Bundesheer

Raus aus der Küche, zurück zur Truppe!

23. Jänner 2012, 17:49
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    Wieder Seite an Seite: Am Montag verkündeten Darabos und sein General Entacher (l.) im Detail, wo überall das Heer versuchsweise ohne Grundwehrdiener auskommen muss - die ÖVP schäumt.

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    Heeresminister stellt seine Projekte ohne Grundwehrdiener vor.

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    Pilotprojekte für ein Berufsheer in Österreich.

Verteidigungsminister Norbert Darabos probt Berufsheer - und damit den Aufstand gegen die ÖVP: Bis zu 500 Rekruten werden als Systemerhalter abgezogen, einige Kasernen und Verbände müssen bald ohne sie auskommen

Mit seinem einst abgeschossenen, dann wieder eingesetzten General Edmund Entacher an der Seite stellte Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) am Montag in der Rossauer Kaserne in Wien seine drei Projekte vor, die nun vorexerzieren sollen, dass das Bundesheer auch ganz gut ohne Grundwehrdiener auskommen kann. Zwar hat sich an der Einstellung des Koalitionspartners ÖVP zur Wehrpflicht als sakrosankte Bürgerpflicht für volljährige Burschen nichts geändert, doch Darabos hält nach wie vor an seinen Plänen für ein Berufsheer fest.

Drei Jahre lang sollen die Versuche laufen, im ersten Jahr bis zu zwei Millionen, insgesamt zwischen acht und zehn Millionen Euro kosten. Das Geld dafür soll durch "Umschichtungen" im Verteidigungsressort lockergemacht werden und entspricht etwa zwei Promille des Heeresbudgets. Trotz angespannter Finanzlage und anstehenden Sparpakets bezeichnet Entacher, eigentlich ein Anhänger der Wehrpflicht, "die Umschichterei" als "machbar". Möglicherweise seien wegen Darabos' Pilotversuchen halt einige Bauvorhaben zu verschieben.

Kein Küchendienst mehr

Der Minister selbst ist davon überzeugt, dass seine Umschichtung von Präsenzdienern "eine Investition in die Truppe" darstellt - "und das darf etwas kosten". 300 bis 500 Grundwehrdiener, die derzeit bloß als Systemerhalter, also für Fahrten-, Büro- oder Küchendienste, herangezogen sind, werden künftig zur Truppe beordert. Das macht 1,4 bis 2,4 Prozent der jährlich rund 21.000 Einberufenen aus. Konkret sollen ein Musterverband, zwei Miliz-Pionierkompanien und mehrere Kasernen auf Präsenzdiener verzichten und damit professionalisiert werden. Darabos' Vorhaben im Detail:

  • Die Kasernen Der Amtssitz des Verteidigungsministers höchstpersönlich, also die Rossauer Kaserne, ist davon betroffen, ebenso wie das Amtsgebäude am Franz-Josefs-Kai, die Starhemberg-Kaserne und das Kommandogebäude General Körner. In den Bundesländern läuft am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe in der Steiermark und in der Khevenhüller- Kaserne in Klagenfurt der Probebetrieb ohne Rekruten.
  • Der Musterverband Das Jägerbataillon 25 in Klagenfurt soll bis 2014 ausschließlich aus Berufs- und Zeitsoldaten bestehen. Statt den bisher 150 soll es über 500 Mann verfügen (siehe Interview).
  • Die Miliz-Pionierkompanien In Salzburg und Niederösterreich werden zwei Truppen mit jeweils 115 Soldaten aufgestellt, die eine Prämie von 5000 Euro erhalten und dafür zwei Wochen im Jahr für Übungen und erforderliche Einsätze zur Verfügung stehen, etwa im Katastrophenschutz.

Nutzlose Planspiele

Die Bürgerlichen machen jedenfalls ihrem Ärger über Darabos' Vorgehen Luft. Wehrsprecher Oswald Klikovits per Aussendung: "Darabos versucht über teure und nutzlose Planspiele eine schleichende Abschaffung der Wehrpflicht zu erzielen. Diese Vorgangsweise ist nicht akzeptabel." Und überhaupt sei die Installation eines Berufsheeres nicht im Regierungsübereinkommen vereinbart.

