"Männerrechtler" sind frauen- und männerfeindlich zugleich

23. Jänner 2012, 19:27

Expertise nahm antifeministische Männerrechtsbewegung unter die Lupe

Die sogenannte Männerrechtsbewegung richtet sich in erster Linie gegen die Gleichstellung von Frauen, Emanzipation und Feminismus. Sie nutzt dabei insbesondere das Internet und fällt in der Regel durch Hasssprache und -propaganda ("Hate Speech") auf. Der deutsche Sozialwissenschaftler Hinrich Rosenbrock aus Bochum hat sich in einer aktuellen Expertise die Denkweisen, Netzwerke und Online-Mobilisierung der antifeministischen Männerrechtler genauer angesehen und unter anderem festgestellt: die Bewegung richtet sich letztlich auch gegen das eigene Geschlecht.

Die meisten Männer teilen die überkommenen Bilder von Männlichkeit der Männerrechtsbewegung nicht. "Da die Antifeministen jedoch Männer, die ihren Vorstellungen nicht entsprechen, ausgrenzen, sind sie zu großen Teilen nicht nur frauen-, sondern auch männerfeindlich", lautet ein zentrales Ergebnis der Studie. Im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung entstand sie an der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

In ihren Blogs und Online-Debatten stellen die "Männerrechtler" andere Männer oftmals als Opfer von Frauen- und Gleichstellungspolitik und des Feminismus dar, über Frauenförderung wird geklagt. Autor Rosenbrock nennt die Ziele der Antifeministen: "Es geht den Akteuren - und das sind nicht nur Männer - um die Stärkung oder zumindest den Erhalt männlicher Vorrechte und das Zurückdrängen feministischer Argumentationen bzw. Institutionen. Dies gipfelt teilweise in Vernichtungsphantasien gegen den Feminismus und auch gegen einzelne feministische Personen."

Rechtspopulismus

Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, stellt die Expertise in den Zusammenhang mit der Ende 2011 veröffentlichten Langzeitstudie "Deutsche Zustände" des Soziologen Wilhelm Heitmeyer: "Wir müssen damit rechnen, dass sich rechtsextreme Haltungen und eine 'Ideologie der Ungleichwertigkeit' weiter ausbreiten. Das bedroht die demokratische Basis und spielt vor allem dem Rechtspopulismus in die Hände. Ein Grund ist eine wachsende sozioökonomische Verunsicherung, die auch traditionelle Männlichkeitsbilder reanimiert. Hier sind Aufklärung und Information unabdingbar. Unsere Expertise soll dazu beitragen." (red)

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Herr Neuhaus ist rhaino und dem Rest des Forums seine abweichenden Zahlen immer noch schuldig! Seine Angaben entsprechen NICHT den Quellen, die er angibt. Eine Erklärung wurde von ihm auch nach mehreren Nachfragen nicht gebracht.

rhaino
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25.01.2012 20:10
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Also ich hab nachgeschaut ( http://tinyurl.com/7ywm967 ) und kann Ihre Zahlen für die Schweiz nicht bestätigen (2010: 17 Frauen vs. 101 Männer) - eventuell könnten Sie erklären, wie sie auf ihre Prozentsätze gekommen sind?

Verunglimpfung durch Verallgemeinerung der Männerrechtsbewegung

Also die Betitelung von solchen Strömungen pauschal als Männerrechtler finde ich reicht schon an eine bewusste Verunglimpfung heran.

Ich bin absolut gegen dieses patriarchische Männerbild - das heißt aber nicht das Männerrechtler (richtige) bzw. richtiger Feminismus (der ursprünglich auch die Benachteiligung der Männer durch das Patriarchat erkannte) nicht notwendig wären. Die Gleichberechtigung sieht nämlich heute so aus das sie nur dort stattfindet, wo es der Neofeminismus gerne hätte.

In diesem Sinne darf sich der Standard gar nicht aufregen - schließlich habe ich hier selten Plädoyers für die Abschaffung der Wehrpflicht gelesen - nur eines der Beispiele, wo man es mit der Gleichberechtigung nicht so genau nimmt.

