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Bei berühmten Persönlichkeiten erlaubte Google+ schon jetzt Pseudonyme - nun will man das Ganze zumindest ein stückweit öffnen.
Nach intensiver Kritik sowohl aus der eigenen Community als auch von Bürgerrechtsorganisationen wie der Electronic Frontier Foundation (EFF) hatte Google bereits vergangenen Oktober angekündigt, dass man Wege finden will, um die Nutzung von Pseudonymen beim eigenen sozialen Netzwerk Google+ zu erlauben. Nun ist es soweit: Wie Google-Vizepräsident Bradley Horowitz in einem Eintrag bei Google+ verkündet, soll in den nächsten Tagen ein Update folgen, mit dem erstmals Pseudonyme offiziell erlaubt werden - wenn auch mit signifikanten Einschränkungen.
Ablauf
So spricht Horowitz in diesem Zusammenhang von "etablierten Identitäten", also von Pseudonymen, die schon in anderen Online-Zusammenhängen bekannt sind. Geht Google in seinem Prüfprozess künftig davon aus, dass ein Name nicht "echt" ist, soll dessen Authentizität künftig über mehrere Wege nachgewiesen werden können. Neben der schon bekannten Vorlage eines Ausweises und dem Nachweis der Pseudonym-Verwendung für Beiträge in Zeitungen oder Büchern kann dies dann auch der Verweis auf eine bereits vorhandene Online-Identität mit einer "signifikanten" Verbreitung sein.
Offene Fragen
Der Beitrag von Horowitz lässt allerdings mindestens so viele Fragen offen, wie er beantwortet. Wird doch nicht näher definiert, was man als "signifikant" bezeichnet, also ob hier beispielsweise ein länger bestehender, aktiv genutzter Twitter-Account ausreichend ist, oder ob man auf diesem nur eine offizielle Absegnung der eigenen, bereits bestehenden Akzeptanz von - bekannten - KünstlerInnennamen vornimmt. Die von vielen KritikerInnen vorgebrachten, wirklich kritischen Fälle wie jene von politischen AktivistInnen, die mit ihrem echten Namen Verfolgung fürchten müssten, werden durch die aktuelle Anpassung der Google+-Policy also weiterhin nicht abgedeckt. Dem ist man sich bei Google offenbar durchaus bewusst, betont Horowitz in seinem Beitrag doch gleich, dass die aktuellen Änderungen nur ein erster Schritt seien, weiter Verbesserungen folgen sollen.
Alternativen
Jenseits der Pseudonyme gibt es noch eine zweite Änderung in dieser Hinsicht zu berichten: Künftig unterstützt Google+ ganz offizielle alternative Namen, dies können Spitznamen sein oder auch die Darstellung des eigenen Namens in einer anderen Schrift. Diese können zusätzlich zum offiziellen Namen angegeben werden, wie die Kombination der beiden nach außen vorgenommen wird, können die NutzerInnen über eine neue Einstellungsoption festlegen. (apo, derStandard.at, 24.01.12)
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Da erlahmt dann bei mir auch das allerletzte Fünkchen Interesse an diesen Fang-Netzwerken...
Und der Datenschutz-Kult der Frau Reding gibt dem Ganzen noch den Rest!
...hat bloß populistischen Charakter!
Jedes Mal wenn meine Frau ihren FacebookAccount öffnet, könnte ich schreiend davon laufen.
Das ist zu 100% vergeudete Zeit. Lauter Schwachsinnige die Belanglosigkeiten in die Welt hinaus posauen.
Die "5 Minuten Ruhm für jeden" sind heute durch "Dauerberieselung via Facebook" ersetzt worden.
Jede Sau kann lesen, was NIEMAND interessiert und alle sind ganz geil drauf.
Sonst wäre Google niemals bereit derartige Zugeständnisse zu machen.
Der Klarnamenzwang diente nur dazu Werbeeinnahmen zu lukrieren. Sollte dieser endgültig fallen, wird Google das spüren. Ja, Google muss verzweifelt sein!
ich habe drei Google+ Accounts.
Da ich mich nicht erinnern könnte, drei verschiedene Namen zu besitzen, müssen wohl mindestens 2 Accounts ein Fake sein.
Oder sinds gar alle 3??? Wie heiße ich jetzt eigentlich? Ziemlich verwirrend das ganze.
Mit diesem Aktivierungszwang per Telefonnummer haben sie sich sowieso ein Eigentor geschossen.
In den letzten 2 Jahren hab ich bei MM 7 Handys gekauft (große Familie und so, nur um blöden Kommentaren vorzubeugen) und da gabs doch glatt jedes Mal so ne Wegwerftelefonnummer gratis dazu.
Sim ins Telefon, Account aktivieren, Sim wegschmeißen.
Keine Werbung, keine Belästigung - 100% Freude mit FakeAccount.
Dieser Klarnamenzwang ist für DAUs. Völlig witzlos der ganze Aufwand. Aber bitte, wer's braucht...
...hat jeder das Recht sich selbst so zu nennen, wie er/sie will... Dass man aus Geburtsgründen irgendwie heißt und irgendeine Nummer zugewiesen bekommt, nunja - rein computertechnisch wär ne Sozialversicherungsnummer und Herkunftsland praktischer als n Name - existiert ja nur 1x pro Land.
ich mag google+ echt gerne, aber dass sie da so kleinlich sind wundert mich schon etwas...ich verstehe schon dass man eine "gscheite" atmosphäre schaffen will, damit man nicht nur lauter "sexiestmanalive1337" begegnet, aber man könnte es doch so regeln dass alle die in meinen kreisen sind meinen echten namen sehen können und die "draußen" sehen halt den spitznamen (als option und nicht als default einstellung gedacht)
dass könnte auch mit ihrer Gogle+-suchintegration in Google zu tun haben weils ein Unterschied macht ob man dann bei den Ergebnissen ein Namensniveau hat, welches eher irgendeiner torrent-spam-piraterie seite zuzuordnen ist, oder eben eher *schöne* ergebnisse.
Ich finde es auf jeden Fall nicht so schlecht so und offenbar funktioniert's, immerhin bewegt sich G+ auf die 100Mio zu.
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