Reformen über Reformen

"Zweifelhaft, ob Spar­kurs die Wirtschaft ruiniert"

Interview | András Szigetvari, 20. Jänner 2012, 22:37

Um sich zu retten, müssen sich die Griechen Osteuropa zum Vorbild nehmen, findet Marktreformer Leszek Balcerowicz

Um sich zu retten, muss Griechenland Reformen über Reformen folgen lassen, findet Leszek Balcerowicz, Vater der polnischen Marktreformen. Er erklärt, warum neben den "PIIGS" auch die BELL-Länder wichtig sind.

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STANDARD: Die Reformstrategien in Griechenland erinnern an jene des postkommunistischen Polens. Es wird gespart, liberalisiert und privatisiert. Lassen sich die beiden Fälle direkt vergleichen?

Balcerowicz: Nur bedingt. Polen war damals enorm verschuldet und fast bankrott - das ist eine Gemeinsamkeit. Aber die polnische Wirtschaft war viel maroder als die griechische. In Polen war die Situation außerdem einfacher, weil es einen Bruch mit dem Kommunismus gab und die Menschen große Hoffnung in die neue Führung setzten. In Griechenland hat die sozialistische Pasok die Wahlen 2009 mit dem Versprechen gewonnen, mehr staatliche Leistungen zu erbringen. Seither hat sie nur gespart. Die Politik genießt also null vertrauen.

STANDARD: Ist Polen nicht ein gutes Beispiel dafür, dass Europas Strategie in Hellas scheitern wird? Polen war das einzige EU-Land, dessen Wirtschaft in der Krise nie geschrumpft ist. Das lag am starken Inlandskonsum, der in Griechenland soeben kaputtgespart wurde.

Balcerowicz: Das sehen viele Kritiker so. Ich bin mir aber nicht sicher. Es ist zweifelhaft, ob der Sparkurs die Wirtschaft ruiniert.

STANDARD: Wie kommen Sie darauf?

Balcerowicz: Ich habe zwei Gruppen von Ländern miteinander verglichen: einmal die PIIGS, also Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien. Die andere Gruppe waren die BELL-Länder, deren Problematik weit weniger bekannt ist. Zu ihnen zählen Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen. Die beiden Gruppen sind sehr ähnlich: Die PIIGS sind in der Eurozone und konnten nicht klassisch auf die Krise antworten, indem sie ihre Währungen abwerten. Die BELL-Länder sind zwar nicht im Euro, haben ihre Währungen aber an den Euro gebunden und konnten deshalb nicht abwerten. Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich diese Gruppen durch die Krise gekommen sind.

STANDARD: Was war anders?

Balcerowicz: Die BELL-Staaten hatten 2008/2009 wie die PIIGS eine schwere Rezession erlebt. Sie haben daraufhin massive Reformen eingeleitet - viel schmerzhaftere, als in den PIIGS-Staaten. Das Ergebnis: Alle Länder der BELL-Gruppe wachsen inzwischen wieder kräftig, während Griechenland, Portugal, Spanien und Italien stagnieren oder schrumpfen. An den Einsparungen kann das nicht liegen, denn die waren zum Beispiel in Lettland viel tiefgreifender. Ich glaube, der Unterschied liegt darin, dass die BELL-Länder sich stärker geöffnet und ihr Wirtschaftssystem umgestellt haben. Sie haben den Wettbewerb verstärkt, Monopole aufgebrochen und damit das System effizienter gemacht.

STANDARD: Lettlands Wirtschaft ist um ein Fünftel geschrumpft, Tausende haben das Land verlassen. Die Frage ist doch: War der Preis für die Reformen nicht zu hoch?

Balcerowicz: Aber eine Migrationswelle aus Lettland gab es bereits vor der Krise. Schuld am Zusammenbruch der Wirtschaft und an der Arbeitslosigkeit waren nicht die Reformen, sondern die gigantische Kreditblase, die geplatzt ist.

STANDARD: Sie waren lange Jahre Chef der polnischen Notenbank. Wie sehen Sie die Eurokrise: Befürworten Sie eine stärkere Intervention der Europäischen Zentralbank?

Balcerowicz: Ich bin strikt dagegen. Eine unheilige Allianz bestehend aus Investoren, Politikern und Journalisten fordert den Eingriff der EZB. Die Investoren, weil sie ihre verlustbringenden Staatsanleihen an die Zentralbank verkaufen könnten. Die Politiker, weil sie einfache Lösungen haben möchten und die Journalisten, weil sie auf der Suche nach Dramen sind.

STANDARD: Aber wo wäre das Problem bei einer Intervention?