Schweizer Statistik bis 2010

Strafgesetzbuch (StGB): Straftaten häuslicher Gewalt und beschuldigte Personen 2009 und 2010
Erwähnter Straftatbestand: Art. 111, vorsätzliche Tötung
http://www.bfs.admin.ch/bfs/porta... 129629.xls
oder
http://www.bfs.admin.ch/bfs/porta... 02/04.html

Sondererhebung Tötungsdelikte, Fokus häusliche Gewalt, Polizeilich registrierte Fälle 2000–2004
http://www.bfs.admin.ch/bfs/porta... .83618.pdf
oder
http://www.bfs.admin.ch/bfs/porta... os/02.html

Ich hoffe es funktioniert.

Daniel Neuhaus

Monika Ebeling ist eine Feministin mit Augenmass

Geschätzter Jamieoliver,

das sehe ich genau so, wie sie es sagen. Frau Monika Ebeling ist eine der wenigen ausgewogenen Feministinnen mit Augenmass, jedoch wurde sie desswegen von ihren Ämtern entfernt.

Erin Pizzey, eine Frauenhauspionierin die sich auch für Belange der Männer stark gemacht hatte, wurde von ihren Geschlechtsgenossinnen deswegen arg kritisiert.

Wer mehr über den Begriff „Feminismus“ wissen will, kann diesen unter anderem bei Wikipedia recherchieren.

Daniel Neuhaus

Männerrechtler Teil 6 von 6

Den beiden Autoren der Studie würde es gut anstehen, wenn sie benachteiligten Männern echten Respekt entgegen bringen würden. Die Fachleute sind mir intellektuell überlegen und trotzdem fällt mir auf, dass diese immun gegen die Erkenntnisse von internationalen Studien und Statistiken sind. Diese Immunität ist nicht in der Ermangelung an Fachkenntnis begründet, sondern an ihrer politischen Ausrichtung.

Das verunglimpfen von Männerrechtlern ist übrigens das Gebaren von Sekten und hat mit basisdemokratischem Diskurs nichts zu tun. Mann hat nur so zu denken, zu fühlen und zu handeln, wie es andere zulassen.

Daniel Neuhaus, Schweiz
Mann als Opfer/häusliche Gewalt gegen Männer
http://www.mann-als-opfer.com

Ich unterstütze ihr Anliegen grundsätzlich auch wenn ich mich jetzt einmal durch ihre Posts kämpfen muss.

Wir alle warten gespannt auf Ihre Erklärung der 34%, denn diese sind Sie immer noch schuldig. Ebenso schuldig sind Sie die Info, ob bei Ihren Statistiken perinatale Morde angeführt sind.
Beim Verdrehen und Zahlenfälschen sind Sie nun zwei Mal ertappt worden, ohne dass Sie sich klärend dazu geäussert haben.

Es würde Ihnen gut zu Gesicht stehen, weniger respektlos mit der Wirklichkeit umzugehen.

und wir warten alle gespannt auf ihre belege dafür, dass frauen für gleiche taten wie männer auch gleich bestraft werden.

Es würde Ihnen gut zu Gesicht stehen, weniger respektlos mit der Wirklichkeit umzugehen.

Nebelgranate misslungen, Themenverfehlung erreicht. :)

und, wo sind die belege? darüber kann ihr schlechter versuch einer ablenkung leider nicht hinwegtäuschen ;-)

Was für Belege, hier behauptet der Sitebetreiber Neuhaus Falsches und kann's nicht nachweisen. Träumen Sie?

Oje, Sie können ja nicht einmal Ihren eigenen drei Postings folgen. Es geht um diese Unterdiskussion: http://derstandard.at/plink/132... 3/24611333

Da warten wir bereits seit längerem darauf, dass sie mal Belege bringen. Die gibt es aber freilich nicht, weshalb Sie mit billigen Ablenkmanövern kommen.

Was Ihre Beweggründe?

Lieber Ein Mann,

ich hätte gerne gewusst, was Ihre Beweggründe sind weil Sie sagen, dass für dieselbe Straftat nicht das gleiche Strafmass ausgesprochen wird.

Ich möchte Ihnen nicht widersprechen, es würde mich interessieren ob man als Normalbürger an Zahlenmaterial oder vielleicht an Fachberichte kommt.

Verstehen Sie mich nicht falsch, das bestrafen von gewalttätigen Frauen steht nicht an erster Stelle, diese haben ein Problem mit sich selbst. Es geht mir um die Aufklärung der Rolle der Beamten, die es oft mitverantworten zu haben, dass diese Leid von Menschen ignorieren, weil diese männlichen Geschlechts sind.

Bei häuslicher Gewalt kommt man nicht immer einfach an Statistiken oder Jahreszahlen ran.