Der freiheitliche Bundesheergewerkschafter Manfred Haidinger wiederum sorgt sich, dass für eine schnellere Mobilmachung der Milizkompanien die gesetzlichen Rahmenbedingungen fehlen. Außerdem würde die Aufstellung des Musterverbands in Kärnten dazu führen, dass in vielen anderen Bundesländern ähnliche Truppen "ausgehungert werden".

Aus dem Finanzministerium heißt es zu Darabos' Plänen: "Kein Kommentar!" Darabos selbst verweist in Bezug auf das allgemeine Spargebot nur darauf, dass er sich etwa beim Innenministerium ja auch nicht einmische, wie und wo es seine Leute einsetzt. (Nina Weißensteiner, DER STANDARD, Printausgabe, 24.1.2012)

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Herbert Machevic
00
30.1.2012, 10:08
jegliches Schreien verstummt von UNS

die Otto Normalbürger werden nur gelenkt und missbraucht - das Ziel von jeder Partei ist es Österreich zu Repräsentieren, was stört den den Bundespräsidenten da , das der OTTO Normalbürger zu Tasche gebeten wird - sei es mit noch so kleinen Änderungen an Sozialsystem- was Dank ÖVP in den Arsch zu stecken ist!
Hauptsache Österreich zeigt sich im Ausland von der besten Seite.
Fraglich ist nur warum Österreich den Griechen nicht Gleich JETS überlässt.

aiuto
10
29.1.2012, 22:13
und Schuld hat die ÖVP,

weil sie diesen unbedarften Darabosch zum Verteidigungdminister gewählt hat.

Zynami
14
29.1.2012, 08:14
Konsequenter Weise müsste man als Pilotprojekt

auch einem Bundesland die Zivis entziehen um zu sehen wie der LH damit auskommt.

Ich denke da vor allem an Wien - Häupl verlangte ja die Abschaffung der Wehrpflicht!

zett
10
30.1.2012, 12:59

in wien ist das rettungswesen in der hand von hauptberuflichen profis. es würde also nur der profit der krankentransportergeringer ausfallen(Rotes Kreuz und ähnliche profitorientierte gesellschaften).

Bin also auch dafür.

Weg mit dem letzten Proelleten!
14
26.1.2012, 12:47
Jetzt müssen die ganzen Vizeleutnants selber arbeiten,

und das tut ihnen am meisten weh.

StefanausWien
11
30.1.2012, 10:25
aber nein

die grundwehrdiener werden durch zivilbedienstete ersetzt, da wird kein einziger vizeleutnant selbst arbeiten müßen...

der lustigste verteidigungsminister seit beginn der republik streut uns allen doch bloß sand in die augen...

Un veistu
01
25.1.2012, 19:44
Bitte Frau Weißensteiner,

erklären Sie mir, was an den Maßnahmen Darabos´, die ich durchaus goutiere, eine Probe für ein Berufsheer ist. M.E. ist Ihre Darstellung eine grobe Verfälschung der Tatsachen.

maus 14
00
25.1.2012, 16:53

krieg im feld
das geht sich schon zahlenmäßig nicht aus
deswegen muss die intelligenz stärker sein, als die der "gegner"

Vorstadtmama
 
10
26.1.2012, 08:20

Oder der Kämpfer motivierter und routinierter. Normale Wehrpflichtige sind in so einer Situation nur Kanonenfutter, wie man beim Vergleich der Kriegsführung der US Armee (hauptsächlich Materialeinsatz - für ein Berufsheer ist auch das Soldatenleben ein Wert, den es zu schützen gilt) und der Wehrpflichtarmee der ehem. Sowjetunion (viele Tote unter unerfahrenen Soldaten in Afghanistan oder dem Tschetschenienkonflikt) erkennen kann.

Lazarus Long
11
27.1.2012, 16:52
brachte bzw. hohe Verluste erlitten. Der zweit Tschetschenienkrieg wurde hingegen vorwiegend von der Armee (mit Wehrpflichtigen) geführt und hatte trotz deutlich geringerer Verluste nachhaltigeren Erfolg.

