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Brüssel/Teheran - Die Europäische Union hat im Streit um das iranische Atomprogramm neue Sanktionen beschlossen. Die EU-Außenminister einigten sich am Montag im Brüssel auf ein Öl-Embargo und auf eine Reihe weiterer Strafmaßnahmen, von denen auch die iranische Zentralbank betroffen ist. Ab 1. Juli sollen alle Öl-Einfuhren aus Iran in die EU verboten sein. Bisher war die Union ein wichtiger Abnehmer iranischen Öls.
Der britische Außenminister William Hague sprach von "noch nie da gewesenen Sanktionen" gegen Iran. EU-Außenministerin Catherine Ashton erklärte, Ziel der Maßnahmen sei es, zu Verhandlungen zurückzukehren.
Das russische Außenministerium äußerte sich dagegen alarmiert über den Schritt. Unter einem solchen Druck werde der Iran seine Politik nicht ändern, hieß es. Aus Teheran kamen erneut Stimmen, die eine Sperre der Seestraße von Hormuz forderten. Ein US-Flugzeugträger passierte sie zuletzt ungehindert. Die Meerenge ist für den Öltransport zentral.
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Brüssel/Wien - Im Streit um das iranische Atomprogramm haben die EU-Außenminister am Montag ein Ölembargo gegen Teheran beschlossen. Damit wollen die 27 Staaten den Druck erhöhen und das iranische Regime zurück an den Verhandlungstisch bringen.
Der britische Außenminister William Hague sprach von einer wichtigen Entscheidung, die bestehende Sanktionen bedeutend verstärke. Sein deutscher Kollege Guido Westerwelle erklärte: "Wir können nicht akzeptieren, dass der Iran nach der Atombombe greift." Nahezu wortgleich äußerte sich auch Österreichs Chefdiplomat Michael Spindelegger. Der Iran weist westliche Vorwürfe, heimlich an Atomwaffen zu arbeiten, zurück.
Laut Beschluss dürfen keine neuen Ölverträge mit dem Iran unterzeichnet werden, bestehende Abkommen müssen bis zum 1. Juli beendet werden. Außerdem sollen Guthaben der iranischen Zentralbank eingefroren werden, ausgenommen ist jedoch der zivile Handel, der nicht das Atomprogramm betrifft. Auch offene Forderungen europäischer Firmen sollen weiter beglichen werden können. Zudem sollen die Konten der Bank Tejarat blockiert werden.
Laut Experten könnten die neuen Sanktionen das Regime empfindlich treffen, weil die EU nach China der größte Importeur iranischen Öls ist. Befürchtet wurde aber auch, dass asiatische Länder als Käufer einspringen und die Lücke füllen könnten, die die Europäer hinterlassen. Diplomaten erwarteten verstärkte Bemühungen, um die asiatischen Länder davon abzuhalten. Neben China zählen Indien, Japan und Südkorea zu den großen Öl-Abnehmern.
Den neuen Sanktionen waren schwierige Verhandlungen vorausgegangen, da vor allem die Schulden-Länder Griechenland, Italien und Spanien einen bedeutenden Teil ihres Öl aus dem Iran beziehen, Athen etwa knapp ein Viertel seiner Ölimporte. Sie hatten auf eine längere Übergangszeit gedrängt und durchgesetzt, dass mögliche Auswirkungen der Sanktionen auf die europäischen Länder am 1. Mai noch einmal überprüft werden solle. Laut Spindelegger könnten die EU-Staaten Griechenland dabei helfen, den Ausfall auszugleichen.
Der Iran hatte bereits Anfang des Jahres damit gedroht, die für Öllieferungen wichtige Straße von Hormuz im Falle neuer Sanktionen zu blockieren. Auch am Montag kamen aus Teheran Stimmen, die einen solchen Schritt forderte. Die USA hatten aber deutlich gemacht, dass sie das nicht akzeptieren würden. Um diese Warnung zu unterstreichen, passierte am Sonntag der US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln, begleitet von mehreren westlichen Kriegsschiffen, die Meerenge. Offiziell hieß es, es habe sich um eine "Routinefahrt" gehandelt, um die maritime Sicherheit aufrecht zu erhalten. (raa/DER STANDARD, Printausgabe, 24.1.2012)
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...um dann in ferner Zukunft für den wertvollen Grundstoff der chemischen Industrie ein Vielfaches an Erlös erzielen zu können...
