Heinisch-Hosek startet neue Debatte über Ende des Versetzungsschutzes

Interview | 22. Jänner 2012, 17:55
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    Ob des geringen Frauenanteils in den Chefetagen geht Ministerin Gabriele Heinisch- Hosek (SPÖ) langsam die Geduld aus. Sie sagt, für eine Quote gebe es durchaus Verbündete in den Vorständen.

Heinisch-Hosek will "keine Ruhe geben" - Weder beim Ende des Versetzungsschutzes für Beamte noch bei der Frauenförderung in Aufsichtsräten

Standard: Derzeit kursieren alle möglichen Summen zum Sparpaket. In welcher Größenordnung soll bei den Beamten gespart werden?

Heinisch-Hosek: Über Größenordnungen jetzt zu sprechen ist verfrüht, weil wir in mehreren Arbeitsgruppen schauen, was in jedem Bereich drinnen ist. Von Kanzler und Vizekanzler vorgeschlagen ist ein Aufnahmestopp, da erfolgen gerade Berechnungen. Dabei gibt es mit der Sicherheit und der Bildung aber auch definierte Ausnahmen.

Standard: Diese Ausnahmen sind zwischen den Ministerien nicht unumstritten, das Finanzministerium etwa sucht dringend Mitarbeiter.

Heinisch-Hosek: Zeitgleich zum Aufnahmestopp reden wir auch darüber, wie die Mobilität innerhalb des öffentlichen Dienstes gefördert werden kann. Es gibt ja schon erfolgreiche Projekte, wir haben 600 Personen in die Polizei oder in die Finanz transferiert. Wir haben die Leute, wir müssen sie nur weiterbilden.

Standard: Wohin soll transferiert werden?

Heinisch-Hosek: Dorthin, wo jemand gebraucht wird - nach einer Aufgabenkritik. Sehr wichtig ist das E-Government, es gibt viele Aufgaben, die gebündelt werden können, die weniger Personal beanspruchen. Natürlich muss man auch über den Versetzungsschutz diskutieren. Wir legen Wert darauf, dass Leute freiwillig wechseln. Aber wir müssen schon auch versuchen, einen Konsens in der Regierung zu finden, wie wir die Beamten mobiler machen können.

Standard: Die Aufhebung des Versetzungsschutzes soll für alle Beamten gelten?

Heinisch-Hosek: Auch darüber wird zu diskutieren sein. Mein Ziel ist, dass unsere Mitarbeiter noch mobiler werden, sowohl in der Verwaltung als auch in den anderen Bereichen.

Standard: Welche Staatsaufgaben könnten eingespart werden? Was müsste nicht der Bund machen?

Heinisch-Hosek: In der Gruppe Verwaltungsreform ist das eine große Diskussion - wie kann man Aufgaben bündeln, die von mehreren Gebietskörperschaften erfüllt werden? Da kann ich nichts ins Blaue sagen, das ist mit den Ländern abzustimmen.

Standard: Sollen Landes- oder Bezirksschulräte eingespart werden?

Heinisch-Hosek: Da ist vieles in Diskussion, aber es ist verfrüht, hier Stellung zu beziehen.

Standard: War es ein Versäumnis, Beamtendienstrecht und Besoldung in Zeiten besserer Konjunktur nicht zu reformieren?

Heinisch-Hosek: Das Dienstrecht reformieren wir ja laufend, auch im Rahmen der jährlichen Novellen. Bei der Besoldung wollen wir attraktive Einstiegsgehälter bieten, ohne dass man die Lebensverdienstsumme gravierend verändert. Wir beginnen bei der größten Gruppe, bei 120.000 Lehrern, wo wir eine große Pensionierungswelle vor uns haben und über eine gemeinsame Ausbildung sprechen. Eine Besoldungsreform kostet 200 bis 300 Millionen Euro - die sind in Zeiten wie diesen nicht drin.

Standard: Wie sehr werden die anstehenden Lehrerpensionierungen beim Sparen helfen?