Das Soldaten von Berufsarmeen "motivierter und routinierter" wären ist ein Trugschluss, der in der Realität nicht gegeben ist. Wenn ihr Hauptgrund zur Armee zu gehen Armut ist, ihnen bewusst ist, dass sie nach ein paar Jahren wieder auf der Straßen stehen und es niemanden kümmert das sie für die Interessen von Konzernen verheitzt werden, weil die Masse der Bevölkerung durch das Fehlen der Wehrpflicht gar nicht betroffen ist, ist die einzige Motivation die sie haben ein paar Jahre nicht zu hungern.Eine ziemlich dürftige Motivation.
Routine im Einsatz bildet sich erst im Einsatz selbst aus ist also für Wehrpflichtigenarmeen wie Berufsarmeen gleich groß.

Lazarus Long
11
27.1.2012, 16:22
Ihrer Argumentation haften ein paar "kleine" Fehler an.Erstens war die Verlustrate der sovjetischen Soldaten nicht markant höher als die der US-Soldaten jetzt

(und das obwohl die Mudschahedin durch die USA besser gerüstet waren als es die Al Kaida jetzt ist).
Der Rückzug aus Afghanistan war auch nicht Folge der Verluste, sondern der massiven Proteste der Bevölkerung gegen diesen Einsatz, da sie durch die Wehrpflicht weit stärker mit dem Konflikt verknüpft waren. In den USA ist dieser Widerstand gegen den Einsatz praktisch nicht gegeben da di Bevölkerung kaum betroffen ist.
Der Materialeinsatz der US-Streitkräfte war immer sehr hoch, unabhängig ob Wehrdienst oder Berufsarmee.
Der Tschetschenienkrieg besteht aus 2 Konflikten, wobei der erste vorwiegend durch Truppen des Innenministeriums (einer von Stalin zur Absicherung seiner Macht aufgebauten Berufsarmee) geführt wurden und kaum Erfolge

maus 14
11
25.1.2012, 16:36

hat sich die ausbildung bei den grundwehrdienern in den letzten 30a grundlegend geändert?
anpassungen heissen nicht grundlegend

können in einem hitec-betrieb alle grundwehrdiener in sechs monaten hi-tec geschult werden-glaub i net
für hi-tec sind jahre nötig und daher ist professionalität angesagt

Lazarus Long
11
25.1.2012, 17:51
Die bei Bodentruppen benötigte hi-tec lernt man in den 6 Moanten ohne Probleme, wenn man genug Hirn hat.

Was die einfachen Soldaten in Berufsarmeen ausschließt, denn dort melden sich, wie man an allen Berufsarmeen sieht nur die die sonst keine Chance haben.

Von "professionalität" sind Berufsarmeen Lichtjahre entfernt.

Lünz
21
28.1.2012, 13:01
Gerade die Wehrpflicht behindert die professionelle Aus- und Weiterbildung der Berufsoldaten.

Know-How der Berufsoldaten geht langsam verloren, weil sie mit dem GWD nur einen kleinen Teil des Aufgabenspektrums üben können, und auch das wenige geht über das "kurz mal gesehen haben" nicht hinaus.

Lazarus Long
12
29.1.2012, 22:05
Die Ausbildung in Berufsarmeen dauert im Durchschnitt 13 Wochen

und somit deutlich kürzer als beim ÖBH. Das ÖBH hat international eine ausgezechneten Ruf und verfügt über ein Know How, von dem die meisten Berufsarmeen nur noch träumen können. Denn gerade durch die Wehrpflicht kommt sehr viel Know How zur Truppe, die österreichs internationale Einsätze erst so erfolgreich machen. Dagegen haben die Berufsarmeen enorme Probleme, da ihre Soldaten mit Masse geistig kaum in der Lage sind die Ausbildung auch intelektuell zu begreifen. Dadurch ist bereits so viel Know how in ihren Reihen verloren gegangen, dass sie viele Aufgaben an Söldnerfirmen "outscouren" müssen. Die US-Streitkräfte, RA und französische Armee sind die größten Arbeitgeber der Söldnerfirmen.

