Literaturprojekt wird auf UniScreens übertragen - "Zwirbler" fasst einzelne Facebook-Nachrichten zu einer Geschichte aus dem 21. Jahrhundert
Wien - Seit Mitte 2010 arbeitet der deutschsprachige Autor
Gergely Teglasy an dem laut eigenen Angaben ersten Facebook-Roman
weltweit. "Zwirbler" fasst einzelne Facebook-Nachrichten zu einer
Geschichte aus dem 21. Jahrhundert und setzt dabei vollends auf die
Co-AutorInnenschaft der Internetgemeinde. Ab sofort wirbt das Projekt
aktiv um studentische MitarbeiterInnen: "Zwirbler" wird auf den 70
UniScreens, den Flachbildschirmen in den Bildungseinrichtungen,
übertragen.
Schriftsteller Teglasy, der für "Zwirbler" unter dem Akronym TG
agiert, schreibt sein Werk in Form von maximal 420 Zeichen langen
Statusmeldungen. Dabei fließen die Kommentare der User in die
Geschichte ein und verändern den Lauf der Handlung.
"Statusmeldung"
Die literarische Nutzung des Mediums Facebook hatte Anfang
vergangenen Jahres bereits Fabian Burstein mit seinem Debütroman
"Statusmeldung" vorexerziert. Dabei fungiert die Webplattform als
Handlungsort des Hauptcharakters Julian Kippendorf, für den Burstein
zusätzlich zum Buch ein reales Facebook-Profil anlegte.
(APA)