Wikileaks-Gründer Assange kündigte TV-Debattenreihe an

Bericht | 24. Jänner 2012, 07:49
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    foto: suzanne plunkett / reuters

    Wikileaks-Gründer Julian Assange

Ex-Hacker startet Sendung mit "politischen Schlüsselfiguren, Denkern und Revolutionären" als Gästen ab März

Der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, hat angekündigt, in einer Reihe von TV-Debatten mit "politischen Schlüsselfiguren, Denkern und Revolutionären" aus aller Welt aufzutreten. Das gab Assange am Montagabend in einer Ankündigung auf der Webseite von Wikileaks bekannt. Thema soll unter anderem der "Verfall der Rechtsstaatlichkeit" in der westlichen Welt sein, sowie die "Attacken" auf das freie Internet.

Befürchtung

In der Ankündigung erneuerte Assange seine Befürchtung, die US-Behörden würden seine Auslieferung verlangen und ihn wegen der Wikileaks-Enthüllung von diplomatischen Depeschen der USA vor Gericht stellen. Der umstrittene Publizist und Ex-Hacker wird in dem Text als "eine der bekanntesten revolutionären Figuren der Welt" bezeichnet.

Episoden

Die Serie soll ab Mitte März wöchentlich in zehn halbstündigen Folgen ausgestrahlt werden. Auf welchen Sendern die Assange-Debatten laufen sollen, ist noch unklar. In der Aussendung von Wikileaks heißt es, durch bisher vereinbarte Kooperationen würden über Kabel, Satellit und terrestrische Ausstrahlung 600 Millionen Zuseher weltweit erreicht werden. Der Gründer von Wikileaks ist derzeit in Großbritannien unter Hausarrest und bekämpft juristisch seine Auslieferung nach Schweden, wo er zu Vorwürfen befragt werden soll, zwei Frauen sexuell missbraucht zu haben. (APA)

Slaveverwandler
00
16.2.2012, 11:13

Ob das der ORF im Rahmen des Bildungsauftrags überhaupt zeigen darf?

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00
25.1.2012, 04:38
na endlich bekommt er eine eigene talkshow,...

und danach, kann er sich noch immer beim orf als co-kommentator von sigi bergmann melden,...

silwol
00
24.1.2012, 14:41

Ich hoffe er war so klug und hat ausgehandelt, dass das ganze dann auch unter eine Creative-Commons-Lizenz gestellt wird.

iGrammophon
02
24.1.2012, 08:45
Pfff. Alles schon da gewesen. Vera Russwurm und Barbara Karlich haben das jahrelang gemacht

asterio
01
24.1.2012, 09:00

aber die beiden waren nicht politisch motivierte postenverschiebungen (oder doch?)

Anna Wolymilowana
00
24.1.2012, 09:16

sarkasmus nicht verstanden?

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