Unternehmen sucht Ideen wie Menschen in 20 Jahren Spaß haben - "Filesharing tötet Hollywood nicht"
Der US-Inkubator Y Combinator sucht auf seiner Webseite Startups, die Ideen entwickeln sollen, wie Menschen sich in 20 Jahren unterhalten lassen möchten. Ziel ist es der US-Film- und Fernsehindustrie einen schnelleren Untergang zu bescheren.
"Kill Hollywood"
Im "Request for Startups 9: Kill Hollywood" schreiben die Initiatoren über Hollywood: "Die Menschen, die es betreiben sind böse und politisch so stark vernetzt, dass sie viel Schaden an den Bürgerrechten und der Weltwirtschaft anrichten können, wenn sie untergehen." Y Combinator spielt damit auf den Gesetzesentwurf SOPA an.
SOPA
SOPA hat gezeigt, dass Hollywood im Sterben liegt, steht im Request. Würde die Film- und Fernsehindustrie wachsen, würden sie sich mehr auf das Wachstum konzentrieren. Stattdessen versuchen sie mit Lobbying Gesetze zu schaffen, die sie am Leben halten. Film und Fernsehen haben aber immer noch ein großes Publikum. Dort sieht Y Combinator großes Potential.
Ideen gesucht
Startups sollen Ideen präsentieren, wie sie die Film- und Fernsehindustrie töten wollen. Dabei geht es den Initiatoren nicht ums Filesharing, denn das sei nicht der Grund für den Tod Hollywoods. Was Hollywood umbringt, sind bessere Wege, die Menschen zu unterhalten. Daher sollen sich die Startups überlegen, was Menschen in 20 Jahren machen, um Spaß zu haben.
Mehr Bewegung
Dabei gibt es ein weites Feld an Möglichkeiten und Y Combinator gibt keine Vorgaben, wie die Ideen ausschauen sollen. Allerdings fände es das Unternehmen gut, wenn die Menschen sich mehr bewegen würden und mehr Zeit mit ihren Freunden und Familien verbringen, anstatt die Zeit vor dem Fernseher zu verbringen. (soc)