Heinisch-Hosek: Ich würde das sehr gerne losgelöst von der Spardebatte sehen, denn ein Lehrerdienstrecht Neu ist mehr als nur daran zu denken: Was erspare ich mir dadurch? - Zumal man hier ja auch eine neue Ausbildung mitdenken muss.

Standard: Sie meinen wie die Finanzministerin, dass Junglehrer zwei Stunden länger in der Klasse stehen sollen?

Heinisch-Hosek: Da geht es nicht um zwei Stunden, sondern darum, dass die Arbeitszeit für Junglehrer anders verteilt gehört, als sie jetzt ist. Das ist kein Projekterl, sondern ein Großprojekt, trotzdem sollte es nicht zu lange dauern. Aber losgelöst von dieser Spardebatte, denn die verunsichert nur.

Standard: Gibt es einen Zeithorizont für die Verhandlungen?

Heinisch-Hosek: Bis Mitte des Jahres wollen wir sehr weit sein.

Standard: Wenn über Einsparungen gesprochen wird: Geht das zulasten der weiblichen Beschäftigten im öffentlichen Dienst? Da müssten Sie als Frauenministerin ja eigentlich dagegen sein.

Heinisch-Hosek: Es wird immer auch Frauen betreffen, wenn gespart wird. Es ist aber wichtig, auf einen Ausgleich zu achten. Wir haben uns in den Personalplänen im öffentlichen Dienst verpflichtet, den Frauenanteil von Jahr zu Jahr zu erhöhen, und wir bieten viele Arbeitszeitmodelle an. In jedem Ressort gibt es Frauenförderpläne, und wir schauen, dass wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Männer und Frauen verbessern können. 190 Väter im öffentlichen Dienst haben den Papamonat in Anspruch genommen, obwohl er nicht bezahlt wird. Daher wünsche ich mir für die Privatwirtschaft einen bezahlten Papamonat, das versuche ich gerade anzubahnen.

Standard: Wie wirkungsvoll ist das Vorbild öffentlicher Dienst etwa in Sachen Gleichstellung in den Führungsetagen?

Heinisch-Hosek: Dieses Vorbild wirkt noch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Die Vorstände großer Unternehmen sind mir viel zu männerlastig. Die börsennotierten Unternehmen sind per Gesetz verpflichtet, darüber zu berichten, wie sie Frauenförderung machen. Fast jedes zweite Unternehmen kommt dieser Maßnahme nur sehr mangelhaft nach. 28 Prozent der börsennotierten Unternehmen geben an, dass sie keine Frauenfördermaßnahmen machen, 13 Prozent berichten überhaupt nichts.

Standard: Warum gibt es da keine Sanktionen?

Heinisch-Hosek: Das ist nicht unüblich, das gibt es bei einigen Gesetzen. Aber natürlich sind Sanktionen wirkungsvoller. Ein Beispiel: Im Gleichbehandlungsgesetz haben wir die verpflichtende Gehaltsangabe in Stelleninseraten verankert. Bis zum 31. Dezember 2011 haben sich an die 90 Prozent nicht daran gehalten. Jetzt gibt es die Sanktion in Form einer Verwaltungsstrafe nach einmaliger Verwarnung, und es ist genau umgekehrt - jetzt halten sich 90 Prozent daran. Anscheinend muss man große Veränderungen immer mit Sanktionen verbinden. Ich versuche, Unternehmen in Sachen Frauenförderung auf die Sprünge zu helfen, und werde für sie bis Ende Februar Richtlinien für Frauenförderung nach Vorbild des Bundes erarbeiten. Es gibt eine Ernst-&-Young-Studie, laut der Unternehmen erfolgreicher sind, wenn Frauen in Führungspositionen sind. Da geht es nicht nur um Gleichstellung, sondern auch um ökonomischen Nutzen.

Standard: Richtlinien, Appelle - aber warum keine Frauenquote für Aufsichtsräte und Vorstände?

