Not macht erfinderisch

"Fürs Klima gibt's keine Ratingagenturen"

Interview | David Krutzler, 22. Jänner 2012, 17:35
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    foto: standard/robert newald

    Energie effizienter einsetzen: Ernst Ulrich von Weizsäcker.

Finanz- und Klimakrise haben das sorglose Nutzen von Ressourcen gemein, sagt der Umweltexperte Ernst Ulrich von Weizsäcker

Ernst Ulrich von Weizsäcker wünscht sich eine Klima-Ratingagentur, damit die Ressourcenverschwendung in Sachen Klima, bei der er viele Analogien zur Finanzkrise sieht, aufhört.

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STANDARD: Die Finanzkrise ist in aller Munde. Es geht um Milliarden - Geld, das die Menschen nicht sehen. Anders der Klimawandel. Der ist wahrnehmbar, hat aber nicht die Aufmerksamkeit. Warum?

Von Weizsäcker: Weil das Thema Klima hauptsächlich unsere Enkel etwas angehen und ihnen schaden wird. Das Thema Finanzkrise schadet uns heute.

STANDARD: Wie könnte man das Klima in den Vordergrund rücken?

Von Weizsäcker: Wir müssen einsehen, dass uns die gleiche Mentalität Finanz- und Klimakrise eingebrockt hat. Gelebt, gefeiert und verbraucht wird heute, bezahlt wird übermorgen. Wie jeder gute Kaufmann weiß, geht das irgendwann schief. In den ersten Wochen, Monaten oder Jahren merkt man das nicht. Hier muss man die entsetzlichen Ratingagenturen loben, die solche Schwachpunkte heute artikulieren und in Kosten umwandeln. Ohne die Zinsdrohung durch diese Agenturen wäre das erst morgen oder übermorgen ein Thema. Fürs Klima gibt's keine Ratingagentur.

STANDARD: Finanz- und Klimakrise stellen Sie in einen ursächlichen Zusammenhang?

Von Weizsäcker: Sorgloser Umgang mit Geld und mit der Umwelt haben gemeinsam diese Finanzkrise ausgelöst. Das kann man in einer logischen Kette festmachen, die USA haben sich da besonders hervorgetan. Der fast heiliggesprochene Präsident Ronald Reagan hat in den 1980er-Jahren das Glück gehabt, dass die zuvor hohen Ölpreise gepurzelt sind. Für das Eigenheim im Grünen war kein Bargeld nötig - es konnte auf Pump gebaut werden. Die Folge war eine Verdoppelung der Pendlerentfernung zwischen dem Amtsantritt von Reagan und dem Ausbruch der Finanzkrise. Als weder Öl noch Haus mehr leistbar waren, ist alles zusammengebrochen.

STANDARD: Wohin man schaut, werden Sparpakete geschnürt. Bleibt der Umweltschutz auf der Strecke?

Von Weizsäcker: Der Staat hat kein Geld mehr. Er hat alles in die Rettung der Kreditwirtschaft gesteckt. Der staatliche Umweltschutz ist völlig unter die Räder gekommen. Aber das heißt nicht, dass ein Hauseigentümer in Wien deshalb keine Sanierung machen könnte. Es wäre bei den heutigen Energiekosten rentabel. Allerdings mit Amortisationszeiten, die in der Privatwirtschaft verachtet werden. Das dauert 15 Jahre. Die Wirtschaft hingegen hält alles über zwei Jahren für unzumutbar.

STANDARD: Was sind die Konsequenzen dieser staatlichen Einsparungen?

Von Weizsäcker: Akut geschieht der Umwelt kein großer Schaden, wenn heute nicht viel staatliches Geld da ist. Die kurzfristigen Umweltsorgen, die hat man seit den 1970er-Jahren im Wesentlichen erledigt. Der Wörthersee ist heute zum Beispiel wieder sauber. Die langfristigen Geschichten merken wir hingegen nicht sofort.

STANDARD: Die Treibhausgasemissionen Österreichs sind 2010 im Vergleich zum Vorjahr wieder um 4,9 Millionen Tonnen gestiegen. Hat die Umweltpolitik versagt?

