Polizei startet Kampagne gegen Barbie-Puppen

20. Jänner 2012, 16:17

Offensive gegen "Symbole der freizügigen westlichen Kultur" - Schon dutzende Verkaufsstellen geschlossen

Teheran - Die iranische Polizei hat eine Kampagne gegen den Verkauf von Barbie-Puppen gestartet. Die Nachrichtenagentur Mehr zitierte am Freitag einen ranghohen Polizisten, dem zufolge bereits dutzende Geschäfte geschlossen wurden, in denen die Puppen angeboten wurden. Die Polizei werde die Offensive gegen die "Symbole der freizügigen westlichen Kultur" fortsetzen, kündigte er an.

Bereits seit Jahren unternimmt die Polizei regelmäßig Kampagnen gegen die blonden Barbie-Puppen aus den USA. Zugleich schuf der Iran als Gegenstück eine eigene schwarzhaarige und von Kopf bis Fuß verhüllte Figur namens Sara. Trotzdem bringen Schmuggler immer wieder die beliebten US-Plastikpuppen ins Land, wo sie in Spielzeug-, aber auch in Lebensmittelgeschäften angeboten werden. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 54
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ego31
 
11
22.1.2012, 13:26
Barbie ade!

Also mit Religion (gleich welcher) hab' ich nix am Hut. Aber Barbie-Puppen habe ich schon immer scheußlich gefunden. Vor mir aus könnten die überall aus dem Verkehr gezogen werden.

Harry Meier
 
13
24.1.2012, 08:46
Sind scheusslich Zustimmung aber ich mache mich

nicht zm Gralshueter der Kultur und schon gar nicht zum Handlanger von mittelalterlichen Mullahs.

Ruben Weil
15
22.1.2012, 12:05
Das sollte reichen

als Begründung für die USA den Angriff unverzüglich zu starten! Hier findet ein Genozid statt! Barbie muss leben!

Gobi Todic
05
22.1.2012, 11:22
MEi

Also ein toller Artikel um den anstehenden Angriff schönzuschreiben.

Bomben für freie Barbies.

Frostschutzmittel
30
22.1.2012, 18:34

Jaja ein Artikel über verbotene Barbie-Puppen hat sicher erheblichen Einfluss. Letztens habe ich während des Ramadans Kaugummi gegessen. Da es im Iran verboten ist habe ich wahrscheinlich auch sehr viel dazu beigetragen das der Iran den Westen so verabscheut. Ich schäme mich so!

Gobi Todic
00
23.1.2012, 12:17
Salamitaktik, schonmal gehört?

Carlos Clementin
01
22.1.2012, 10:03

Das heisst es also: Kauf die "Katz im Sack" ... wie später in der Realität...

GoreNetWar
01
22.1.2012, 03:53

Sara hat im Gegensatz zu Barbie auch sicher keinen Strandbuggy, keinen Friseursalon, keine Kleintierpraxis und ihr Ken trägt sicher kein Tennishemd... :)

Phicsa
01
22.1.2012, 05:49

dafür hat Sara aber eine Kochstube, schwere Einkaufssackerl, 8 Kinder und ihr Ken/Achmed (?) trägt dafür nen Schnauzer ;)

Harry Meier
 
01
24.1.2012, 13:40
Und liegt irgendwann als Ehebrecherin unter einem ..

. Haufen Steinen.

readymate
24
21.1.2012, 18:59
Wo bleiben die Enthüllungen,

die Barbie endlich als USamerikanisches und israelisches Komplott gegen den friedfertigen Iran entlarven...?

.

antworten statt bewerten
14
21.1.2012, 18:34

Da treffen sich die Feministinnen mit den Islamisten, was es alles gibt!

cannery row
03
21.1.2012, 17:23
aha..

neuigkeiten aus der steinzeit.

kelchstein
21
21.1.2012, 16:21
Kein Rabbi lässt seine Kinder mit Puppen spielen

Die Erfinderin der Barbie Puppe war zwar jüdischer Herkunft, aber das hat das Judentum nicht beeinflusst. Religionen sind im Allegemeinen Konsumbremsen. Sie können in Zeiten von Wirtschaftskrisen oder Krieg instrumentalisiert werden, um weniger zu konsumieren.

papst benedikt
12
21.1.2012, 14:23

die neue masseinheit für freiheit in einem staate ist also die anzahl der verkauften barbiepuppen.
das wundert mich nicht: der wert einer gesellschaft wird mittlerweile ja auch von ratingagenturen gemessen.
verständlich also, dass die westliche konsumreligionspolizei in diesem fall nicht erfreut ist.