Heinisch-Hosek: Ich gebe unumwunden zu, dass ich das schon immer wollte. Was wir erreicht haben, ist der Kompromiss in der Koalition und mit den Sozialpartnern, die Selbstverpflichtung für unsere staatsnahen Unternehmen, wo der Bund 50 Prozent oder mehr Anteile hält, für eine Quote von 25 beziehungsweise 35 Prozent innerhalb der nächsten fünfJahre. Das hätte ich gerne, und einige der ATX-Vorstände waren nicht abgeneigt, das in den Corporate-Governance-Kodex, die "Benimmregeln" der Börse, zu schreiben. Da steht jetzt sehr verwaschen eine Diversitätsklausel drin, die nur besagt, man solle die Vertretung beider Geschlechter im Aufsichtsrat, die Internationalität und die Altersstruktur der Aufsichtsratsmitglieder angemessen berücksichtigen.

Standard: Was heißt das?

Heinisch-Hosek: Das dürfen Sie mich nicht fragen. Ich bin gegen Scheinentwicklungen, ich werde das heuer sehr vehement verfolgen. Ich habe Verbündete bei einigen ATX-Vorständen gefunden, die mit einer Quote in Aufsichtsräten durchaus sympathisieren - wenn es ihnen vorgeschrieben wird. Dafür werde ich weiter werben. Im März wird auch Kommissarin Reding aktiv werden.

Standard: Ihr gehe langsam die Geduld aus, sagte sie vor kurzem im Standard-Interview ...

Heinisch-Hosek: Selbstverständlich, so wie mir. Überzeugungsarbeit ist das eine, aber eine härtere Gangart ist das andere.

Standard: Warum ist es Ihnen nicht gelungen, Minister Mitterlehner von Frauenquoten in Aufsichtsräten zu überzeugen?

Heinisch-Hosek: Ich freue mich sehr, dass er ein Verbündeter ist für die Selbstverpflichtung für staatsnahe Unternehmen. Wir pflegen, Dinge gemeinsam mit den Sozialpartnern zu entwickeln, und das haben wir auch hier so gehandhabt. Bei der Quote für die Privatwirtschaft versicherten mir alle, sie schafften das auch so - freiwillig, ohne Quote. Demnächst wird der erste Zwischenbericht erstellt. Ich bin sehr neugierig, ob sich etwas getan hat.

Standard: Sollte in Ihrem Bericht stehen, dass sich nichts oder nicht viel getan hat: Fordern Sie dann nochmals eine Quote?

Heinisch-Hosek: Für mich ist es immer wieder die Quote. Wenn nächstes Jahr nicht ein Viertel der Frauen in Aufsichtsräten von staatsnahen Unternehmen weiblich ist, dann muss und wird etwas passieren von meiner Seite. Da werde ich keine Ruhe geben. (Andrea Heigl, Petra Stuiber, DER STANDARD, Printausgabe, 23.1.2012)

Gabriele Heinisch-Hosek (50) ist seit Dezember 2008 rote Ministerin für Frauen und den öffentlichen Dienst. Sie war Lehrerin an einer Schwerhörigenschule in Wien, Gemeinderätin in ihrer Heimatgemeinde Guntramsdorf und Nationalratsabgeordnete. Vor ihrem Wechsel in die Bundesregierung war Heinisch-Hosek einige Monate lang Soziallandesrätin in Niederösterreich.

 

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Der Klose
00
Da mein Arbeitgeber Wien- u. NÖ weit Niederlassungen hat

muß ich als Beamter dort arbeiten, wo mich mein Arbeitgeber einsetzt. Als Beamter der Gemeinde Wien.
Da man aber auch menschliche Komponenten in die Versetzungdiskussionen miteinbeziehen kann gibts oft eine gütlich Einigung mit dem arbeitgeber. Was ist daran ein Privileg oder schlecht für einen Arbeitnehmer?? So gehörts sich einfach - das ist zivilisierter Umgang. Das andere Arbeitgeber sich drum nicht sorgen ist doch nicht Schuld des Beamtentums. Gleiche Rechte für Frauen u. Männer, Ältere und Beginner,...Tja, die Neidgesellschaft lässt grüßen.

noldman
00
23.1.2012, 13:33
Fekter sagte was anders zu den Lehrern.