Lünz
21
30.1.2012, 06:26

Ich merke es doch am eigenen Leib. Dinge, die ich vor 7 Jahren noch problemlos beherrscht habe, muß ich heute wieder nachlesen weil es schon 5 Jahre nicht mehr geübt wurde (oder nie geübt wurde, aber im Katastrophenfall blöderweise benötigt wird).
Mit der Wehrpflicht ist es, als wolle man das kleine 1*1 üben, fängt aber immer bei 4 wieder von vorne an.
Und das Armeen outsourcen könnte auch andere Gründe haben. Etwa ist ein Staat nicht für deren Kriegsverbrechen verantwortlich, ihre Tätigkeit unterliegt nicht nationaler Kontrolle oder man ist deren Hinterbliebenen keine Rechenschaft schuldig.
Haben sie sich noch nie gefragt, warum gerade notorische Kriegsverbrecher deren Dienste in Anspruch nehmen?

Lazarus Long
01
30.1.2012, 20:38
Wie sich bei der Ausbildung zu den UN-Einsätzen zeigt

dauert es kaum länger als 3-4 Wochen um Reservisten, die vor 10 Jahre und länger ihre Ausbildung beim ÖBH absolviert hatten wieder voll einsatztauglich zu bekommen.
Mit der Berufsarmee ist es, als wolle man das kleine 1*1 lernen, mit Menschen, die kaum bis 10 zählen können.
Wie Abu Ghraib, Baha Mousa und andere Beispiel zeigen, benötigen Berufsarmeen keine Söldnerfirmen um Kriegsverbrechen zu begehen.
Ihre Frage ist leicht zu beantworten; "notorische Kriegsverbrecher" nutzen die Dienste von Berufsarmeen, weil die Soldaten von Berufsarmeen sich in erster Linie aus Armut und Verzweiflung melden. Solche Soldaten machen aus Angst alles mit und schweigen.

Lünz
10
31.1.2012, 09:55

Voll einsatzfähig würde ich jetzt nicht unterschreiben. Müssen sie aber auch nicht beweisen, da für Infanterieaufgaben fast ausschließlich Berufsoldaten verwendet werden (mit denen wir ja eigentlich keinen guten Ruf haben dürften). Und daß Milizsoldaten, die schon 15 mal in der selben Funktion im Ausland waren ihre Tätigkeit beherrschen ist auch klar (umgekehrt wurde ich auch schon Zeuge, wie "toll" ein DfUO seine Aufgabe bewältigte, der wirklich schon 10 Jahre nichts mehr mit der Materie zu tun hatte).
Und in Guantanamo foltern auch Angehörige der Nationalgarde, also Milizsoldaten die angeblich der beste Schutz vor Kriegsverbrechen sind. (wobei die Gründe für Folter wenig mit dem Wehrsystem zu tun haben)

Lazarus Long
03
Sie saugen sich in ihrer Argumentationslosigkeit Dinge aus den Fingern, von denen sie selbst wissen, dass sie nicht stimmen.Auch für die "Infanterieaufgaben" werden NICHT "fast ausschließlich" Berufssoldaten verwendet. Ganz im Gegenteil, da liegt der

Anteil an Milizsolaten sogar deutlich über den 60%-Durchschnitt.
Es redet auch keiner von den paar check-in-check-out-UN-Soldaten. Die Meisten machen in ihrem Leben einen einzigen Einsatz und abslovieren diesen bestens, so gut, dass das ÖBH (zu Recht) einen exzelenten Ruf unter den UN-Einheiten hat. Diesen Ruf hat es gerade weil es sich mit Masse um Miliz/Reservisten handelt. Denn anders als die meisten Zivilisten glauben, braucht es für erfolgreiche UN-Einsätze Fähigkeiten, die in Berufsarmeen nicht zu finden sind.
Die Behauptung, das in Guantanamo Angehörige der Nationalgarde dienen ist kompleter Unsinn. Bei Guantanamo handelt es sich um eine Bundeseinrichtung in der AUSCHLIEßLICH Bundesdienste (Army/USMC/CIA u.a.) eingesetzt sind.