G. B. Corner
10
21.1.2012, 19:39

Haben Sie dazu einen Link? Also, was die Konsumreligionspolizei dazu gesagt hat? Habe im Artikel dazu nichts gefunden.

steppenwolf51
25
21.1.2012, 14:02
Die armen iranischen Frauen.

Da dürfen die studieren und Auto fahren im Gegensatz zu vielen anderen in der Region und dabei wird ihnen doch schon in der Kindheit verboten mit ihrem wirklichen Ideal, der Barbie, zu spielen.

Da sieht man wieder welch seltsame Blüten die psychologische Kriegsführung treibt.

Wer mal das Leben der Frauen bei den bösen Iranern und bei den guten Saudis vergleicht wird vielleicht begreifen was ich meine.

it's like really really cool
14
21.1.2012, 18:12

Polemik. Erstens hält niemand hält die Saudis für »gut«, zweitens ist es ein billiges Argument, das Gewähren selbstverständlicher Freiheiten wie Autofahren oder Studieren als Milderungsgrund für das Verbot von Spielzeugpuppen herzunehmen.

steppenwolf51
11
21.1.2012, 19:11
das Gewähren selbstverständlicher Freiheiten wie Autofahren oder Studieren

Erzählen sie das den saudischen Frauen die wegen Autofahrens ausgepeitscht wurden.
Wenn es gegen die "Achse des Bösen" geht ist ihnen keine Polemik zu blöd. Oder?

it's like really really cool
12
21.1.2012, 20:40

Mann darf also nichts gegen den Iran sagen, nur weil Saudi-Arabien – deiner Meinung nach – noch böser ist?

Wie kommst Du auf den völlig unlogischen Schluss, dass jemand, der die Zustände im Iran kritisiert, gleichzeitig die Zustände in Saudi-Arabien gutheißt?

Oder muss man jede Kritik gegen den Iran so formulieren:

»Saudi-Arabien ist die Mutter aller ungerechten Staaten. Andere Länder, wie der Iran, versuchen sich zwar ein Vorbild an der Ungerechtigkeit Saudi-Arabiens zu nehmen, scheitern aber kläglich.«

Sag doch einfach, dass der Iran klasse ist, und dass es schon ok ist, Kinderspielzeug zu verbieten.

Was ist deiner Meinung nach sonst noch ok, solange alles in Arabien schlimmer ist? Der Holocaust und andere Genozide?

G-Frasta
00
24.1.2012, 16:22

Blablabla!
Darf man schon, soll man sogar!
Aber die Republik Iran auf die Achse des Bösen zu setzen und gleichzeitig das Königreich Saudi-Arabien als wirtschaftlichen und militärischen Partner zunehmen, ist an Zynismus kaum zu überbieten!

it's like really really cool
00
24.1.2012, 16:32

Wende Dich mit Deinem Posting an die Zyniker, aber verdächtige doch nicht jeden, der den Iran kritisiert als einen, der Saudi-Arabien gerne als wirtschaftlichen Partner hätte.

steppenwolf51
00
22.1.2012, 15:39
Sag doch einfach, dass der Iran klasse ist, und dass es schon ok ist, Kinderspielzeug zu verbieten.

Ich kann mich nicht entsinnen ihnen das "Du" angeboten zu haben.
Zum Thema:
Sie wissen sicher genau wie andere auch das dieser Artikel nichts mit den Barbie Puppen zu tun hat. Hier geht es um vorbereitende psychologische Kriegsführung um den späteren Gegner in den Augen unbedarfter Bürger jeder Menschlichkeit zu berauben.
Dazu kann man je nach Möglichkeit Brutkästen für Frühgeburten, das verteilen von Viagra oder eben das verbieten von Barbie Puppen nutzen.
Das allein reicht nicht aus, aber im Propagandagesamtbild ist es immerhin ein weiterer Stein. Aber das wissen sie ja sicherlich besser als ich.

www.stattnetz.de
10
21.1.2012, 13:29
strategisches Geschick

Es zeugt von unerhörtem strategischen Geschick der Mullah-Eliten im Iran den Zusammenruch des Regimes und die zu erwartende Niederlage im kommenden Krieg durch massive Bekämpfung von Kinderspielzeug zu verhindern!
Nur so gewinnt man Schlachten!
Weiter so!

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