Balcerowicz: Die Inflation würde rapide ansteigen. Vielleicht etwas verzögert, aber der Anstieg würde kommen. Die Zentralbank versucht zwar das Geld, das sie an einer Stelle zusätzlich ausgibt über andere Kanäle wieder aus dem Markt zu holen. Aber das wird im großen Stil nicht klappen. Außerdem würde die EZB ihre Glaubwürdigkeit verspielen.

STANDARD: Noch einmal zurück zu Polen: Ist der Euro für das Land noch interessant?

Balcerowicz: Zuerst müssten wir unsere Schulden senken und unsere Wirtschaft flexibler machen. Das hat die Eurokrise soeben gezeigt: Länder mit moderaten Schulden und einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft haben vom Euro und dem gemeinsamen Markt profitiert. Die anderen haben verloren. Durch die niedrigen Zinsen haben sie sich zu stark verschuldet. Zudem ist der Wettbewerb im Euro härter, weil die Länder Verzerrungen nicht mehr über eine Währungsabwertung korrigieren können. Ein verfrühter Beitritt Polens wäre gefährlich. (András Szigetvari, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 21./22.1.2012)

Person Leszek Balcerowicz war in der ersten nicht-kommunistischen Regierungen Polens Vizepremier und Finanzminister. Nach ihm ist der umstrittene Balcerowicz-Plan benannt, mit dem Polens Wirtschaft liberalisiert wurde, der allerdings auch Lohneinbruch und höherer Arbeitslosigkeit führte. Von 2001 bis 2007 war Balcerowicz Chef der polnischer Nationalbank. Wien besuchte er anlässlich einer Tagung des International Institute for Applied Systems Analysis.

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Posting 1 bis 25 von 69
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Nee-Chee
00
24.1.2012, 10:10
bei aller Liebe

aber etablierte große (Italien war schon G8-Land, als es noch G6 hieß) westeuropäische Volkswirtschaften mit Lettland & Co zu vergleichen, die erst seit knapp 20 Jahren Marktwirtschaft haben, und zusammen grad mal etwas mehr als die Einwohner von Griechenland erreichen?!

Alpendollar
00
23.1.2012, 20:33
Kanada und Australien haben sehr geringe Haushaltsdefizite und denen geht es nicht schlecht

José Atento
00
23.1.2012, 08:22
Endlich ein Herr, der seinen Hausverstand einschaltet

und dem klar wird, dass man mit Sparen längerfristig natürlich die Basis legt für einen nachhaltigen und echten wirtschaftlichen Aufschwung, der auch Wohlstand schafft und nicht nur neue Schulden (temporären Pseudowohlstand).
Warum ist das für die angeblich so überlegenen westlichen Politiker SO schwer zu verstehen?
Vermutlich weil sie seit Jahrzehnten nur mehr sozialistische Populärpolitik machen. Verteilen von Geld, dass man nicht hat, oder das man anderen wegnimmt.

Die "Heilslehre" des Sozialismus im Westen (viel bekommen für wenig Gegenleistung) ist am Ende angelangt. Jetzt muss wieder in die Hände gespuckt werden.

computermaster
00
22.1.2012, 16:17
Der Mann hat Unrecht.

Reformen? Nein, einfach immer mit dem Kopf gegen die Wand. Irgendwann wird schon wer Mitleid haben.

Griechenland habe ich neulich garnicht mehr auf der Karte gefunden. Ich weiß aber, es liegt irgendwo tief unten am Balkan.

ichbinsofrei.net
01
22.1.2012, 12:23
Die Frage ist doch auch:

Wen würde eine Inflation am ehesten schädigen? Die Gläubiger.

José Atento
00
23.1.2012, 08:39
Schuldner oder Gläubiger?

Als Gläubiger ist man heute ein "armes" Schwein.
Kommt eine deflationäre Depression, so werden viele pleite gehen und die Gläubitger fallen um ihr Geld um. Kommt eine hyperinflationäre Depression, werden die Gläubiger ebenfalls ihr Geld verlieren.
Als privater Schuldner wird man auch nicht viel zu lachen haben, wenn man pleite geht oder nach der Hyperinflation (vielleicht ohne Job) seine Schulden mit der harten neuen Währung zurückzahlen muss.

