Demo

Rund 200 Gegner demonstrierten bei FPÖ-Neujahrstreffen

21. Jänner 2012, 15:58
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    foto: apa/neumayr/mmv

    Rund 200 Demonstranten versammelten sich vor der Salzburgarena.

Die Kundgebung verlief weitgehend friedlich - Großaufgebot an Polizei

Salzburg (APA) - Rund 150 bis 200 Personen haben am Samstag, trotz Kälte und Schneefall, gegen das in der Salzburgarena stattfindende Neujahrstreffens der Freiheitlichen Partei protestiert. Die Demonstration verlief friedlich, die Polizei befürchtete Schlimmeres, weshalb über 100 Beamte die Protestierenden begleiteten. Die Demonstranten wurden dazu aufgefordert, auch am 27. Jänner bei der Kundgebung gegen den Ball des Wiener Korporationsringes teilzunehmen.

"Auf diesen Neujahrstreffen kommt es immer wieder zu frauenfeindlichen, antisemitischen sowie rassistischen Äußerungen. Wir wollen ein friedliches, aber lautstarkes Zeichen setzen und gegen die rassistische Politik der FPÖ demonstrieren. Die soziale Misere kann durch Rassismus nicht gelöst werden", so Jan Rybak von der sozialistischen Linkspartei, die die Kundgebung mitorganisiert hat. "Wir wollen zeigen, dass die FPÖ nicht die soziale Partei ist, die sie vorgaukelt zu sein, denn sie ist durch und durch anti-demokratisch. Die Freiheitlichen haben außer Rassismus und Hetze nichts zu bieten", so Rybak. Nach der ersten Kundgebung marschierte die Protestgruppe trotz winterlicher Witterungsverhältnisse unter lauten Sprechchören mit Sprüchen wie "Wir wollen Bildung und Arbeitsplätze statt Rassismus und Ausländerhetze" oder "Strache verpiss dich, keiner vermisst dich" von der Neuen Mitte Lehen in Richtung Salzburgarena.

Demos verliefen friedlich

Vor der Salzburgarena stellten sich rund 35 Polizisten in einer Reihe auf und versperrten den Demonstranten so den Zugang zur Halle. Einige Schneebälle flogen in Richtung Polizei, auch ein paar Böller wurden geschossen. Die Demonstration verlief aber ansonsten friedlich. Die Polizei schritt nur einmal ein, und zwar schon vor dem Abmarsch der rund 200 Demonstranten: Eine Gruppe von rund 20 Personen hatte sich vermummt und wurde von einigen Polizisten aufgehalten. Die meisten kamen der Aufforderung nach und entfernten die Vermummung, einige durften vermummt mitmarschieren, wurden aber von der Polizei besonders beobachtet. "Bei den gegebenen Witterungsverhältnissen war es aber schwer, überhaupt einzuschätzen, ob es sich tatsächlich um eine Vermummung handelte", sagte Polizeisprecher Anton Schentz.

Eine weitere Demonstration ist am 27. Jänner in Wien geplant. Die Demonstranten wurden dazu aufgerufen an der Protestaktion gegen den Ball des Wiener Korporationsringes teilzunehmen, ein Bus von Salzburg nach Wien sei bereits organisiert. (APA)

Kommentar posten
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Oddo Wolf
02
27.1.2012, 00:52
Erlass des Kaisers Robert Heinrich I

-
Wir, Kaiser von Gottes Gnaden gewähren dem österreichischen Volke das Recht auf Versammlung zwecks Abhaltung demokratischer Wahlen.

Wir warnen die Parteigründer jedoch ausdrücklich davor, jenen assozialen, staatszersetzenden Elementen eine Plattform zu bieten, die die irdische Allmacht des Kaisers in Frage stellen oder die Gnade Gottes anzweifeln. Im Zusammenwirken mit der Apostolischen Nuntiatur wurde das neue Wahlrecht mit dem Ketzereigesetz harmonisiert. Nach Auszählung ihrer Beitragszahlerlisten hat die Nuntiatur die mehrheitsdemokratische Legitimation des kaiserlichen Wahlrechts bestätigt und die Volksnahe Geste des Regenten gelobt.

Hofburg, Wien am 27. Jan. 2012

Neoliberal National der Untergang!
00
26.1.2012, 17:03
Dass ist zuwenig!

Alle sollten hin kommen damit wir Österreich nicht ins Verderben stürzen!

Michael Gehmacher
 
32
22.1.2012, 18:53
Danke an alle die mit gemacht haben...

Lieber Standard! ich glaube es heißt Sozialistische LinksPartei -SLP. Wer die Demo nachbesprechen möchte kann morgen ins 19:00 Shakespeare am Mirabellplatz kommen..

metropolis
26
22.1.2012, 13:24
Warum gibt der Standard diesem Verein immer wieder eine Plattform?

Das schlimmste für diese Truppe ist doch medial ignoriert zu werden.

unschuldsvermuter
27
22.1.2012, 18:16

sehe ich genau so. die fpö gehört einfach ignoriert!

