Blackberry-Gründer verlassen das schlingernde Schiff
23. Jänner 2012, 07:53
foto: blackberry
Ihnen folgt Thorsten Heins als neuer Präsident und CEO
Resarch in Motion bekommt mit Thorsten Heins einen neuen Chef - Geschäft zunehmen von iOS und Android abgegraben
Einen überraschenden Führungswechsel gibt es an der Spitze des Blackberry-Herstellers Research in Motion (RIM). Der bisher fürs Tagesgeschäft zuständige Thorsten Heins löst mit sofortiger Wirkung das zuletzt viel kritisierte Führungsduo Mike Lazaridis und Jim Balsillie ab, wie das Unternehmen am Sonntag am Sitz im kanadischen Waterloo mitteilte.
Geschichte
Damit endet eine Ära: Lazaridis und Balsillie hatten nicht nur RIM groß gemacht, sie hatten auch maßgeblichen Anteil daran, dass das Smartphone als solches populär geworden ist. Die E-Mail-Maschine Blackberry wurde zum Statussymbol der Manager weltweit. Mit dem Siegeszug von Apples' iPhone und später der Android-Smartphones sank der Stern jedoch.
Die Marktanteile schrumpfen vor allem in den USA seit längerem und damit taumelte auch der Aktienkurs. Deshalb fordern einflussreiche RIM-Aktionäre seit Monaten Konsequenzen in der Führungsetage. "Wir haben aus den Herausforderungen gelernt", sagte Heins. Der 54-Jährige hat sein Handwerk in der früheren Kommunikationssparte von Siemens gelernt, bevor er 2007 zu RIM wechselte.
Weitergabe
"Es gibt eine Zeit in der Entwicklung eines jeden Unternehmens, wo die Gründer die Notwendigkeit erkennen müssen, den Stab an eine neue Führung weiterzureichen", sagte Mitgründer Lazaridis. Er zieht sich auf den Posten des stellvertretenden Verwaltungsratschefs zurück. Balsillie, der später zu RIM dazugestoßen war, wird einfaches Mitglied des Kontrollgremiums. (APA)
den kapitän eines kreizfahrtschiffes, der auch als einer der ersten das sinkende schiff verlassen hat, angeblich völlig unfreiwillig, weil er in ein rettungsboot fiel (samt seinem gepäck)???
Eehm!? Was fehlt mir denn nun als glücklicher Samsung Galaxy S2 user? Alle emails dabei, bessere typing option mit swype (weltrekordhalter-SW im texten), sharepoint access, dropbox access, 45 apps am Gerät (gibts so viele in Summe im BB store?), citrix, 8MP, full HD,
BB RIP
Für große Unternehmen gibt es noch nichts was dem Blackberry als voll-integrierte mobile Arbeitsmaschine das Wasser reichen könnte.
Das Playbook war (leider) knapp vorbei am genialen Zusatzgerät.
Ich denke, das Kernproblem ist dass immer mehr BB User ihr Gerät als Arbeitsgerät nicht mehr missen möchten - aber dennoch neidisch auf die coolen Gadgets von Apple und Android schielen.
Soll heißen: coolere Geräte mit mehr individuellem Freiraum rund um die unumstrittene Kernkompetenz wären gefragt.
Die langfristige Strategie mit dem beiweitem noch nicht fertigen QNX BBX ist doch bereits festgelegt (und festgefahren).
Aber vielleicht wollte die alte Riege einfach nicht direkt für den bevorstehenden Mitarbeiterabbau und die Filetierung des Unternehmens mit anschlißendem Verkauf verantwortlich gemacht werden ("Lasst es den Deutschen machen!")...
Was hat er dort gelernt? Wie man eine einst erfolgreiche Sparte, nachdem sie den technischen Anschluss verschlafen hat, abwickelt (=runterfährt auf Null?)
Aber was ist dann passiert? Entweder hat Siemens keine Ahnung davon gehabt dass BenQ den Laden dicht machen wird - dann waren sie ziemlich do.... ähm nicht besonders vorausblickend. Oder - viel wahrscheinlicher - sie haben BenQ die Schmutzarbeit überlassen.
wenn RIM wieder mehr kunden will, dann müssen sie auch mehr kostenlose dienste anbieten
beim iphone und android bekommt man ja auch gratis eine email und einen cloud-dienst
ausserdem könnte rim selbst mehrere apps erstellen und so mit der qualität punkten
Das hätte in der Tat die Rettung von RIM bedeuten können
wenn sie vor 1 bis 2 Jahren auf Android umgestiegen wären.
Jetzt ist der Zug abgefahren, daher würde zum jetzigen Zeitpunkt auch dieser Schritt nichts mehr bringen. Es ist zu spät, RIM ist genauso tot wie Symbian.
Zitat: "But RIM needs more than an enthusiastic, intelligent guy who has already been soaked up in the company's culture.
RIM needs a shock to the system.
RIM needs a reboot."
Als Business Handy noch immer spitze und die zentrale Verwaltung hast du imho nirgends so durchgängig und gut!
Sollte RIM im Multimedia bzw. Privatbereich nachziehen könnte es was werden. Vor allem wenn man Business und Privat Profile (Nutzung usw.) auf dem Handy komfortable trennen könnte! Das Business Profil eingeschränkt und gehärtet, das private Profil weitgehend geöffnet.
Da war doch einmal was in den News? Ist das wieder versumpft bzw. noch nicht marktreif?
Also ich hab das Torch 9860. Ist ein Touchscreen Smartphone mit 3,7" Display mit OS7.
Das BB ist auch sehr flüssig dank dem 1,2GHz CPU.
ein Spitzen Handy für mich!
ABER... natürlich hat es schwächen für Privatanwender. Da verstehe ich das sich ein 18 Jähriger ein iPhone kauft.
Mal schaun ob das neue OS den Sprung zwischen Beruf und Privat besser macht.
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