...anstatt es jetzt billig als Brenn- und Treibstoff zu verschleudern, um die westliche Maschinerie am Laufen zu halten...
Dem Iran kann man umfassende Atom-Technologie nicht verwehren...
...schon gar nicht, wenn man die Bombe schon selbst real eingesetzt hat...
Hoffentlich hat der Iran genug Stolz, künftig nicht mehr seine Feinde zu beliefern...
weiß nicht ob die mio beamte so lange auf ihr gehalt verzichten wollen.
naja datteln und so wachsen ganz gut dort hab ich mir sagen lassen. müssens halt umschulung auf dattelbauern machen. und in 20-25 jahren sagt ihnen dann der chinese eh um wieviel sie ihr letztes öl hergeben dürfen.
die eigl wahren gründe,werden garnicht medienbreit diskutiert... da halten sich alle großen berichterstatter an einer art agenda...
man belässt es bei banalen dingen, wie zb.: IRAN bastl an ATOMBOMBEn, IRAN lässt HINRICHTEN, IRAN zensiert, IRAN undemokratisch, IRAN will ISRAEL vernichten...
so zeichnet man uns ein bild in unseren köpfen, um unser kollektivesdenken genau so zu banaliesieren...
man will doch garnicht mit dem iran verhandeln, ganz anders als behauptet... die großen westlichen strategen würden dem iran am liebsten ein A-bombe schenken, damit sie diese expodieren lassen... das ist mit ziemlich großer sicherheit das wunschdenken der USA-strategen, den dann hätte sie für die nächsten 10-20 jahre militärisch freie hand...
für iran ist das scheiz egal die chinesen.. indien türken..japan.. kaufen das ganze erdöl von iran ... die..... türken .. russen..und die iraner unterzeichen die woche freihandelszone zwischen drei länder SOMIT IST TÜR UND TOR FÜR IRAN OFFEN
Wir haben schließlich die Weisheit schon mitn Löffel gfressen, da bleibt nichts mehr übrig für die im Osten. Klar, wir sind ja die Guten.
Mich regts auf. Ich werd mir wieder ein bisserl Nachrichten-Abstinenz verordnen um meinen Blutdruck zu senken.
Viel effektiver wäre es doch der Protestbewegung gegen das iranische Regime zu unterstützen. Ich könne mir vorstellen, dass ein Iran ohne Mullahs und mit echter Demokratie eher bereit wäre mit der IAEO und UN zusammen zu arbeiten. Außerdem wäre damit auch dem iranischen Volk geholfen, anstatt sie mit Sanktionen die alle treffen zu bestrafen.
Which is partly why China spend this week shoring up ties with Arab leaders, who then showed them the love. What do Arabs want in return? They want Beijing to take a stand against Iran - or at least use its unique leverage to squeeze the decision-making mullahs in Tehran. As sanctions shrink the circle of Iran's oil clients, China has the power to negotiate on price, further thinning Iran's cash flow. That's a powerful card to play as Arabs and the West keep piling pressure on Iran, hoping economic pain can curb its nuclear ambitions.
Read more: http://www.businessinsider.com/lara-setr... z1kIp4YObJ
Jetzt haben wir schöne 5-10 Jahreszyklen von Wirtschaftskrise, Kriegt gegen "Schurkenstaaten" und Wirtschaftskrise. Ich bis gespannt wie lange dieses Weltsystem aufrecht erhalten werden kann, bis es endgültig kracht. Mein Tipp lautet 15-20 Jahre. Irgendwann wird der letzte unbefriedete Schurke China heißen.
denn dann wird der Iran die Strasse von Hormus blockieren, worauf dann die Nato den nächsten Schritt setzen wird, der das Pulverfass endgültig zünden könnte, worauf der seit mehr als 5 Jahren von der Nato geplante Krieg gegen den Iran starten wird, aufgebaut auf den üblichen Lügen, die wir schon anderweitig kennengelernt haben.
