Griechenland

Noch viele Probleme bei Steuerabkommen mit der Schweiz

23. Jänner 2012, 17:51

Bern/Wien - Mit 200 Milliarden Euro wurde das Vermögen reicher Griechen in der Schweiz in einigen Medien beziffert. Zahlreiche Experten können darüber nur den Kopf schütteln, sie halten 60 Milliarden für eher zutreffend. Jedenfalls hätte Athen gerne Zugriff auf die Gelder, um damit Budgetlöcher zu schließen. Ein deshalb mit der Schweiz angestrebtes Abkommen gestaltet sich aber als weit komplexer als von griechischer Seite oft dargestellt.

Ein Vorbild gibt es bereits für eine Vereinbarung: Die Schweiz und Deutschland planen, dass künftig Auslandsvermögen in der Eidgenossenschaft mit einer Art Strafsteuer von rund 25 Prozent belastet und das Aufkommen nach Berlin überwiesen wird. Beschlossen ist die Angelegenheit noch in keinem der beiden Staaten. Der Vorteil für die Anleger: Das Geld wäre legalisiert und könnte in der Schweiz bleiben. Deutschland wiederum kann mit Milliardeneinkünften rechnen. Dass Bern gegenüber Athen auch so weit geht, ist fraglich. (red, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 24.1.2012)

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Der Standard soll...

mehr über die zur Zeit laufenden Unangenehlichkeiten der Schweizer Banken mit Amerika berichten! Das gleiche müsste eine EU in den Angriff nehmen. So scheinheilige Ablasszahlungen wie sie von der Schweiz offeriert werden als Gegenleistung für Jahrzehnte langes Schwarzgeld horten ist geradezu lächerlich! Deutschland wird darauf nicht einsteigen. Warum? Ist Ihre Sache darüber gernauer zu rescherschieren! Griechenland bei dem Imensen Schaden so abzuspiesen ist ein Afront gegen Europ. Steuerzahler insgeammt. Deshalb - die EU ist gefordert!

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