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Krebsvorsorge kann viel Leid ersparen.
Jedes Jahr erhalten weltweit über 12,7 Millionen Menschen die Diagnose Krebs, davon rund 40.000 in Österreich. Über 7,6 Millionen Menschen sterben jährlich, davon rund 20.000 in Österreich. Wenn die notwendigen Schritte nicht gesetzt werden, geht man davon aus, dass im Jahr 2030 bereits 26 Millionen Menschen weltweit die Diagnose Krebs erhalten und mehr als 17 Millionen Menschen an Krebs sterben. Darauf macht die Österreichische Krebshilfe in einer Aussendung aufmerksam. Krebshilfe-Präsident Paul Sevelda appelliert die Möglichkeiten zur Früherkennung von Krebs wahrzunehmen und an die Politik die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten weiterhin zu gewährleisten. Genauso wie Aktionen zur Förderung eines gesunden Lebensstils.
Vermeidbare Todesfälle
30 bis 40 Prozent der Todesfälle könnten vermieden werden, so Sevelda - nämlich durch einen vernünftigen Lebensstil: Nichtrauchen, gesunde Ernährung, sorgsamer Umgang mit Alkohol, vernünftiger Umgang mit der Sonne, regelmäßige Bewegung, Vermeidung von Umweltgiften die Krebs erzeugen, Vermeidung und Bekämpfung von Viren und Infektionen, die Krebs auslösen können und ein rechtzeitiges Erkennen von Krebserkrankungen im Rahmen von Krebs-Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen.
Rund ein Drittel aller Krebsfälle könnte geheilt werden - wenn die Erkrankung früh erkannt und mit den bestmöglichen Therapien begonnen werden kann, heißt es von Seiten der Österreichischen Krebshilfe. Die Organisation gibt daher konkrete Tipps zur Vorsorge.
Darmkrebsvorsorge
Hautkrebsvorsorge
Gebärmutterhalskrebsvorsorge
Brustkrebsvorsorge
Prostatakrebsvorsorge
Am 4. Februar findet wie jedes Jahr der Weltkrebstag statt. "Dem diesjährigen Weltkrebstag kommt eine besondere Bedeutung zu. Vor rund einem halben Jahr haben alle UN-Mitgliedsstaaten eine Erklärung unterfertigt und sich dazu verpflichtet, alle Vorkehrungen zu treffen, um das Bewusstsein für die Krebserkrankung zu erhöhen und die Sterblichkeit zu reduzieren", hieß es in der Aussendung der Österreichischen Krebshilfe. (red, derStandard.at)
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Meines Wissens werden bereits jetzt weit mehr als
ein Drittel aller Krebsfälle geheilt werden, vielmehr
müsste es wohl heissen "Ein Drittel aller Krebstoten
könnte gerettet werden" Das ist ein feiner aber gar
nicht so kleiner Unterschied.
ja, eine röntgenaufnahme kann krebs auslösen. jedoch müssten sie sich etwas damit beschäftigen, dann wüssten sie, das diverse erbliche und sehr häufige mutationen in BRCA genen praktisch immer früher oder später zu brustkrebs führen. so kanzerogen kann die untersuchung gar nicht wirken.
Die streuen nämlich gerade dann. Es sei denn, man entfernt gleich die ganze Brust. Andernfalls wäre es ja auch nur eine Symptombehandlung, da die restliche Brust dann immer noch die mutierten Gene hat und erneut entarten könnte.
Dann gibt es auch noch falsch-positive Röntgenbefunde, und Tumore, die man am Röntgenbild nicht sieht!
Alles in allem nicht sehr vielversprechend das Ganze.
Jetzt werden ja auch schon Verkalkungen vorsichtshalber entfernt, die nicht nur Entartungen sind, sondern z.B. auch von einem Vitamin-D Überschuss herrühren können.
Zudem ist die Zusammenquetscherei bei der Untersuchung ja auch ausgesprochen entzündungsfördernd, und dann noch die Strahlendosis dazu!
informieren sie sich über die begriffe spezifität und sensitivität im zusammenhang bevor sie "feuer" schreien, als ob JEDE form von vorsorgeuntersuchung der teufel wäre. übrigens erkrankt eine von 4 frauen in ihrem leben an brustkrebs. ohne vorsorge hätten die wenigsten eine chance diesen rechtzeitig zu bemerken.
Gut, die kann ich Ihnen geben:
Die Mammografie ist nicht sensitiv genug, um Krebs von gesundem Gewebe unterscheiden zu können, da nicht jede Verkalkung automatisch irgendwann entartet, und die weibliche Brust je nach Zyklusphase ihre Beschaffenheit ändert.
