Bucher will ÖVP aus Regierung "jagen"

22. Jänner 2012, 13:21
  • Josef Bucher sieht das BZÖ als die neue ÖVP.
    foto: apa/oczeret

    Josef Bucher sieht das BZÖ als die neue ÖVP.

Bucher sieht Bündnis als "echte Alternative" zu ÖVP - Gegen Steuern, für Reformen

Wien - BZÖ-Obmann Josef Bucher hat die ÖVP beim Neujahrsauftakt seiner Partei am Sonntag in Wien scharf angegriffen. Nach 25 Jahren in Regierungsfunktionen will er die Schwarzen aus dem Amt "jagen", denn diese sind seiner Meinung nach hauptverantwortlich für das "Schuldenmachen". Kritik übte Bucher an der gesamten Bundesregierung, da sie den Bonitätsverlust verantworte. Inhaltlich wehrte sich Bucher einmal mehr gegen neue bzw. höhere Steuern und pochte auf Reformen.

Bucher hielt es für "notwendig" darauf hinzuweisen, dass die "machtbesessene" ÖVP seit 25 Jahren in der Regierung ist: "Wir lassen es nicht zu, dass sich die ÖVP verabschiedet aus der Verantwortung. Wir werden dafür sorgen, dass die ÖVP aus ihren Regierungsfunktionen verjagt wird." Die ÖVP sei eine "Allerweltspartei" geworden und ihr Obmann Michael Spindelegger "bestenfalls als Kegel in einer Bowlingbahn brauchbar - so oft wie der umfällt", meinte der BZÖ-Obmann. "Zurückhaltung war gestern, Offensive ist heute. Ich suche den politischen Konflikt", kündigte Bucher an, dem politischen Gegner mit Selbstvertrauen entgegen zu treten. "Wir werden hart bleiben, das verspreche ich euch. Wir werden der elendigen Heuchlerbande der ÖVP noch das Handwerk legen", kündigte der BZÖ-Obmann an.

"Bonitätsverlust ist Katastrophe"

Kritik seitens der Regierungsparteien, die Verantwortung bei der Schuldenbremse nicht wahrzunehmen, ließ der orange Klubobmann dann auch nicht gelten. Er pocht weiterhin auf einen Steuer- und Ausgabendeckel sowie auf Sanktionen für jene, die diesen Pfad verlassen. Der kürzlich erfolgte Verlust der höchsten Bonität Österreichs sei der "amtliche Beweis für die Regierungsunfähigkeit von Rot und Schwarz". "Dieser Bonitätsverlust ist natürlich eine Katastrophe, das kann man nicht bagatellisieren und verniedlichen, wie die ÖVP das macht." Bei der Herabstufung handle es sich nicht nur um eine Warnung, diese werde sich "natürlich" auch auf die Zinsen auswirken, erklärte Bucher.

Um das Budget zu sanieren, seien Reformen notwendig, so der Bündnischef: "Wir müssen Reformen machen, damit der Wohlstand der Bevölkerung erhalten bleibt." Die Bundesregierung - und hier vor allem die SPÖ - hingegen setze die falschen Maßnahmen und denke lediglich über neue Steuern nach. Bucher machte klar, "die Reichen" nicht verteidigen zu wollen oder zu müssen, aber: "Wenn wir die Reichen belasten und ein bisschen Geld abzwicken, bevor sie über alle Berge sind, kommen vielleicht 200 Mio. Euro zusammen. Die Kluft zwischen Einnahmen und Ausgaben sind aber zehn Milliarden Euro. Das geht nur über einen harten Sanierungs- und Reformkurs."

Rosige Zukunft für BZÖ

Die Zukunft für das Bündnis sieht Bucher jedenfalls rosig: "Im politischen Bewerberfeld haben wir uns einen festen Platz erkämpft. Man kann uns nicht beiseiteschieben. Man hört auf uns, weil wir die Wahrheit sagen, ohne Tabus." Das BZÖ sei zu einem "Hoffnungsträger" in der Republik geworden und zu einer "echten Alternative" zur ÖVP, so der Bündnischef.

Zum Thema Korruption erklärte Bucher, das BZÖ habe "saubere Hände": "Mit der Telekom habe ich nur mit meiner Handyrechnung zu tun." Er kündigte an, dass beim Korruptions-Untersuchungsausschuss mehr Politiker "antanzen" würden, als beim alljährlichen Kanzlerfest. Medienberichten zufolge hat das BZÖ im Wahlkampf 2006 (vor Buchers Obmannschaft) rund 960.000 Euro von der Telekom erhalten.(APA)

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vorhin gehört: auch wennst BZÖ net magst, der Bucher is allaweu no besser als die ganze ÖVP ...

hm.

Verblendungszusammenhang hat einen Namen.

SchuldenBremsen

jede bisher an den Start gegangene Partei, hat nichts außer mit viel Luft im Gepäck uns dieses mit Versprechungen aber schmackhaft zu machen ist jedes Mittel recht.