6h (nicht 2) mehr arbeiten, dafür nur 4 ersetzt bekommen und gleichzeitig Lebensverdienstsumme um mehr als 1/3 kürzen.

Sie hat immer wieder klar gemacht, dass Lehrer faul sind und viel zu viel verdienen.

Die Heinisch-Hosek hat schon recht es geht um ein Gesammtkonzept. 2h mehr in der Klasse bedeutet, dass dafür bei anderen Aufgaben diese 2h abgezogen werden müssen.
Vielleicht fällt ja bei Teamteaching für einen Lehrer weniger Vor- und Nachbereitungsaufwand an und gleicht das aus (dafür mehr Zeit nötig für das Absprechen was genau gemacht wird).
Wer weiß das schon, die Gespräche mit den Lehrern sind ja nicht öffentlich, somit werden wir es erst am Ende bei der Veröffentlichung wissen.

jane doe2
00
24.1.2012, 12:18

Und slchn wieder geistert diese blöde "Lebnesverdienstsumme" rum! Man darf alles ändern, aber diese (gibt es sonst nirgends, oder kann mir jemand die Lebensverdienstsumme eines Tischlers oder Mechanikers usw. sagen) gibt es sonst nirgends, weil man den Job verlieren kann und dann woanders mit weniger wieder anfangen muß! Aber das kennen die Lehrer und Beamten ja nur als Märchen und vom Hörensagen!

didi111
01
23.1.2012, 12:36
Alleine DAS wird interessant werden..

Bei den Lehrern steht eine Pensionierungswelle anvon ca. 120.000 Leuten an

Das ist aber schon eigenartig?

Habenf wir wirklich schon so viele über 60 Jährige, welche in die Pension gehen wollen?

ODER

wollen sich diese Freunde nur durch die Hintertür UNABHÄNGIG vom gesetzlichen Pensionantritt in die Pension vertschüssen?

Davon kann man nur warnen, weil das GANZE wird ja wieder bekannt werden und dann werden die Leute wirklich schön langsam wirklich heiss?

Die NICHTlehrer müssen fest arbeiten, und diese Menschen gehen locker in Pension.

Und dem Argument, sie haben ein Burn-Out, kann man auch entgegenen, daß sie ja nicht mehr in der Klasse unterrichten müssen.

WAS spräche dagegen, die verdienten MA im Backoffice einzus

Bundesbeamter
02
23.1.2012, 12:28
Für welche Beamte ? Bund, Land und Gemeinde? Bin voll dafür, oder gilt das wieder nur für die blöden Bundesbeamten ?

Bei Stadt, Land und Gemeinde wurde ja bis jetzt NICHTS von den Bundesregelungen umgesetzt !!!

visio551
01
23.1.2012, 18:21
Speziell

in Wien wo die SPÖ alles ihren Klientel zuschanzt, desshalb muss man die Bundesbeamten würgen, damit der Finanzausgleich Bund -Länder funktioniert. Dan wir mach auch gewählt:-) Die ÖVP schlägt, getrieben von der SPÖ ihr Klientel und verliert - gute Strategie für eine Partei:-) Überbleiben tun nur die, die ihre Wähler auch unterstützen und vertreten. Die Bauern und Wirtschaftstreibenden werden zuwenig sein für die ÖVP um sich zu Stärken - zur Zeit verliert sie das Ansehen und das Vertrauen der eigenen Wähler.

jane doe2
00
23.1.2012, 12:14

Wenn ich lese, die "Lebensverdienstsumme" muß gleich bleiben, frage ich mich immer, was der normale ASVGler für eine Lebensverdienststumme hat. Z.B. wenn er arbeitslos wird, und dann einen Job annehmen muß wo er weniger verdient!

noldman
10
23.1.2012, 13:37
Damit war was anderes gemeint.