Sie ist auch nicht spezifisch genug, da negative Befunde immer nur Momentaufnahmen sind, die sich schnell ändern können.
Es ist ein ganz typischer Fehler bei der Beurteilung von Testgütekriterien, dass Mediziner meist nur von Sensitivität und Spezifität reden. Für jemanden, der sich einem Test unterzieht, ist aber der Positive bzw. Negative Prädiktive Wert das, worauf es ankommt!! (das andere ist für die Testentwicklung wichtig oder für das Gesundheitsamt usw.) Und diese beiden Vorhersage-Werte hängen ENTSCHEIDEND ab von der Base-Rate, mit der die Krankheit in der Bezugsgruppe vorkommt. Sprich: Das Ergebnis ist unterschiedlich gut für mich als Testkandidat, je nachdem, welche Risiko-Grundkonstellation ich habe.
WANN WIRD DAS ENDLICH IN DER MEDIZINER AUSBILDUNG BERUECKSICHTIGT?
Was soll das? Der Test muss aussagekräftig sein. Der Positive Prädikative Wert schlägt sich in der Sensitivität eines Tests nieder, und der Negative Prädikative Wert in dessen Spezifität. Alles Andere ist unnötige Spielerei und Zeitvertreib für Wissenschaftler.
Aber ich bin auch der Meinung, dass man sehr dazu neigt, alles über zu analysieren. Was nützt mir ein Test, mit dem man das Gras wachsen hören kann, wenn man bei einem positiven Ergebnis nichts Anderes tun kann, als mit schweren Geschützen aufzufahren? Sollten da die Symptome nicht eben so schwer ausfallen? Allein schon wegen des Risikos und der Nebenwirkungen der Therapie!
Das steht doch nicht dafür!
Sie haben nix verstanden (und das, obwohl mit "leicht verdaulicher Info" gefüttert), aber wollen über Tests und deren Sinnhaftigkeit diskutieren. Wunderbar. Aber ernst nehmen kann ich ihre "Meinung", die entscheidend mit Lern-Abneigung konfundiert ist, nicht mehr.
Ob Sie wollen oder nicht: Die 4 Gütekriterien existieren. Punkt. Die Optimierungskriterien bei der Auswahl bzw. beim Einsatz von Tests werden auch weiterhin unterschiedliche Perspektiven transportieren. Punkt.
Aber lassen Sie sich auch weiterhin in Sicherheit lullen, wenn Ihr Doc Ihnen sagt: "Der Test hat eine Sensitivität von 0,99 und Spezifität von 0,98. Da gibt es keine Fehlermöglichkeit."
Wenn sie sensitiv wäre, dann müsste sie die Biopsie ersetzen, und wenn sie nicht sensitiv ist, dann ist der Faktor von 0,99 doch wohl ein Schmäh!
Alles in allem sieht es so aus, als sei die Mammografie als Testmethode selbst noch in der Eichphase, und darum braucht man auch haufenweise Frauen für Massenscreannings. Solch ein Verfahren ist sicher notwendig, nützt den Patientinnen aber nichts. Fair wäre es jedoch, sie vorher darüber aufzuklären, dass sie sich in einer Studie zum Zwecke einer Geräte-Kalibrierung befinden!
Ich frage mich ernsthaft, wie oft es wohl noch vorkommen wird, dass Patienten verschwiegen wird, sich gerade in einer Studie zu befinden?
Haben Sie auch meine vorigen Postings gelesen? Ich lulle mich nämlich keineswegs in Sicherheit, und wenn Sie meine Korrespondenz mit @Got your nose! verfolgt hätten, dann wüssten Sie das auch!
Die bloße Verwendung bestimmter Wörter der Qualitätssicherung (Sensitivität und Spezifität) im Zusammenhang mit einem Test, garantiert noch keine ausreichende Qualität, und ich halte die Mammografie nicht für aussagekräftig genug. Aber das sagte ich ja schon!
o.k.
-Kann ich nicht so gut Englisch, oder Sie nicht so gut Deutsch?
Nach dem was ich gelesen habe, kann ich Ihre Bedenken jedenfalls nicht nachvollziehen. Aber vielleicht wollen Sie sich ja mal um ein Resumee Ihres eigenen Verständnisses bemühen? Vorzugshalber auf Deutsch, denn wir befinden uns hier schließlich in einem deutschsprachigen Forum, und nicht in einer Börse für Quellennachweise!
Der Doc sagt Ihnen (Sie seien eine Frau): "Tut mir leid, Ihr PSA-Wert weist auf ein Prostata-Ca hin. Der Test ist hoch spezifisch und hoch sensibel. Das müssen wir unbedingt ernst nehmen und wir schicken Sie zur Biopsie." Der PPV des PSA-Tests in einer weiblichen Stichprobe ist aber 0.0 (!).