Oddo Wolf
00
28.1.2012, 03:14

Nau? Ist das der Geist eines Unschuldsvermuters?

Widerstand entsteht dann, wenn die Konkurrenzkämpfe überwunden werden zugunsten von Kämpfen, die die herrschende Ordnung in Frage stellen: durch reale, effektiv mobilisierte Kräfte, praktische Klassen, die kollektiv und öffentlich im sozialen Feld zu agieren beginnen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wide... Politik%29

Nein, ich bin kein fpö-ler. Politische Parteien, mit ihren geheimen Spenderlisten sind doch nichts anderes als Türlsteher von Eliteklubs, die nicht von ein paar herumlungernden Demokraten belästigt werden wollen.

die Filzlaus
83
22.1.2012, 12:27
100 Polizisten/innen im Einsatz?

Wer wurde jetzt geschützt? die 2500 Freiheitlichen vor den 150 Linken, oder die 150 Linken gegen die 2500 Freiheitlichen?.
Wenn man bei einer Demo schon im Vorfeld seitens Polizei mit ausschreitungen rechnet, und diverse abgründige Plackate zulässt, muss man sich die Frage stellen, welche Seite jetzt die primitiv ist?

Würden 20 Freiheitliche diverser Plakate für die ÖVP und SPÖ schreiben, wären Sie im Gefängniss. Man erinnere sich an die Demo gegen Fekta in Salzburg.

the honourable obi wan sinan
22
22.1.2012, 19:58

für rechtschreibung und grammatik gibt es rot. und über den inhalt reden wir besser gar nicht. danke, setzen.
btw: wieso sind es immer die rechtshetzer, die es nicht einmal schaffen, wenigstens sinnerfassend zu schreiben?

Waran
00
22.1.2012, 23:26
die Filzlaus

Ich bin kein FPÖ-Wähler und habe mit gewissen Intentionen dieser Partei auch so meine Probleme.
Mir erschloss sich aber durchaus der Sinn dieses Kommentars und ich finde, so unrecht hat dieser "Poster" nicht!
Es ist alles eine Frage der Relation - sollten sie mit einem ausgebildeten Linguisten verglichen werden, so will ich meinen, dass sie relativ "alt" aussehen würden.

the honourable obi wan sinan
00
23.1.2012, 05:15

ich würde verglichen mit allen möglichen experten unglaublich "alt" aussehen. aber darum geht es ja nicht.
viel mehr würde ich mir von einem forumsbeitrag etwarten, dass er halbwegs klar verständlich ist, zumindest so weit, dass man inhaltlich diskutieren kann. in diesem fall zum beispiel über das demontsrationsrecht, die rolle der exekutive, etc.

Waran
00
23.1.2012, 08:51
Demonstrationsrecht

Diese - jetzt einmal sehr vorsichtig formuliert - Berufsdemonstrierer erkennen in ihrem fanatischen Eifer nicht, dass sie unfreiwillig zu Wahlhelfern der FPÖ/Strache avancieren.
Der Art. 11 EMRK führt u.a. aus, dass sich Menschen friedlich versammeln dürfen... und das wird leider sehr oft nicht gelebt.
Ausschreitungen, Scharmützel mit der Polizei, Sachbeschädigungen udgl. sind nicht selten die für den Normalbürger abschreckende Folge.
Der FPÖ/Strache wird hier in Umkehrung der moralischen Werte eine veritable Plattform dargeboten um die Kernbotschaft,
"Wir (Rechten) sind die Friedlichen, seht diese Linken, das sind die..., verkünden zu können.

pistepirkko
01
24.1.2012, 19:41

halloho!! die demo verlief friehiiiiiedlich!

Waran
00
25.1.2012, 08:46
Demonstrationsrecht

Da stimme ich ihnen absolut zu und die Demos sind grundsätzlich "friedlicher" geworden, als noch vor wenigen Jahren - gut so!
Ich habe bewusst pointiert/drastisch formuliert, um ein wenig durchzudringen.
Beispiel: Die Demo 2009 gegen den WKR-Ball endete mit beträchtlichen Ausschreitungen - das bleibt im Gedächtnis haften.
Oder im Volksmund formuliert: "Es können 100 nicht gutmachen, was einer schlechtmacht!"
Demos und vor allem Großdemos sind eine heikle Angelegenheit - sie stehen immer auf der Kippe. Schon wenige "Ein/Aufpeitscher" reichen aus, um die Situation eskalieren zu lassen.

the honourable obi wan sinan
00
23.1.2012, 18:34

stimme ihnen durchaus zu. wenn sie etwas zurückblicken (1980er), dann wird schnell klar, dass dieses segment an protestieren schon mal um einiges präsenter war (tatblatt, opernball, ...). ich frage mich daher, ob die "linken-panik", die z.zt. so stark hörbar ist, nicht viel mehr ein produkt rechter diskurs-strategie ist. also, mal ehrlich: die (historische) linke ist so was von weg, und die paar chaoten verkraften wir. nicht dass ich sachbeschädigungen irgendwie gut heiße, aber das verkraften wir auch.
wer sich also von strache in panik vor den schneeball- und böllerwerfern versetzten läßt, geht ihm nur einmal mehr auf dein leim.

