2012, 20:22

Sie pendeln also von der Pampa in die Stadt zur Arbeit.

Welche Vorteile haben Sie, weil Sie am Land wohnen?

- Sie wohnen billiger, wahrscheinlich um ca. 30%
- Sie haben es ruhig, weil nicht dauernd jemand durch Ihre Wohnstraße fährt
- Sie bekommen jede Menge Förderungen, damit Sie dort bleiben und ein Häusl bauen

Und dafür, dass Sie dann nach Wien zur Arbeit fahren, bekommen Sie dann auch noch ein Pendlerpauschale.

Miko9
12
25.1.2012, 20:08

Ich hab' ein Recht auf weniger Verkehr und weniger Lärm!

Eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung wird dazu beitragen!

toleranz_ist_ein_fremdwort
00
27.1.2012, 13:45
wann hat jemals

die Einführung einer Parkgebühr irgendeinen Einfluss auf den Verkehr gezeigt? Wie viele Poster hier auch bestätigen, sind Tagsüber die Parkplätze ja da, nur abends wenn man sie bräuchte nicht. Daran wird sich auch durch die Einführung des Parkpickerl nichts ändern. Des weiteren kann man über seine Firma auch als nicht in Wien lebender ein Parkpickerl bekommen (weil eben Pendler). Somit ändert sich für Sie rein gar nichts - bis auf die Gebühr die Sie dann fürs Parken zahlen "dürfen".

atomkraft neindanke
00
27.1.2012, 16:52
Von wegen Abzocke!

nein, über die Firma bekommt man sicherlich kein Parkpickerl, das ist Blödsinn und im Übrigen ist nicht nachvollziehbar, warum die FPÖ nicht schon längst alle Innenstadtbezirke politisch übernommen hat, es müssten ja alle nur meh FPÖ wählen,wenn die das Parkpickerl abschaffen wollen und es nur Abzocke und kein Lenkungsinstrument wäre----nein ganz im Gegenteil, in Wahrheit sind die InnenstadtbezirksbewohnerInnen ganz glücklich mit dem Pickerl, denn sonst könnten sie nur mehr Dauerstehen!!! Welche Funktion bleibt dann dem Auto noch, Sparschweinchen auf Rädern? die würden das Parkpickerl um nichts in der Welt mehr hergeben!

Dorri
00
28.1.2012, 16:39
Parkpickerl über die Firma

wenn man nachweislich mit öffentlichen Verkehrsmittel nicht die Firma von Wohnort aus nicht rechtzeitig zum Arbeitsbeginn erreichen kann, kann man um eine Parckpickerl ansuchen und bekommt es.

atomkraft neindanke
00
28.1.2012, 19:13
Bitte um Antwort!

bitte sagen Sie mir, wo das steht bzw wo man als Nichtwiener in Wien im Bezirks des Firmenhauptsitzes bei der man angestellt ist, ein Parkpickerl als Privatperson bekommt, das interessiert mich wirklich!

dh jede_r Angestellte_r, die/der von Hintertupfing nach Mariahilf fährt, kriegt dort nachweislich ein Parkpickerl, weil sie ja sonst im Bezirk, wo sie oder er arbeitet nicht parken könnt?

??? Warum regen sich dann die PendlerInnen so auf? Und warum stehen die dann nur dort, wo es jetzt kein Parkpickerl gibt? die könnten demnach ja alle am Arbeitsort mit Parkpickerl stehen?

Parkschwein
13
25.1.2012, 10:31

"in weitem Umkreis zu meiner Wohnadresse gibt es abends keine Parkplätze mehr. Dafür verstellen 30% Fahrzeuge mit Nichtwiener Kennzeichen die Abstellflächen"

*LOOL*
klar, die arbeiten alle im puff, oder? 30% der leute die abends in wien parken sind zum arbeiten da. oder machst du feierabend um 14 uhr? glaubst du selber was du da schreibst?

Rene Stangeler
01
26.1.2012, 14:15
Schon mal was von Wochenpendlern gehört?

Ich habe einige Bekannte die wochentags in Wien wohnen (hab ich selbst einige Jahre so gemacht) und am Wochenende nach Hause fahren. Das Fahrzeug wird am Sonntag abend abgestellt und am Freitag gehts raus aufs Land.

Sogenet
01
Schon mal etwas von Garagenplätzen gehört?

Tschuldigung, kostet ja etwas.

toleranz_ist_ein_fremdwort
00
27.1.2012, 13:47
und verzichten Sie gerne

die ganze Woche auf ihre Familie?

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