Ist das nun verständlich? Bevor er den Test überhaupt seriös mit Ihnen bespricht, muss er sich mit Ihnen über Ihre Risiko-Grundkonstellation unterhalten. Und als Frau haben Sie eben KEINERLEI Risiko für ein Prostata-Ca. M.a.W., Massenscreenings ohne spezifische Indikation zum Test sind dann in der Interpretation für den Einzelfall völlig sinnlos. Sie machen allenfalls aus der Perspektive des Gesundheitsamtes einen Sinn.
Aber ich kann mir trotzdem vorstellen, was Sie meinen. Abgesehen von der Fehlerquote, die mit 1% und 2% doch relativ hoch ist, kann man trotz derart verfeinerter Analysenmethoden, mit denen man vermeintlich das Gras wachsen zu hören glaubt, immer noch nicht sicher sein. Die Mammografie kann die Biopsie NICHT ersetzen!
Das alleine spricht ja schon Bände zum Thema Sensitivität einer Mammografie, oder auch einer PSA-Messung.
Schade!
-Anderer Meinung?
Wie gesagt, ich kann Ihr konkretes Beispiel nicht nachvollziehen, weil es wohl jeder Realität entbehrt. (Frau und Prostata!? Also, wenn es so ein Versehen gäbe, dann wäre es aber wirklich nicht weit her mit der EBM!) und habe ein anderes angeboten, auf das Sie wiederum nicht einsteigen wollen.
Warum nun? Habe ich etwas Falsches geschrieben, oder ist es bloß nicht das, was Sie gemeint haben?
Was haben Sie denn gemeint?
P.S.: Ich musste den Anfang meines vorigen Postings aus Platzmangel in die Überschrift setzten.
Vielleicht sollten Sie sich selbst informieren, bevor Sie hier substanzlose Zahlen verbreiten.
Sogar die ebenfalls viel zitierte Aussage, dass jede zehnte Frau an Brustkrebs erkrankt, ist falsch. In der Altersgruppe von bis zu 30 ist es eine von 2.169, in der Altersgruppe von bis zu 50 eine von 61 und in der Altersgruppe bis zu 80 eine von elf, in der Gruppe bis 85 eine von neun. Doch viele Frauen erreichen das Alter von 85 nicht. Statistisch wäre also das Risiko deutlich geringer.
In welchem Zh. meinen Sie, soll ich "Spezifität" und "Sensitivität" nachschlagen? Ich hatte nämlich nichts davon erwähnt.
Eine von 4 Frauen? -Müsste ich da nicht eine davon kennen? Schon in meiner Verwandtschaft hat keine BK, und in meinen Bekanntschaften gibt es auch keinen Brustkrebsfall. Das ist doch ein typisches Zeichen dafür, dass es "Brustkrebsformen" geben muss, die ohne Mammografie nie entdeckt werden, weil sie nicht gefährlich sind, und sich von selbst wieder zurück bilden.
ihre kenntnisse der medizin sind bekanntermaßen vernachlässigbar, weshalb es erstens nciht verwundert, dass sie nichteinmal eine grobe vorstellung der beiden begriffe haben, und zweitens auch nicht esonders viel über krebs wissen.
das wars, schöne woche noch.
Dann habe ich eine Idee, wie man leute wie Sie (ich glaube jedenfalls, dass sie auch dazu gehören) von der geringen Sensitivität einer Mammografie überzeugen könnte: Dazu muss die Frau mit dem positiven Mammografiebefund nur zur Bioresonanztherapie gehen! Wenn der Knoten dann weggeht (alles schon da gewesen!), dann schwuppdiwupp soll es gar kein Krebs gewesen sein, und schon ist es mit Ihrer vielgepriesenen Sensitivität der Mammografie vorbei.
Was sagen Sie dazu?
Die Bioresonanztherapie kann nicht gewirkt haben, und die Mammografie war nicht spezifisch genug, oder Esoterik hilft doch, denn die Mammografie ist ausreichend sensitiv?
So? Und wovon habe ich noch nicht einmal eine grobe Vorstellung? Vielleicht davon, wieviel 1+1 ist? Schließlich haben wir auch davon noch nicht gesprochen, und daher müssen Sie auch da annehmen, dass ich es nicht weiß.
Aber wissen Sie was? Es ist mir egal, was Sie glauben!
Genauso wie es Ihnen egal ist, dass ich Sie für einen Blender halte, der über Krebs genau so wenig weiß, wie er darüber redet!
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