Von Weizsäcker: Ja. Immerhin ist Österreich finanziell geschädigt durch das Verfehlen der Kyoto-Vorgaben und muss ordentliche Strafen zahlen. Die CO2-Emissionen steigen, und das ist auch ein äußerst schlechtes Vorbild für die Entwicklungsländer. Die sagen: Selbst ihr, die ihr schon alles habt, kommt nicht ohne zusätzliches CO2 aus? Was sollen wir da eigentlich machen? Die Verhandlungen beim Weltklimagipfel in Durban waren dadurch belastet. Weil viele Länder sich so schlecht verhalten haben, gab es überhaupt keinen Anlass, etwas zu machen. Außer darauf zu pochen, dass das Kyoto-Protokoll weitergeht. Die Kanadier, Japaner und Australier, die wollten Kyoto ja sang- und klanglos sterben lassen. Der Ausstieg Kanadas hat mich überhaupt nicht überrascht.

STANDARD: Warum klappt die Abkopplung des Wirtschaftswachstums vom Energieausstoß nicht?

Von Weizsäcker: Klimaverhandlungen bekommen erst dann einen Sinn, wenn der Beweis gelingt, dass man trotz Klimaschutz mindestens gleich reich bleiben kann. Entwicklungsländer hingegen müssen reicher werden. Ich bin überzeugt, dass man aus einer Tonne Kohle oder aus einer Megawattstunde Wasserkraft fünfmal so viel Wohlstand herausholen kann. Die Nation, die das tut, wird reicher, nicht ärmer. Das ist ökonomisch vernünftig. Dazu sind Investitionen nötig. Und das kostet.

STANDARD: Wie schafft man Energieeffizienz?

Von Weizsäcker: Wenn wir heute jammern, dass der Strom zu teuer ist, ist das die Folge von technologischer Unterentwicklung und Faulheit. Österreich könnte seinen erhöhten Komfort in Bezug etwa auf Computer mit deutlich weniger Energie befriedigen, wenn die jeweils effizienteste Technologie eingesetzt würde.

STANDARD: Wo müsste Energie effizienter eingesetzt werden?

Von Weizsäcker: Das Wichtigste ist die Gebäudesanierung. Dann folgen Haushaltsgeräte. Das Drittwichtigste ist die energieintensive Industrie. Es gibt eine Studie von Roland Berger, dass die deutsche energieintensive Industrie etwa 100 Milliarden Euro einsetzen könnte, um bis 2050 etwa 500 Milliarden Euro zu sparen.

STANDARD: Neben Effizienz sind vor allem erneuerbare Energiequellen ein Thema. Deren Einsatz wird zwar forciert. Durch erhöhten Strombedarf - seit 1990 um 38 Prozent - ist der Anteil erneuerbarer Energiequellen in Österreich insgesamt aber gesunken. Warum?

Von Weizsäcker: Das überrascht mich. In Deutschland ist das anders. Strom ist leider immer noch relativ billig.

STANDARD: Die Märkte haben recht eindrucksvoll gezeigt, dass ihnen Umweltschutz nicht sonderlich viel wert ist. Wie können diese zum Umdenken gezwungen werden?

Von Weizsäcker: Mit Markteingriffen. Energie muss teurer werden. Die Märkte versuchen ja, die Energie so billig wie möglich zu machen. Das ist der Sinn der Konkurrenz. Mir schwebt eine Art Preiskorridor vor: Die Energie wird gerade um so viel Prozent teurer, wie im Vorjahr die Effizienz zugenommen hat. Wenn man das für 100 Jahre festklopft, wird das Land immer energieeffizienter.

STANDARD: Glauben Sie noch an die Energiewende?

Von Weizsäcker: Die Hauptsache ist, dass Energie für die großen Verbraucher vorhersehbar immer teurer wird, wenn sie bei ihren alten Technologien bleiben. Ich benutze gerne das Beispiel Japan: Da hat man in den 1970er-Jahren hohe Energiepreise eingeführt. Die Folge war eine rasante Technologieentwicklung, ein Resultat war etwa die Digitalkamera.

STANDARD: Was ist im Moment die effizienteste Energiequelle?

Von Weizsäcker: Die Wasserkraft ist eine der angenehmsten. Aber die ist in Österreich im Wesentlichen ausgereizt. Windenergie ist prima. Fotovoltaik ist pro Kilowattstunde ziemlich teuer. Biomasse als Energierohstoff ist hingegen nicht sehr sinnvoll.

STANDARD: Wie sieht die Energieversorgung der kommenden Generation aus?

