Analysten schätzen Zahl bisher ausgelieferter Geräte zwischen 800.000 und zwei Millionen
Die Partnerschaft zwischen Microsoft und Nokia scheint langsam Früchte zu tragen. Im Herbst hat der angeschlagene finnische Hersteller mit dem Lumia 800 und dem 710 seine ersten beiden Windows Phones vorgestellt, im Jänner auf der CES das Lumia 900 nachgelegt. Vom Lumia 800 dürfte laut Analysten-Schätzungen bislang über eine Million Geräte verkauft worden sein, was Beobachter vorsichtig positiv stimmt.
Ausgeliefert
Bloomberg hat 22 Analysten befragt und Schätzungen zwischen 800.000 und zwei Millionen Stück erhalten, was einen Durchschnitt von 1,3 Millionen Lumias ergibt. Bei den Zahlen muss man allerdings beachten, dass es sich nicht um tatsächlich an Kunden verkaufte, sondern nur vom Unternehmen ausgelieferte Smartphones handelt. Wieviele Geräte von Kunden tatsächlich aktiviert wurden, ist nicht bekannt.
Vielversprechend
Für Analysten ist das Ergebnis jedenfalls vielversprechend. Sofern Nokia die Zahlen noch steigern kann, dürften auch abgesprungene Investoren zurückkehren. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr 19 Milliarden US-Dollar an Marktwert verloren. Am Donnerstag will Nokia seine Quartalsergebnisse vorlegen. (red)