Vorstadtmama
 
31
26.1.2012, 08:29
..unterschätze bitte die "einfachen Soldaten" nicht..

Nur weil die keine philosophischen Abhandlungen verfassen können, sind sie nicht automatisch "ungeeignet". Ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten, dass viele, die in der Zivilgesellschaft unbrauchbar sind, in der Armee genau am richtigen Platz sind. Als Beispiel nehme ich wieder einmal die US-Armee. Auf You Tube kann sich jeder davon überzeugen, dass zumindest einige (den vielen Beispielen nach zu schließen mehrere) Soldaten dort die "Weisheit nicht gerade mit dem Löffel gefressen" haben". Im Gegenteil. Sie wirken auf Zivilpersonen lächerlich und strohdumm. Trotzdem bilden sie die schlagkräftigste Armee der Welt.

Prof. Alois
 
01
Die schlagkräftigste Armee der Welt? Mitnichten

In den USA ist die Auftragstaktik nie modern geworden. Die erfordert nämlich, dass alle Ebenen lesen und schreiben können und intelligent genug sind, den Willen des Kommandanten umzusetzen. Das Gegenteil des Kadavergehorsams.

Uns so kommt es, dass bestens ausgebildete Soldaten (Das geht bezüglich der Grundfertigkeiten mit etwas Mühe auch dann, wenn die nicht lesen können) in Afghanistan idiotische Positionen besetzen, die einem höheren Offizier drei Befehlsebenen über ihnen eingefallen sind. Ich empfehle das Buch "War" von Sebastian Junger. Nach ein paar Seiten wird klar, dass das dortige System seit Vietnam nichts dazugelernt hat und das auch nicht kann, weil es nicht auf die intellektuellen Fähigkeiten der Teilnehmer vertrauen will.

Lazarus Long
02
JA, sie glauben allerdings auch, dass Soldaten ohne jedes Gewissen Menschen über den Haufen schießen können sollten.

zett
10
30.1.2012, 13:16

Man soll nicht immer so tun als ob jeder einfache Berufssoldat ein trottel ist...auch in unserem Heer sind viele Berufssoldaten, die am Arbeitsmarkt schlichtweg nicht so gute Bedinnungen vorfanden wie beim Heer(genaugenommen ist das der einzige Grund, warum es soviele freiwillige gibt). Nun ist es nicht verwerflich sich für diesen Job zu melden-für mich jedenfalls 100% nachvollziehbar.
Ich kenne persönlich einige-und ich nehme an fast jeder Österreicher kennt jemanden...

Auf der anderen Seite gibt es(auch in Ö) Offiziere, bei denen ich mich wundere wie sie überhaupt die Hauptschule geschafft haben. zB bringt herr Entacher kaum einen geraden Satz aus seinem Mund...schön dass er nun neben dem Minister steht und nicken darf:-)

Lazarus Long
21
29.1.2012, 22:19
Und wiedereinmal beweisen sie mit wenigen Worten ihre unglaubliche Unwissenheit.Die US-Streitkräfte beziehen ihre "Schlagkraft" lediglich durch ihre materielle Überlegenheit, mit der sie allerdings kaum bis gar keine langfristige Erfolge erzielen.

Denn anders als viele Zivilisten (wie sie) glauben ist heutzutage schießen zu können kaum mehr von Bedeutung. Obwohl die US-Streitkräfte im Irak zuerst mit Begeisterung empfangen wurden sorgten die Berufstruppen der Army und MC durch ihr Verhalten (das typisch für Berufsarmeen war)das die Stimmung rasch kippte und der Widerstand gegen die US-Truppen erstarkte. Die Lage im Irak besserte sich erst als die Nationalgarde (Miliz) verstärkt eingesetzt wurde.
Berufsarmeen sind für die Aufgaben der Zukunft volkommen ungeeignet!

Prof. Alois
 
01
Danke für diese k laren und starken Worte

Es scheint in diesem Forum viele zu geben, die Militär nicht von Militär unterscheiden können.

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