Bisher kriegen Neueinsteiger beim Staat meist nur einen lächerlichen Lohn gegenüber der Privatwirtschaft. Kurz vor der Pension dann aber viel mehr. Das alte und laut EU Recht illegale Biennien System sorgt halt dafür, dass der junge Beamte zu wenig Geld hat um sich Wohnraumeigentum oder eine Familie zu gründen und im Alter wo er nicht mehr so viel Geld braucht hat er zu viel.

Das will man halt ändern, vor allem da die Privatwirtschaft viel höhere Einstiegsgehälter hat und die guten Leute dem Staat streitig macht. Also am beim Dienstbeginn mehr Gehalt als jetzt und am Ende weniger als jetzt. Gerechnet über die gesammte Lebenszeit aber gleich viel wie jetzt.

Das kostet bei der Umsetzung am Anfang mehr, dafür später weniger.

jane doe2
00
24.1.2012, 12:14

Eigentlich wollte ich damit sagen, das es zumindest bei den "Normalos" keine Lebensverdienstsumme gibt, da nix fix ist. Bei den Beamten redet man immer davon, das egal was man ändert, diese gleich bleiben muss.

Jessasmarantjosef
02
24.1.2012, 14:41
"Normalos"

ketten sich auch nicht ein Leben lang an einen einzigen Dienstgeber, bei dem sie etwas hochspezialisiertes tun, für das es kaum einen freien Markt gibt, der sie einem Disziplinarrecht unterwirft, der keine laufenden Arbeitgeber-Pensionsversicherungsbeiträge und keine Arbeitslosenversicherung für sie zahlt, und den sie mangels Alternative nicht verlassen können, auch wenn er sie schlecht behandelt.

Schnabeltierfresser
01
23.1.2012, 11:44
Die verpflichtende Gehaltsangabe in Stelleninseraten

ist ein Scherz, nachdem 90% der Firmen sich hier auf die Nennung der KV-Mindestgehältern beschränken. Was sollen da die Frauen davon haben?

Als Richtwert für den Bewerber finde ich es grundsätzlich schon ganz brauchbar, bei gewissen Ausschreibungen kann man sich da die Bewerbung im Gegensatz zu früher wegen versuchter Frotzelei gleich sparen...

Lasalle
00
23.1.2012, 11:38
Reformdialog

Wer Ideen für den öffentlichen Dienst hat, kann diese hier der Frau Ministerin mitteilen:

www.reformdialog.at

Cato der Ältere1
00
23.1.2012, 11:08
..es gibt hier ein anderes grosses Problem.

..es gibt sehr viele Beamte und es werden sehr viele noch immer bewusst "produziert" die als 900er eingestuft sind.

Kurze Beschreibung: Das sind Beamte die Pragmatisiert aber keinen Job/Aufgabe merh haben.

Im Bereich des BH gibt es deren sehr viele. Das Schlimme dabei, aus meiner Sicht ist, dass das BH im Hammerwerk Ost (MilaK) den Großteil nur noch als 900er ausmustert. D.h wir bilden Offiziere aus, die direkt in die beamtete Arbeitslosigkeit gehen.

Wir sind ein reiches Land.

Es kann ja wohl nicht so schwierig sein einen BH Beamten zur Polizei oder Innenministerium zu geben, wenn dort Leute gebraucht werden.

Ein Beamter der nix tut, kostet uns mehr als einer der nur ein bischen tut.

BK W. Shoyssel
15
23.1.2012, 10:51
Beamte gefügiger machen für Wünsche der Politikerinnen

Darum geht es in Wirklichkeit. Was der Schutz eines Beamten für die Allgemeinheit Wert ist, zeigt der Fall des Generalstabschefes General Edmund Entacher, den der Herr Darabos willkürlich abmontieren wollte. Und dabei den Kürzeren (gezogen) hatte.

