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"Wir werden weitere Aktionen machen"

20. Jänner 2012, 19:31

Die JournalistInnen Elisabeth Scharang, Christian Lerch und Martin Adel im Video-Interview über ihren Kampf gegen prekäre Arbeitsverhältnisse im ORF

Elisabeth Scharang (FM4, Ö1), Christian Lerch (Ö1 Feature) und Martin Adel (Ö1 Wissenschaft) sprechen im Video-Interview mit Hans Rauscher offen über ihre prekäre Arbeitsverhältnisse im ORF und was sie dagegen unternehmen wollen. Die mehrfach ausgezeichneten Radio-JournalistInnen vertreten dabei die Meinung, dass dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Qualität, die sie liefern, auch mehr wert sein muss als ein Schulterklopfer. Im Gespräch kündigen sie weitere Aktionen an, um ihrer Stimme mehr Gehör zu verleihen. (rasch, derStandard.at, 20.1.2012)

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20 Postings
ARAU
12
25.1.2012, 23:01

da mault ein Milieu, das ohne GIS gar keinen Job hätte. Degoutant. Scharang typisch, Kino-Subventionstrulla, Mühl-Kommunistin, Umerzieherin im Radio.

Gerfried Leberbauer
20
30.1.2012, 20:38

uiuiui

Die "Umerziehung" hat bei Ihnen ja offenbar eh nicht gewirkt. Sonst hätten Sie verstanden, dass diese Leute genau TROTZ der ORF-Gebühr mit 40-Stunden-Jobs auf höchstens(!) 1000 Euro netto im Monat kommen.

Weil in dem "Milieu", in dem sie arbeiten (also: ORF), keine Löhne gezahlt werden, wie es in andern Sparten und in andern Ländern üblich ist.

ARAU
00
30.1.2012, 20:54

1000 Euro zuviel. Die Umerziehung hat sehr wohl gewirkt - ging nach hinten los.

zeitig
03
22.1.2012, 13:54

hab mal gehört, dass die arbeitsbedingungen beim standard auch nicht gerade die vorbildlichsten sind. soll aber keine beschönigung der zustände beim orf sein. finde das engagement der leute vorbildlich.

Erwin Wolfram
83
22.1.2012, 03:10
uebersetzung

wir verdienen nur das fuenffache steuerfrei als ein normaler buerger, es ist so ungerecht...

Gerfried Leberbauer
00
30.1.2012, 20:39

Wieso steuerfrei?

Wieso das Fünffache?

Ab zu diepresse.com!

redflatliner
11
22.1.2012, 17:37
naja

als ich kenn persönlich freie mitarbeiter die als akademiker bei vollzeitjobs aber temporären gehälter haben für die ich nicht mal aufstehen würde.. in der hoffnung mal ne festanstellung zu bekommen.
die festanstellungen bekommt man natürlich am leichtesten mit vitamin b...

ARAU
00
26.1.2012, 00:46

"Akademiker" in Strohfächern...

baneck08
21
22.1.2012, 00:03
Mir tun die Angestellten vom Schlecker leid

Die Scharang und andere eher weniger ...
euer Geld ist übrigens hier:

http://diepresse.com/home/kult... Armin-Wolf

Armin Wolf erhält rund 140.000 Euro brutto pro Jahr

Nick Not
11
22.1.2012, 12:39

ist Armin Wolf ein freier Mitarbeite

elf*assa
02
22.1.2012, 11:39

selbst wenn die SchleckerInnen ein Video ins Netz stellen würden... kann ihnen leider nicht mehr geholfen werden. Schlecker hat den Anschluß verpasst, die Belegschaft zahlt - wie immer- drauf. Leider.

Genießet das Schöne
10
22.1.2012, 11:06

Ja und?

dahofawors
07
21.1.2012, 12:36
und was ist mit den prekären verhältnissen aller anderen beschäftigten, in allen branchen?

wir leben, wie wenn es keine technische revolution geben würde, arbeiten bis zum umfallen,
statt die arbeit als das zu sehen, was sie ursprünglich sein sollte: die beschäftigung, alles zu besorgen, um zu überleben.

aber die ausbeuter sind mitten unter uns, immer noch!

auch wenn sie nicht persönlich gemeint sind, sondern als prinzip!

das prinzip muß man vernichten, nicht die personen!

das war der irrtum der 68iger-apologeten!

Ernst Guevara
02
22.1.2012, 09:24
bei den 68ern

war aber die richtige erkenntnis weit verbreitet, dass kapitalismus eine systematik ist. viele 68er haben erkannt, dass man den kapitalismus strukturell überwinden muss anstatt die kapitalisten als personen zu bekämpfen. die personalisierung der verhältnisse kam dann erst später mit den wirrköpfen von der RAF.

happyhour1
 
17
21.1.2012, 11:24
Skandalös ...

... ist diese Behandlung der freien Mitarbeiter/innen. Sie sorgen im ORF für Qualität und dafür, dass der öffentlich rechtliche Rundfunk überhaupt noch akzeptiert wird. Wann stellt sich der Stiftungsrat diesem Problem? Von diesem Herrn Wrabetz ist -wie generell- nichts zu erwarten.

Radio Eriwan
11
21.1.2012, 17:17
Jetzt weiß man, wofür Faymann wirklich steht.

Und Schmied, und und und ...

Barbara Schett
14
21.1.2012, 11:08

Ihr müsst den Betriebsrat an die Leine nehmen, lasst euch nicht so leicht abspeisen! Vielleicht selbst kandidieren und mitwählen. Am besten über die Gewerkschaft Druck machen. Mitgliedsbeitrag ist aber legitim. Ist ja kein Wohltätigkeitsverein. Viel Erfolg!

getmeifyoucan
00
22.1.2012, 12:37
ja und wenn sie dann zu laestig werden

werden sie einfach ausgelagert, wie viele andere auch schon ... ueber die spricht uebrigens auch keiner .....

Radio Eriwan
22
21.1.2012, 17:24
Die Gewerkschaft,

ha ha ha ha ...

tho be
17
21.1.2012, 09:29

ja, einige branchen glauben sich nicht an die gesetzlichen vorschriften halten zu müssen.
nicht nur die mitarbeiter leiden darunter, sondern auch den kommunen und somit allen steuerzahlern geht da geld verloren (momunalsteuer, u-nahnsteuer,....).
zb. wird in den architekturbüros quasi niemand angestellt und die büros (selbst weltbekannte, gutverdenende büros) sind sich gar keiner schuld bewusst. das gehört endlich abgestellt.....

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