Ich lehne das iranische, wie auch viele andere, vor allem religiös geprägte, Regime, zutiefst ab. Jedoch gestehe ich dem Iran, wie jedem anderen Staat und Menschen, aber auch das Recht zu, zum Schutz des eigenen Landes entsprechende Rüstung zu betreiben, auch Atomwaffen zu besitzen.
Wie die Geschichte zeigt, kann man sich nur mit entsprechender Abschreckung den Interessen der Großmächte, zum Teil, entziehen.
Das es Amerikanern um wirtschaftliche und geostrategische Interessen, nicht um die Menschenrechte im Iran, geht, kann man am besten an der Unterstützung des saudiarabischen Verbrechersystems erkennen.
sondern damit dass viele regierungen offensichtlich nix dazulernen. (wollen). die strategie der sanktionen hat bis jetzt immer mit krieg geendet. aber ich befürchte das ist auch die absicht hinter diesen aktionen.
Gar nicht wahr.
Der Iran zum Beispiel, laut Forum überhaupt eins der friedfertigsten Länder der Welt, hat zB Is rael schon seit Jahrzehnten mit diversesten Sanktionen belegt, ohne dass deswegen Krieg ausgebrochen wäre.
Auch mit Dänemark liegt der Iran nicht im krieg, obwohl die iranische Regierung 2006 mit Totalboykott aller dänischen Produkte gedroht hat, weil ihr die Witzseite einer dänischen Zeitung nicht passte.
Mein Antiamerikanismus ist weder dumpf noch undifferenziert - und er richtet sich auch nicht gegen die US-Bevölkerung. Dafür richtet sich weiterer Hass gegen die EU-Bagage, wiederum gegen die politische Führung, nicht gegen die Bevölkerung (obwohl die auch unfassbar deppat ist manches Mal).
Und die iranischen Diktatoren verherrlicht hier niemand.
Was wollen Sie mit Ihrem verstaubtem Kampfbegriff aus dem "kalten Krieg"?
Die USA sind der aggressivste Staat der Welt, die größeren Pudel bombardieren gerne mit, die kleineren und kleinsten Pudel kuschen und zeigen brav auf wenn das _Herrl wieder bomben möchte?
Brauchen Sie Beweise? Die letzten 20 Jahre im Tiefschlaf?
Die personifierte Peinlichkeit, dieses EU-Embargo-Gremium. Nicht einmal mehr lächerlich.
Jetzt werden sich die Mullahs aber ganz schön fürchten über das Embargo in einem halben Jahr.
Allein diese Führungsriege unter van Rompuy und Barroso. Na ja: demokratische Legimation haben die beiden in etwa die gleiche wie dieser Ahmadinejad, wobei ich mir bei dem Perser nicht sicher bin.
Unsere "Entscheidungsträger" müssen BSE oder sonstwas Furchtbares haben.
Das Szenario, dass sie da entfalten, dagegen war 1973 ein Nichts dagegen.
Die sinkenden Förderleistungen können global nur mit Verbrauchssenkungen beantwortet werden, wenigstens im Ausmaß der Förderleistung.
NOCH wären das lediglich _Unbequemlichkeiten.
Doch die Antwort der "Herrschenden" ist Krieg.
Diesmal wird es keine Gewinner geben (gab es die jemals?)
Das wird vor allem den Euro und die EU treffen, wenn bei einem Ölpreis von 110 Dollar zwanzig Prozent der iranischen Ölausfuhren wegfallen, wobei der Iran vor 10 Jahren noch mit einem Ölpreis von 24 Dollar auskommen musste, dann wird er das verkraften, besonders wenn der Ölpreis dann noch um 25 Prozent steigt, dann steht der Iran wieder pari da, nicht aber die EU , weil Italien und Spanien und Griechenland das Öl an den Spotmärkten so nicht bekommen werden, die EU agiert sehr kurzsichtig
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