Es ist heute nicht gut Gläubiger zu sein, aber auch Schuldner zu sein ist riskant.
Am Besten ist heute weder Schuldner noch Gläubiger zu sein.

amused8
31
22.1.2012, 11:50
Neolioberaler Werbebeitrag

Solche Vergleiche von Staaten, deren Probleme gaenzlich unterschiedliche Gruende haben, sind wahrlich entberhrlich. So sind die Schwierigkeiten Spaniens und Irlands (Irland war 2005 noch neoliberales Vorzeigeland) aus Marktversagen entstanden. Das Platzen von Immobilienblasen hinterliesen einen schwer verschuldeten Privatsektor mit Krisenbanken im Zentrum. Investorenlaender wie Deutschland zwangen die spanische wie irische Regierung, fuer die Privatbanken zu garantieren, was die Staatsschulden erheblich anschwellen lies. Und jetzt fehlen wegen Ueberschuldung die Investitionen des Privatsektors. Sparpakete sind hier kontraproduktiv.
Bei Vergleichen von Aepfeln und Birnen fallen die Aussagen dieses Herrn in sich zusammen.

José Atento
00
23.1.2012, 08:44
Ein Abbau der Übertreibungen (Versäumnisse) der Vergangenheit ist IMMER schmerzhaft.

Aber das als Argument heranzuziehen, um keine Reformen anzugehen, ist so als würde man einfach vor den existierenden Problemen die Augen verschließen.

Es sind auch bei uns "schmerzhafte" Reformen unbedingt notwendig. Daran werden wir nicht vorbeikommen. Je später sie angegangen werden, desto turbulenter wird es werden. Verantwortlich sind die Politiker. Aber sie wollen die Verantwortung nicht tragen, wie immer. Sie schielen schon auf ihre schöne Pension. Als Politiker braucht man nur dämliche Reden schwingen, leider.

amused8
00
23.1.2012, 10:58

Lieber Jose, es steht nirgends, dass ich gegen Strukturreforem wäre. Ich sage nur, Strukturreformen bedürfen als erstes eine Analyse, die ihren Namen auch verdient. Die Staatsschulden Spaniens sind in den Jahren 2000 bis 2007 von rund 60% des BIP auf unter 40% gesunken, jene Irlands von 40% auf rund 25%. Erst das Platzen der privat initierten Immobilienblase lies die Staatsschulden wegen Bankenbailouts und Konjunkturpaketen anschwellen. Da frage ich mich schon, was diese Länder in der PIIGS Vergleichsgruppe zu suchen haben, denn deren Verschuldungsursache ist komplett anders als jene von Griechenland, Italien und Portugal. Was ja nicht heißt, dass Spanien und Irland keine Strukturreformen benötigen, aber eben andere.

amber103
00
22.1.2012, 15:45

Kannten Sie die Lage Polens nach dem Zusammenbruch des Kommunisums? Die Auslandsverschuldung war enorm, ebenso die Inflantion. In die Wirtschaft wurde schon über Jahrzehnte nichts mehr investiert, dementsprechend marod waren die Betriebe. Ohne Bekannte auf dem Land litten die Menschen in der Stadt zum Teil hunger.

Die Reformen brachten wieder Nahrungsmittel in die Städte, führten zu Investitionen in den Betrieben, und langsam zu einem erstaunlichen Aufschwung der Wirtschaft, ohne dass das Ausland großartig geholfen hätte.

Die Probleme Polens waren um Kategorien härter als das Platzen einer Immobilienblase bei ansonst robuster Wirtschaft.

Warum kommt meist Unsinn raus, wenn jemand mit Neoliberalismus argumentiert?

amused8
10
23.1.2012, 10:43

Warum kommt nur Unsinn heraus, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht?

Stationen des polnischen Aufstiegs bzw. Schuldenabbaus:

Inflation:
Die Inflation betrug 1990 585 Prozent, sank aber 1991 schon auf 160,4 Prozen

Währungsreform:
Am 1. Januar 1995 wurde im Rahmen einer Währungsreform der Zloty mit 10.000 alten zu einem neuen Zloty (PLN) neu bewertet.

Eine Währungsreform im Euro Raum und schon sind wir unsere Schuldenprobleme los! Oder?

José Atento
00
23.1.2012, 08:48
Tschechien

ist z.B. gerade dabei Österreich in der Industrie zu überholen.
Noch sind sie von der Produktivität hinter Ö, aber von der Qualifikation der Fachleute stehen sie bereits auf ähnlichem Niveau.

Österreich muss sich warm anziehen, wenn es nicht als Tourismusland, ähnlich wie Griechenland, verkommen möchte.

wn7539
00
22.1.2012, 08:58
Man muss nur genau lesen ....

... dann kommt man zu folgender Einsicht: "3 Experten, 4 Meinungen, 5 Reformansaetze, 6 Fehler".

Erwin Wolfram
00
21.1.2012, 22:11
uebersetzung

was wollen sie nicht freiwillig die grenzen bewachen? muessen wir es erst "demokratisch" diskutieren?

Waran
00
21.1.2012, 20:29
Rezession

Der Mann hat einfach unrecht!