Von Weizsäcker: Wenn ich eine Prognose machen soll: Man wird mit viel, viel Mühe den heutigen Energiebedarf stabilisieren. Vielleicht wird der Energieverbrauch sogar zunehmen. Das heißt, ich würde meine Schlachten verlieren. Wenn ich aber in die Kristallkugel blicke, könnte man in 40 Jahren idealerweise auf die Hälfte des heutigen Energieverbrauchs zurückgehen - ohne jeden Wohlstandsverzicht. (David Krutzler, DER STANDARD, Langfassung des in der Printausgabe erschienenen Artikels, 23.1.2012)

Zur Person: Ernst Ulrich Von Weizsäcker (72) gilt als einer der renommiertesten internationalen Umweltexperten. Der in Zürich geborene Deutsche ist diplomierter Physiker und promovierter Biologe. Er war unter anderem Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Für die SPD saß der Träger des Deutschen Umweltpreises 2008 im Bundestag. Von Weizsäcker war auf Einladung der Energie Allianz Austria, der Vertriebstochter von Wien Energie, EVN, Bewag und Begas, in Wien.

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Posting 1 bis 25 von 67
1 2
firenze
00
23.1.2012, 14:05
journalismus...

ich find's immer wieder spannend, wenn journalistInnen nach sich selber fragen. in diesem artikel: "der klimawandel hat nicht die aufmerksamkeit. warum?" wär's vielleicht möglich, ausführlich und qualifiziert darüber zu schreiben? also eine mediale debatte zu führen?

Rudolfo Karellowitsch
11
23.1.2012, 13:37
Die Evolution hat auf diesem Planeten experimentiert

und dabei ist der Mensch entstanden. Dieses Experiment kann man durchaus als gescheitert ansehen und in ein paar Millionen Jahren werden die meisten Spuren wieder verwischt sein. Also wozu soll man sich künstlich aufregen?

progo
01
23.1.2012, 13:25
Des Kaisers neue Kleider

"... Geld, das die Menschen nicht sehen. Anders der Klimawandel. Der ist wahrnehmbar, hat aber nicht die Aufmerksamkeit."

Wie macht man das denn, den Klimawandel z.B. in Österreich wahrzunehmen? Welcher unserer Sinne ist für die Wahrnehmung der Änderung der gemittelten Temperaturen über Jahre verantwortlich?

uSwLeR
00
23.1.2012, 13:43

KLIMAwandel, nicht Temperaturanstieg. Versteppung des Südostens, vermehrt Überschwemmungen, Muren, etc...etc..

progo
00
23.1.2012, 15:36

1.) Ist das "sehen" eines langfristigen statistischen Wertes, also signifikanter Anstieg der Anzahl von Überschwemmungen, Muren etc, nichts was ein Mensch mit seinen Sinnen kann. Ganz im Gegenteil sind Menschen in der diesbezüglichen Einschätzung im Allgemeinen sehr schlecht. (Früher war alles besser.)

2.) Ist die Zuordnung dieser Ereignisse zu einer veränderten Durchschittstemperatur ohne genauere Betrachtung völlig unseriös.

3.) Und das ist der wichtigste Punkt, wird in dieser saublöden Fragestellung unterschieden zu "... Geld, das die Menschen nicht sehen." Sie können ja die Demonstranten in Athen fragen, warum sie wegen Geld, das sie nicht sehen demonstrieren. Wahrgenommen werden in beiden Fällen bestenfalls Auswirkungen.

Vorstadtmama
 
00
23.1.2012, 13:49
der Klimawandel ist der Normalzustand, seit es die Erde gibt...

Sollte sich das Klima entschließen, irgendwanneinmal für immer gleichzubleiben, wäre das wirklich eine Sensation.

Christine Berndl
23
23.1.2012, 10:44
Es macht keinen Sinn eine erneuerbare Energie gegen die andere auszuspielen.

Wir werden einen Mix aller erneuerbaren Energien brauchen.
Jede(r) kann seinen Persönlichen Beitrag zum Klimawandel leisten:
Durch vernünftigen Einsatz aller Energien.
Durch Umstieg auf zertifizierte Ökostromanbieter.
Für mich haben die unabhängigen Ökostromanbieter, kontrolliert für das Österreichische Umweltzeichen Grüner Strom bestes AAA Rating!
Deshalb vertraue ich auf den Ökostromanbieter Alpen Adria Energie www.aae.at
Übrigens - folgender Spruch gewinnt in diesen Zeiten immer mehr an Bedeutung: besser eine Photovoltaikanlage am Dach als die Aktien im Keller!!!

