Open Source

Spanische Region stellt gesamte Verwaltung auf Linux um

24. Jänner 2012, 11:31

Extremadura forciert eigene Open-Source-Bemühungen - 40.000 Arbeitsplätze betroffen

Als vor einigen Wochen die ersten Berichte auftauchten, dass nach einem Regierungswechsel in der spanischen Provinz Extremadura die eigene Distribution LinEx eingestampft wird, tauchten rasch Befürchtungen auf, dass damit auch die bis dato sehr offensive Open-Source-Strategie der Region ihr Ende finden könnte. Wie sich nun zeigt, ist genau das Gegenteil der Fall.

Umstieg

So sollen bis Ende des laufenden Jahres sämtliche Arbeitsplätze in der öffentlichen Verwaltung auf Linux umgestellt werden. Konkret sind davon 40.000 Rechner betroffen, womit diese Open-Source-Migration europaweit die zweitgrößte nach der französischen Gendarmerie wäre. Beginnen soll der Linux-Umstieg im Frühjahr, als Distribution nutzt man Debian mit diversen Anpassungen. Ein solch aggressiver Zeitplan wird erst durch die langjährigen Erfahrungen möglich, die man mit der Verwendung von LinEx im Bildungs- und Gesundheitsbereich von Extremadura gesammelt hat - und die wiederum in Debian zurückgeflossen sind.

Argumente

Als entscheidende Gründe für den Umstieg nennt der mit der Migration beauftragte CIO der Region, Cayetano López, neben dem üblichen Thema Lizenkostenreduktion auch die einfache zentrale Verwaltung und die fehlende Anfälligkeit für Viren. (red, derStandard.at, 24.01.12)

LeChacal
00
LinEx wird eingestellt!!

Welch Schlagzeile, wenn dann halt Debian verwendet wird... :P

Genau so was habe ich hier übrigens schon vermutet:

http://derstandard.at/132548552... tion-LinEx

Trollblume
022
24.1.2012, 11:57

kluge entscheidung!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.