Megaupload-Prinz Kim Schmitz war "Modern Warfare 3"-König

  • Kim Schmitz alias "Kim Dotcom" machte sich in der Egoshooter-Szene als "Megaracer" einen Namen.
    foto: blog4modernwarfare3.com

    Kim Schmitz alias "Kim Dotcom" machte sich in der Egoshooter-Szene als "Megaracer" einen Namen.

Tauschbörsenbetreiber verfolgte nebenbei eine erfolgreiche Karriere als Videospieler

Der verhaftete Megaupload-Gründer Kim Schmitz verfolgte über die vergangenen Jahre hinweg auch eine recht erfolgreiche Karriere als Videospieler. Vor der Jahrtausendwende betrieb er unter dem Synonym "Kimble" eine beliebte "Quake"-Liga namens liga.net. Wenngleich Kimble sich aufgrund eines "unfairen Umgangs" mit stärkeren Kontrahenten nicht unbedingt einen guten Namen in der Szene machte, gab er seine zweite Profession bis zu seiner Inhaftierung nicht auf. Tatsächlich schaffte es Schmitz alias "Kim Dotcom" alias "Megaracer" zumindest vorübergehend zum besten Spieler des Vorjahresbestsellers "Call of Duty: Modern Warfare 3".

Videobeweis

In einem YouTube-Video zeigt Schmitz, wie er mit über 150.000 "Kills" die Spitze des Online-Rankings erobert. Mittlerweile in Untersuchungshaft in Neuseeland, musste der Multimillionär seine Krone allerdings wieder abgeben. Der Spieler "Arazos" hält seit Anfang der Woche die Topplatzierung mit über neun Millionen Punkten und mehr als 180.000 "Kills" - wenn auch nur ganz knapp vor "Megaracer".

Megaracer Schmitz dürften derzeit aber wohl andere Probleme Sorgen bereiten. Sollte das Gericht dem Auslieferungsantrag der USA nachkommen, drohen dem Tauschbörsenbetreiber bis zu 20 Jahre Haft im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Neben Schmitz müssen sich auch Megaupload-Mitbegründer Mathias Ortmann und zwei Angestellte dem Vorwurf des Verstoßes gegen das Urheberrecht stellen.

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