Meklon von Andromeda
 
00
23.1.2012, 10:08

Wieso muss es immer eine Frage des Geldes sein, um mit Ressourcen vernünftig umzugehen? Das bedeutet doch immer, dass derjenige (Privatperson, Firma, Staat), der es sich leisten kann, auf Kosten anderer wertvolle Ressourcen quasi beliebig verschwenden kann.

Wieso gibt's keine Kontingentierungen, beim Strom beispielsweise? Jeder hat ein Kontingent, das er für beliebige Zwecke nützen kann. Wenn das vorzeitig aufgebraucht ist - sein Pech.

higgs - wozu?
13
23.1.2012, 10:42

geld ist die basis der wirtschaft, oder sollte es eigentlich sein - unser verzinstes geld ist das aber nicht mehr - bei dem ist es umgekehrt, da dient die wirtschaft als basis für das geldsystem, welches durch den zins permanent anwächst und die wirtschaft somit auch zu wachstum zwingt, damit das geld gedeckt bleibt - und die wirtschaft wächst um jeden preis - ohne rücksicht auf umwelt, nachhaltigkeit, resourcenverschwendung usw. ein wachstum um des wachstums willen, und nicht um den menschen zu dienen, aus purem selbstzweck und um dem diktat des geldsystems zu dienen.
ändere das geldsystem, und die wirtschaft wird wieder der bedürfnissbefriedigung der menschen dienen - und nicht die menschen der wirtschaft, und diese dem geldsystem.

Waran
00
23.1.2012, 12:58
Geldsystem

Geld (Warengutschein) wurde geschaffen um die Wirtschaft zu erleichtern.
Mittlerweile haben sich die Verhältnisse umgekehrt.
Ich sehe es genauso wie sie und mittlerweile sehen es immer mehr so!

Steverd
10
23.1.2012, 12:05
Geh bitte!!!

Nichtschweiger
 
30
23.1.2012, 10:56
Wie oft habe ich dir das schon gesagt?

Du verschwendest hier nur Zeit - deine und unsere! Es wird niemand das Geldsystem ändern! (Ganz gleichgültig oder du dahinter jetzt eine Weltverschwörung der Finanzmagnaten vermutest oder sonst was und mal abgesehen davon, dass du trotzdem in vielen Punkten falsch liegst) Falls du dich endlich damit abfinden würdest könntest du dich wieder sinnvollerem zuwenden!

higgs - wozu?
33
23.1.2012, 10:00

doch gibt es - ich hab den co2 schmäh mal als AAA gewertet - ich mein, sowas muß dir mal einfallen:
erst installierst ein völlig irres geldsystem das die wirtschaft quasi zu ewigem wachstum zu jedem preis verpflichtet, und dann knöpsft ihnen noch was ab, wenn sie tatsächlich wächst, weil co2 usw.

also ich find das schon fast pervers gut ausgedacht, das ganze - nächste steigerungsstufe: ein arbeiter darf nur mehr 36 gramm co2 pro tag ausatmen - danach ist das atmen einzustellen, oder atemzertifikate zu erwerben.

Steverd
11
23.1.2012, 12:08
Wen sehen sie denn da als Akteur?

Greenpeace?
Das internationale "Finanzsystem"?
Die Ostküste?

Vorstadtmama
 
00
23.1.2012, 13:41
..die USA (auch die Nord-, Süd- und Westküste)

Das ist eine gut inszenierte Falle für Europa, dessen Wirtschaft man auf diese Weise nachhaltig schwächen kann:)

Bioberni31
04
23.1.2012, 09:21
Also warum er so gegen die erneuerbare

wettert ist mir schleierhaft, insbesondere vor einem Szenario das die jetzigen Hauptenergieträger irgendwann knapp werden und das ist Fakt!!

Natürlich gibts nicht die besten erneuerbare Energie, aber Ländern wie Griechenland oder Spanien zu sagen für euch macht Solar keinen Sinn ist genauso ein Mumpitz wie den Skandinavieren zu sagen für euch macht Biomasse keinen Sinn....

