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Seit 2006 im Amt mit Einfluss im rechten Lager: Zyperns Erzbischof Chrysostomos II.
Mit geringen Erwartungen auf einen Erfolg, aber einer kaum verhohlenen Drohung des UN-Generalsekretärs unternehmen der zypriotische Präsident Dimitris Christofias und der Führer der türkischen Zyprer, Derviş Eroglu, heute, Montag, in New York einen neuen Versuch, um die Teilung der Insel zu überwinden. Uno-Chef Ban Ki-moon signalisierte, die Vereinten Nationen würden ihre Vermittlungsbemühungen beenden, sollten keine Fortschritte sichtbar werden.
"Es gibt zum derzeitigen Zeitpunkt keine Lösungen, weil die Türkei alles will und alles kontrollieren will" , erklärte Chrysostomos II., der Erzbischof von Zypern und ein politischer Akteur auf der Insel, im Gespräch mit demStandard in Nikosia. Chrysostomos kritisiert die griechisch-zypriotische Regierung regelmäßig öffentlich für ihre Gesprächsbereitschaft mit dem türkischen Norden. Seine erklärt türkeikritische Haltung spiegelt das Klima der Stagnation und der Sorge vor einem unilateral erklärten Ende der Verhandlungen durch den Norden wider, bald acht Jahre nach dem gescheiterten Referendum über einen UN-Friedensplan.
Die Verhandlungen seien von der Idee einer Föderation abgerückt, den türkischen Zyprioten gehe es nur um die Anerkennung eines eigenen Staates, sagt der Erzbischof; eine Vorstellung, die er ablehnt: "Zypern ist ein zu kleiner Ort für zwei Staaten."
Chrysostomos schlägt weiter Gespräche über einen gemeinsamen Staat von Zyprern beider Gemeinschaften vor, wobei die Siedler "aus den Tiefen Anatoliens" abziehen sollen - ebenso wie die türkische Armee, die den Nordteil der Insel seit 1974 besetzt hält. "Auf diese Weise können wir auf Zypern wieder ein gemeinsames Leben führen, wie wir es jahrhundertelang hatten." Den Ausbruch innerzyprischer Kämpfe nach dem Versuch einer Verfassungsänderung durch seinen Amtsvorgänger Makarios III., der zugleich Präsident Zyperns von 1959 bis 1977 war, erwähnt er dabei nicht.
Der türkische Regierungschef Tayyip Erdogan hat einen Abzug der etwa 40.000 türkischen Soldaten kategorisch ausgeschlossen. Erdogan und sein Außenminister Ahmet Davutoglu kündigten dafür eine "Eiszeit" in den Beziehungen mit der EU an, sollte die Republik Zypern wie geplant am 1. Juli die Ratspräsidentschaft der Union übernehmen. Ankara unterhält keine diplomatischen Beziehungen zu Nikosia; die 1984 ausgerufene türkische Republik Nordzypern wird wiederum nur von der Türkei anerkannt.
Die Türkei wolle den Nahen Osten kontrollieren und dafür Zypern als strategische Basis nutzen, meint Chrysostomos. Als der griechische Teil im vergangenen Sommer nach der Zerstörung des größten Kraftwerks des Landes Stromlieferungen aus dem türkischen Norden kaufte, ließ der Erzbischof wissen, er gehe lieber mit einer Laterne umher, als Hilfe vom Norden zu akzeptieren. "Das ist eine Frage der Würde", erklärt der Erzbischof. Als vor Jahren ein Feuer auf den Pentadaxtilos-Bergen ausbrach, hätten die Türken auch keine Hilfe akzeptiert. (Markus Bernath aus Nikosia/DER STANDARD, Printausgabe, 23.1.2012)
Anastasiades neuer Präsident - 57,5 Prozent für konservativen Politiker - Ex-Gesundheitsminister Malas geschlagen
Mehr als 1,3 Kilogramm zündfähiges militärisches TNT
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In Diyarbakir (kurdisch Amed) ist die 15-jährige Hatice D. auf Beschluss ihrer Familie ermordet worden. Sie wurde von ihrem Mann geschlagen und von ihren Cousins vergewaltigt. Ihre Leiche entsorgte die Familie im Fluss – Hatice war im vierten Monat schwanger....
Geschlagen, geschwängert und ermordet: Ehrenmord an 15-Jähriger erschüttert die Türkei - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/panorama/... 89539.html
Das ist viel schlimmer, aber keiner von den PKKler hier setzt sich dafür ein! Kein wunder, Frauen haben bei Kurden keine Rechte... die alte kurdische Tradition und Kulturverständnis.
überlebensnotwendig ist - Sie werden nicht gehasst, sondern maximal nur ein bisschen für Ihre falschen Angaben bemitleidet.
Realitätsverweigerung und obskure Vorstellungen kann man aber heutzutage gut medikamentös einstellen.
Aber wenns auch dem Einkommen dient, ist heutzutage ja fast alles toleriert - ausser in der Türkei und ähnlichen Staaten natürlich.
js
das hast du ja gut erkannt!ist ja auch nicht schwer, wenn man bedenkt, dass es in deinem Land soooo viele Menschen gibt, die unter diesen und anderen ähnlichen Symptomen leiden..oder ist es dir doch nicht aufgefallen, dass es so viele Seelenklempner gibt? Tendenz steigend...
ein griechisch-othodoxer Hassprediger!
Dann sollte er den Strom seines Hauses kappen lassen und mit der Laterne herumlaufen!
Erst einseitig herumgröllen, permanent den Finger auf Nordzypern und auf die Türkei richten udn sich selbst schön herausreden....typisch wie eisnt sein Vorgänger Makarios! Jeder Versuch ist eehr von den Südzyprern torpediert worden wie auch einst der Annan-Plan! Und dieses geistfreie Argument des "Geistlichen", von wegen zu klein für 2 Staaten ist ja absurd wie unsinnig!Jeder Konflikt hat seinen individuellen, unvergleichlichen Historie!
Wieso ist überhaupt ein Kirchenvertreter politisch aktiv? Gibt es denn keine Trennung von Staat und Kirche dort in Südzypern? Ist das auch nicht eine EU-Bedingung für ein Mitglied?
Die haben damit den Norden bewusst in eine rechtliche Grauzone gestoßen, da die ja nicht anerkannt werden, der Süden schon, und damit auch noch unnötig die Türkei gestärkt, da der Norden dadurch stärker an die gebunden wurde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zype... Referendum
Jeder der meint, im Falle Zypern mitreden zu müssen, sollte es zu mindest kennen.
Da die meisten polemisierenden N00bs das anscheinend vergessen haben, der link ist oben.
350 jahre im eigentum des osmanischen reiches. vor dem ersten weltkrieg freiwillig unter die schirmherrschaft der engländer gestellt. ende des ersten weltkrieges von england annektiert. später in die unabhängigkeit entlassen; mit england, griechenland und die türkei als schutzmächte.
seit knapp 40 jahren zur hälfte unter türkischer kontrolle. das reicht vorerst.
solange es auch keinen brauchbaren lösungsvorschlag gibt der beide volksgruppen respektiert, gibt es auch keinen grund am status quo etwas zu ändern.
türkische truppen können abgezogen werden NACHDEM eine lösung ausgearbeitet UND implementiert ist. nicht davor!
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