Picassodrücker
 
00
22.1.2012, 21:13
Danke für die Erklärung!

Der Kommentar war für mich so unverständlich, dass ich nicht einmal die politische Intention verstanden habe.

derfalke
1811
22.1.2012, 12:00
Freiheit oder Sozialismus

Alles, was Strache zur EU-Politik, zum Schuldeneuro, der uns quasi enteignet, oder zur ungeregelten Migration oder zur Wirtschafts- und Steuerpolitik sagt, kann man sofort unterschreiben.
Die Mehrheit der Österreicher ist mit dieser Bundesregierung höchst unzufrieden und wartet nur darauf, den rot-schwarzen Versagern endlich einen Denkzettel verpassen zu können.

Rot oder Blau, Freiheit oder Sozialismus, das wird das große Duell der kommenden Nationalratswahl. Die ÖVP wird dabei weitgehend zerrieben werden, denn sie hat viel zu lange als Steigbügelhalter der Sozialisten fungiert.

Das österreichische Volk wird die Freiheit wählen, denn es will, dass unser Steuergeld im Inland sinnvoll investiert wird, statt es nach Athen zu leiten.

tignosa
00
30.1.2012, 13:01
Strache sagt nichts zu EU- Politik oder "Schuldeneuro"

außer ein paar Stehsatzerln. Inhalte hat er keine. Also nichts.

pistepirkko
11
24.1.2012, 19:47

für mich fängt freiheit bei der persönlichen freiheit an! und die versucht die fpö massiv zu beschneiden! und sei's nur, dass sie menschen, die am neujahrstreffen teilnehmen möchten, alleine aufgrund der allgegenwärtigen fpö-vorurteilspolitik nicht einlassen. konkret: ein junger herr in jeans, turnschuhen und "landser"-jacke (offensichtlich neonazi) wurde eingelassen. eine junge frau , ebenfalls in straßenkleidung (schwarze hose, schwarze jacke) nicht. unter dem vorwurf: "leute wie sie (die junge frau) wollen wir nicht bei uns haben". tja, so schaut die freiheit der fpö aus! geh bitte, wacht's doch auf! diese partei stützt sich auf die freiheit und die demokratie, um sie abzuschaffen! das beweist die fpö tagtäglich!

Knochenmann
13
23.1.2012, 08:43

Wo waren Sie denn? Im Gefängniss oder im Krankenhaus?

chezgarando
20
23.1.2012, 05:28
ihnen ist aber schon klar

dass der nationalsozialismus auch sozialismus im namen trägt? :]

die blauen werden doch von all den ex-roten modernisierungsverlierern gewählt...denken sie die machen das weil sie wirtschaftsliberale politik wollen???

da ham sie sich geschnitten

aber gut...so oder so zerreissts die blaubraune bagage...wer so weit von der realität entfernt ist kann nur in opposition existieren
in der regierung müsste man nämlich arbeiten, und das liegt den effen nicht so

muppetbasher
13
22.1.2012, 16:41
ahhhh! das falkale ist wieder da und schreibt seine Parolen wie immer!

falkale aka scheuchs!

der bolschewistische Freimaurerpartisan
01
22.1.2012, 17:42

ich frag mich nur, ob der falke von der partei eigentlich einen sonntagszuschlag bekommt?

jakobhollnstein
12
22.1.2012, 15:23
Als Steigbügelhalter der FPÖ

hat die ÖVP agiert, wollten sie wohl sagen.

auch gut...
24
22.1.2012, 14:39
FPÖ und EU...

Wohin eine nationale Abkapselungspolitik in EU-Fragen führt, kann man am Beispiel von Ungarn beobachten.

Sämtliche FPÖ-Ansätze in EU-Fragen sind weder rechtlicht umsetzbar noch strategisch von Vorteil.

Was Österreich in diesen Zeiten, gerade als exportabhängiges Land wie einen Kropf braucht, ist in EU-Fragen auf einem Nebengleis zu fahren.

Die Isolation der FPÖ auf Österreich umgemünzt wäre politischer und wirtschaftlicher Selbstmord.

Nebenbei ist diese "EU-Politik" soweit man das überhaupt so nennen kann, das größte Hindernis für eine etwaige schwarz/blaue Koalition. Und ohne ÖVP muss die FPÖ sich noch Jahrzehnte mit der Oppositionsrolle zufrieden geben. Die blaue EU-Politik ist nicht einmal eine Verhandlungsbasis.

KhalilG
 
22
22.1.2012, 13:20

sinnvoll investiert?
für gratistrachtenanzüge, freibier und stelzen, zeltfeste und kriegsdenkmäler.
wer das möchte, bitte!
aber dieses gefasel von unfreiheit oder freiheit können sie sich sparen, ein argument für dumme.

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