Daniel Neuhaus

Bei dem Link oben sind mehrere Studien als Referenzen angegeben, die einhellig zeigen, dass Frauen für die gleichen Straftaten milder bestraft werden - das ist Fakt.

Sorry "Ein Mann"

Lieber Ein Mann,

ich hatte Tomaten auf den Augen und jetzt den Link und Ihr Eintrag gefunden. Trotzdem so hoffe ich, bin ich lernfähig - lieber spät als nie!

Daniel Neuhaus

Dissertation „Strafzumessung und Geschlecht - eine Untersuchung forensisch- psychiatrisch begutachteter Frauen“

Lieber Ein Mann,

ich war in meinem Spam-Ordner meines Mailservers, nur da habe ich Ihr PDF gefunden. Ist es die Dissertation „Strafzumessung und Geschlecht - eine Untersuchung forensisch- psychiatrisch begutachteter Frauen“ der Uni Berlin? Eine interessante Arbeit.

Diese Antwort erfolgt auf eine Mail vom Server von „derstandard“, im Forum konnte ich Ihre Antwort nicht sehen. Kann das sein, dass Sie oder ich die Funktionen nicht beherrschen, oder läuft etwas anderes schief?

Ist folgende Quelle im Forum sichtbar?
http://www.bfs.admin.ch/bfs/porta... 02/04.html
Dokument:
Strafgesetzbuch (StGB): Straftaten häusliche Gewalt und beschuldigte Personen 2010
Straftatbestand:
Art. 111 vorsätzliche Tötung

Daniel Neuhaus

Wo finde ich den Link genau?

Lieber Ein Mann,

ich bin neu hier und mit den Funktionen nicht so vertraut – wo finde ich den Link genau?

Da hätte ich noch eine weitere Frage. Konnten Sie meine Quellen/Statistiken recherchieren oder habe ich mich im Forum unverständlich ausgedrückt?

Daniel Neuhaus

Es geht hier um die offensichtlich falschen Zahlen von Neuhaus. Die konnte er immer noch nicht erklären. Lenken Sie nicht davon ab, das hat hier jeder mitbekommen.

Wie peinlich wollen Sie denn noch werden, Sie behaupten, Frauen würden bevorzugt, das auch noch in einem anderen Thread, und ich soll Ihnen das Gegenteil beweisen?!

Und was "Neuhaus" gemacht oder nicht gemacht hat, ist mir wurscht. Das wirklich peinliche sind Sie, der die eigenen Irrtümer offenbar nicht eingestehen kann. Es ist natürlich doppelt ironisch, wenn jemand wie Sie dann versucht, andere mit dem gleichen Defizit zu behelligen.

Dann solltens halt nicht in einem thread posten, in dem Neuhaus solche Dinge behauptet.
Ist eh klar, warum, damit der Teil, wo er überfpührt wird, weiter hinunterrückt. Ich verspreche Ihnen, sollte das der Fall sein, kopiere ich seine Beiträge und die unbeantworteten Fragen von rhaino und anderen wieder hinauf.

Was soll man machen, wenn Sie sonst auf Uboot schalten, sobald Sie nicht mehr weiter wissen und Ihre Weltsicht widerlegt ist. Ich hätte es ohnehin damit bewenden lassen, hätte ich nicht zufällig hier gesehen, dass Sie jemanden anderen wegen genau dem piesacken, was Sie selbst betreiben.

Zuerst vor der eigenen Türe kehren. Ich warte noch immer auf Kenntnisnahme der Fakten oder anderslautende Studienergebnisse (unwahrscheinlich) - kommt noch etwas?

da hat die Dame mehr bekommen als die schlägernden Herren... Nur so, extra für Sie

http://derstandard.at/132650412... forumstart

Einzelfall (Polizist, materiell...)

Was sagen Sie denn nun zu den Studienergebnissen, die belegen, dass es im Durchschnitt so ist, dass Frauen weitaus milder für die gleichen Straftaten bestraft werden, als Männer?

Sie haben keine Studie verlinkt.

Seufz, wie oft noch... schauen Sie sich einmal nach einem neuen Sieb für Ihr Hirn um :-)
http://www.diss.fu-berlin.de/diss/serv... pdf?hosts=
(ab Kapitel 2.5) - und wenn Ihnen diese Diss nicht gut genug ist, dann eben den Referenzen folgen.

Nun geschnallt?

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