Griechenland wird 2012 das vierte Jahr in Folge rezessieren. Die Steuereinnahmen sind weggebrochen und die Verschuldung angestiegen. In Italien mahnen immer mehr Ökonomen, dass das BIP im selben Ausmaß wie die Schulden schrumpfen wird - eher mehr und dadurch die Verschuldung im Verhältnis zum BIP steigt.

Orban ist in Ungarn mit seinen eigenartigen Sparmaßnahmen voll gegen die Wand gefahren.

Unabhängig jetzt von wirtschafts- und finanztechnischen Beurteilungen - die Bevölkerung wird nicht mitziehen und es werden soziale Unruhen ausbrechen.

José Atento
00
23.1.2012, 08:50

Das ist aber das Ergebnis, weil man ihnen Geld hineingeschoben hat, statt sie gleich in eine "geordnete" Insolvenz zu schicken.

computermaster
00
22.1.2012, 16:11
hahaha

die Bevölkerung wird nicht mitziehen und es werden soziale Unruhen ausbrechen.
-dann wird der Staat den Bürgern das Geld wegnehmen.
Glauben sie wirklich die Griechen haben mehr Geld als vor einem Jahr?
-Sie müssen wohl auf einem Bananenbaum aufgewachsen sein.

Oddo Wolf
12
21.1.2012, 22:14
So ein Quatsch

-
Orban ist in Ungarn mit seinen eigenartigen Sparmaßnahmen voll gegen die Wand gefahren?

Jaja. Das schreibt die Finanzlobby hierzulande, weil sie sauer ist, daß Orban den Banken das Privileg beschneidet, ungarischen Bürgern ins Geldbörsel zu greifen und Dank Pressefreiheit und Macht über dieselbige, dem Wähler das auch noch als demokratisch, ökonomisch und sozial ins Hirn rein waschen will.

Wer es nicht besser weiß, plappert das dann nach.

Waran
11
22.1.2012, 00:01
Orban

Dass Orban bei der EU und dem IWF um Geld bettelt, das haben sie schon mitbekommen?
Seine Rede vor dem EU-Parlament auch?
Seinen Rückzieher in Bezug auf die Notenbank auch?
Die Kapitalflucht aus Ungarn - immer mehr Menschen legen ihr Geld in Österreich (z.B. Bank Burgenland) an - normale Menschen!

Laris
11
22.1.2012, 09:33

ich bin für Orban, aber ums Geld bettelt er nicht. den Bedarf an Kapital für 2012 von ca. 6 mia eur kann er ohneweiters aus den Ungarns Resererven zur Gänze decken und es bleibt noch was übrig. Waran bitte keine propaganda...

ichbinsofrei.net
00
22.1.2012, 12:25
IWF

Niemand geht gerne zum IWF; da geht man nur hin, wenn es sonst nicht geht. Natürlich "bettelt" er.

General Cornwell
15
21.1.2012, 20:44
Ja no na

das liegt aber in GR nicht daran, dass Schulden auf magische Weise zu Wohlstand führen (wäre es so, müsste GR vor Reichtum strotzen, aktuell werden dort noch immer massive Schulden gemacht - lediglich weniger als in der Vergangenheit - von "Kaputtsparen" kann also keine Red sein, keine Red), sondern dass GR kein Geschäftsmodell hat.

Ohne Staatsausgaben gibt es dort nichts. Staatsausgaben helfen aber nur kurzfristig etwas. Langfristig ist der Zustand nicht aufrechtzuerhalten - wie wir jetzt gerade in Athen sehen.

Genau deswegen haben sie ja so dringend Strukturreformen notwendig.

Waran
02
21.1.2012, 21:06
Eh klar!

Dennis Snower: “Griechenland wird kaputtgespart”
Ökonom Snower stellt der Politik in Sachen Krisenmanagement ein mieses Zeugnis aus. Er fordert unabhängige Kommissionen zwecks langfristiger Schuldenreduktion.
http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/de... 3/index.do
Vorher waren es dringend notwendige Sparmaßnahmen, dann Reformen und jetzt sind es nötige Strukturreformen und nicht vorhandene Geschäftsmodelle.
Eh klar!

General Cornwell
11
21.1.2012, 21:19

"eh klar" ist Ihr Argument? Wars das oder haben Sie noch etwas auf Lager?

General Cornwell
12
21.1.2012, 20:12
Die Osteuropäer wissen wies geht und scheuen sich nicht auch einmal schmerzhafte Reformen einzuleiten

kein Wunder, die haben den Kommunismus auch am eigenen Leib erlebt und zirpen ihm keine verklärenden Lieder auf der Harfe zu während man im reichen Westen sitzt...

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