Mostbluzza
41
23.1.2012, 09:16
wieviel kostet so ein lobbyist eigentlich?

die ganze branche ist mittlerweile dermassen degeneriert, dass einem nur noch das spei*** kommen könnte.

ohne subventionen funktioniert bis heute nix, energetisch sinnvolles kommt nicht auf den markt und energetisch aberwitziges wird gefördert.

die besten schmähs in meiner rangordnung sind:

holz bindet co2 beim wachsen, drum kann mans nachher auch schön verheizen. was oben rauskommt ist ja wurscht. so gesehen bindet auch öl und kohle co2 oder etwa nicht?

mit dem winderl werden wir nicht auskommen, das sollte mittlerweile klar sein. dass der energiemarkt, welch wort bei ein paar verhaberten anbietern, nicht effizient ist, ist auch klar.

dass energien, die jeder selber erzeugen kann, nicht im fokus stehen, ist auch klar....

baender23
03
23.1.2012, 10:29
zum holz-bindet-CO2-Schmäh

sie haben vollkommen recht. Auch Kohle und Öl bindet den Kohlenstoff aus dem CO2 und speichert ihn. Es gibt aber einen kleinen Unterschied - nämlich die Zeit.
Während Öl zur Entstehung Millionen von Jahern benötigt (hoher Druck und Temperatur vorausgesetzt, ein Prozess der im Erdinneren stattfindet und den die Menschheit nicht beeinflussen, bzw. vervielfältigen kann), geschieht dass mit einem Baum (je nach Art) in etwa 3 bis 10 Jahren. Und aus einem Baum können 20 enstehen oder 50 oder 100 die widerum jeder für sich CO2 binden kann, je nachdem was wir wollen.
Sie sehen also: Öl ist nicht gerade sehr regenartiv (Millionen Jahre Aufbau, für 200-300 Jahre Nutzen durch den Menschen).

Roter Baron
11
23.1.2012, 09:05
wozu auch, davon kann man sich ja freikaufen

ich will übrigens gefragt werden
wenn meine atemluft verkauft wird.

roter baron

Mostbluzza
41
23.1.2012, 09:19
die co2 strafsteuer

sollte man verwenden, um die all die klimawissenschaftler die ans co2 märchen glauben, mal den kopf zu waschen.

klimawandel ja, klar, umwelt- und tierschutz auch, ressourcenschutz im eigenen interesse auch, bitteschön.

den co2 faschismus steckt euch bitte hinten ....
oder beweist ihn mir wissenschaftlich.
ein paar abstruse messungen werden nicht reichen.

marty fink
00
23.1.2012, 07:50
"Wasserkraft ist die angenehmste" als Antwort auf

die Frage nach Effizienz finde ich ein wenig gemoppelt...

Andreas N
11
23.1.2012, 07:48
Tja ja Klimaschutz...

Wir haben noch immer keine CO2 abhängige KFZ-Steuer, noch immer eine relativ niedrige LKW-Maut und bald sauteure Parkgebühren egal ob 0 g CO2 oder 400. Würde man tatsächlich nach Klimaschutz regulieren, würden die Einnnahmen drastisch sinken und dann müsste man leider auf einmal die Einnahmen von wo anders her decken...

zu Hause
00
23.1.2012, 08:13

Wir haben bereits zwei CO2 abhängige KfZ-Steuern. Einerseits die NOVA, die wie der Name schon sagt eine Normverbrauchsabgabe ist, also mit dem Verbrauch des Autos steigt. Zweitens haben wir die MöSt. Je mehr das Auto verbaucht bzw. je mehr man fährt, desto mehr muss man tanken und desto mehr zahlt man Steuern.

y!irrational
00
23.1.2012, 11:43
klingt pingelig....

...aber ich wär dann noch für eine Geräuschemissions-steuer (Motor + Abrollgeräusche) sowie eine Bodenversiegelungssteuer, eine Schneesalz & Splitt Steuer und nicht zu vergessen, eine den Kosten angepasste angepasste "Deppate-Infrastruktur-die-in-20-Jahren-kein-Mensch-mehr-braucht"-Steuer (= Virgnette).

@ NOVA....fällt nur einmalig an & ist somit wohl keine Steuer eh? Oder was sagen da die gechillten Finanzamtler?

zu Hause
00
23.1.2012, 14:34

Die Mehrwertsteuer fällt auch nur einmal beim Kauf an und ist auch eindeutig eine Steuer.

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