Majestix
 
01
23.1.2012, 11:16
Welchen Nutzen von der Nichtabberufung des Generals

hatte die Allgemeinheit genau?

Harald Fasching
01
24.1.2012, 10:50

Offenbar ist es nicht bis ins Volk durchgedrungen: der Minisiter hat willkürlich, also wie ein Fürst von Gottes Gnaden gegenüber Entacher gehandelt. Es sollte wohl für jeden Demokraten und Anhänger der Rechtstaatlichkeit ein großer Nutzen daraus gezogen werden, dass der gute Norbert mit seinem offenen Rechtsbruch nicht durchgekommen ist. Traurig, dass das auch noch erklärt werden muss.

BK W. Shoyssel
00
23.1.2012, 20:37

dass der Herr Minister nicht nach Lust und Laune gegen bestehende Gesetze das Heer umgestalten kann, so dass es den Steuezahler noch viel mehr kostet als vorher

Ich bin, also muss ich auch denken
00
23.1.2012, 10:39
Wozu dieses Interview, wenn die Gute offensichtlicht nichts mitzuteilen hat:

In der Gruppe Verwaltungsreform ist das eine große Diskussion
Da kann ich nichts ins Blaue sagen, das ist mit den Ländern abzustimmen.
Da ist vieles in Diskussion, aber es ist verfrüht, hier Stellung zu beziehen.
Aber wir müssen schon auch versuchen, einen Konsens in der Regierung zu finden, wie wir die Beamten mobiler machen können.
Auch darüber wird zu diskutieren sein.

Hums
00
23.1.2012, 13:48
Lustiger Nick

rofl!!

Majestix
 
00
23.1.2012, 10:28
Wenn man bedenkt, dass aufgrund des Schengenabkommens

Zollbeamte als Finanzamtsleiter eingesetzt wurden, sieht jeder wie krank dieses System ist.

K1981
32
23.1.2012, 10:02
Festgefahren

Schon komisch dass die Beamten zum Teil so festgefahren sind....für jeden normalen Arbeitnehmer ist Flexibilität ein absolutes muss...die Zeiten dass wir in einem einzigen unternehmen arbeiten sind vorbei....

Wir sind im 21. Jhdt...keine Ahnung warum man bei Beamten immer Angst hat etwas zu verändern....

01052004
33
23.1.2012, 10:43

man wird wohl beamter, eben weil "alles fix ist"...

und kreativ, innovativ, flexibel, lebenslanges lernen etc gehört da nicht dazu

(wie passen auch vesetzungsschutz, unkündbarkeit, anwesenheitsverpflichtung statt leistungserbringung damit zusammen)???

ich stell mir gerade vor, daß daß (hausmummer) derzeit 8 prozent aller beamten influenza/grippe/ballschädelbedingt in krankenstand sind - alles läuft weiter wie bisher...die gehen nicht ab...wieviele könnten gleichzeitig krankenständlern, bis man etwas merken würde??? dort wo und die anzahl wieviel wären dann wohl die, die man nicht braucht.

keine firma kann sich derartige "personalreserven" leisten...

Harald Fasching
00
24.1.2012, 10:53

Der Staat ist eben (noch) keine "Firma"! Wäre er eine müsste er mittlerweile wohl sein "Volk" aus Rationalisierungsgründen abbauen. Sind ja wirklich nur teuer, präpotent und quengelig diese "Staatsbürger".

K1981
10
23.1.2012, 12:32

Genau!

Schoen dass sich das unternhmen oesterreich das leisten kann...jedes andere unternehmen waere laengst in konkurs....einfach an der steierschraube drehen und weiter gehts mit diesem sumpf....

Silvio Lackner
00
23.1.2012, 09:34

Kann ein(e) Landesbeamte(r) Bundesbeamte(r )werden?

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