Wenn das BZÖ jahrelang eine Schuldenbremse in der Verfassung fordert

... sie aber dann dann verhindert, wenn sich die Gelegenheit bietet, dann ist das echt eine riesen Frechheit.
Das BZÖ hat nicht in dieser Angelegenheit klar aufgezeigt, dass Ihm politisches Kleingeld wichtiger ist, als alles andere.

problem der parteien

sie sehen das potential der einzelnen menschen nicht in den parteien!

die unfähigen, unqualifizierten gehören rausgeschmissen es gibt sehr wohl auch gebildete politiker die sich in ihrer materie wirklich auskennen!

nur findest sie leider nicht an der spitze, da wird nur gebasht um klientelgeld zu verdienen, bis es österreich zerreisst!

Bettet er zu Gott das er noch länger im Parlament sein möchte (Bild) ???

Er, der österr. Oberwirtschaftsexperte. Mit ein paar Milliönchen als Parteispende von einigen Multis wären wir schon happy.

wer ist dieser bucher und dieses bz.. dings eigentlich --grübel--

ÖVP will J. BUCHER mitsamt seinem BZÖ aus dem Parlament jagen...

aus der verantwortung stehlen?

was ist mit den personen, die schon die vorzüge der vergangenheit des nichtaufdeckens von bereicherung geniesen können?

von denjenigen die von dieser bereicherung schon jahrzehntelang leben, ganz zu schweigen!

vielleicht sollten wir auch eine partei der weisen gründen, der "best" ausgebildeten auf ihrem gebiet mit dementsprechend "best" ausgebildeten unterstützungsstab?

und jedes ressort bekommt den gleichen kuchen vom budget und wenns nicht auskommen müssen, sie sich eben was überlegen zu verändern z.b. im ressort zu sparen bei sich an den gehältern und privilegien!

es gehört leistung veränderungswille eingefordert von den steuergeldbeziehern jeder "colour"!

Also ein bißchen Bucher ist eigentlich oft ganz witzig. In der Pressestunde noch recht unterhaltsm, ab und zu ein paar spaßige Forderungen ... Alles bestens!

Aber zu viel Bucher oder BZÖ, naja, das nervt dann echt!
OK, der Artikel ist eh auch lustig irgendwie, aber in Zukunft bitte einfach nur jeden 3. Unsinn von orange nehmen.

Bravo Herr Bucher

Sie werden mir immer sympathischer. Diese ÖVP gehört wirklich nach dem Mafia-Paragraphen angeklagt und in weiterer Folge gesetzlich verboten. Eine Verbrecher-Organisation als Regierungspartei ist wirklich eine Zumutung.

Wenn Bucher so redet, wird klar, dass im Hintergrund die FPÖ mitgedacht ist.

die Humpen, sumpen und dumpen der bzö sind eh bald weg. und bisdahin lachen wir über ihre teilweise wirklich lustige comedy.

Weckt's ihn auf! Der Mann träumt!

Besser als die ÖVP kommt das BZÖ allerdings allemal rüber!

Bzö is vor ein paar Jahren bei am Autounfall gstorbn. Ende

Bei all den Stückerl und Korruptionen, die die FPÖ und das BZÖ in Wien und Kärnten geliefert haben, sollte der Mann die Pappn halten, reumütig in sich gehen und eine Pilgerreise zum Südpol unternehmen (und dort bleiben).

Und bitte die Haider-Gedenktaferl mitnehmen und irgendwo versenken.

was hat sich das bzö in geleistet?

die sind ja nicht im Rathaus vertreten

Haider saß in Vorständen wie der der Hypo-Alpen-Adria; überall wo heute in Ktn. massenhaft Geld fehlt, Sachen verscherbelt wurden oder skurille Projekte in den Sand gesetzt wurden.

Grasser selbst war auch eins aus seiner "Buberl-Partie". Und dazu all die anderen dubiosen mal FPÖ, mal FPK, mal BZÖ-Leute.

Im Gegensatz zur allgemeinen Bevölkerung bin ich nicht nür älter, ich habe auch ein ausgezeichnetes Gedächtnis und habe die ganzen Sau ereien in den letzten 30 Jahren nicht vergessen!

Sagen wir mal so: die Liste des Teufels, der über all die Buch führt, ist so lang, dass sie von der Erde bis zum Mond reicht.

Naja

Wenn du alle Korruptionsskandale der SPÖ und ÖVP auflistest, dürfte es diese beiden Parteien schon lange nicht mehr geben!

daran arbeiten auch die roten und schwarzen mit hochdruck

spätestens nach der währungsreform sind spö und övp als große parteien geschichte.

Das heißt also, Bucher erwartet sich für das BZÖ bei den nächsten Wahlen die absolute Mehrheit, wenn er sogar seinen natürlichen Koalitionspartner ÖVP aus der Regierung jagen möchte.

Die ÖVP braucht niemand aus der Regierung zu jagen!

Die machen das freiwillig und arbeiten schon intensiv daran.

Nach der nächsten Wahl werden die Großparteien FPÖ und SPÖ heißen, gefolgt von den Zwergerlparteien ÖVP und Grüne, und das BZÖ kann sich schon einmal bei der Heide Schmidt erkundigen, wie es denn so ist, wenn man wie ein lauer Furz in die Bedeutungslosigkeit verschwindet.

Auch Rot wird verschwinden !!!

Österreich kann sich nur wünschen dass die ÖVP eine Großpartei bleibt oder will jemand ernsthaft eine Strache-FPÖ in der Regierung??

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