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Teheran - Die iranische Polizei hat eine Kampagne gegen den Verkauf von Barbie-Puppen gestartet. Die Nachrichtenagentur Mehr zitierte am Freitag einen ranghohen Polizisten, dem zufolge bereits dutzende Geschäfte geschlossen wurden, in denen die Puppen angeboten wurden. Die Polizei werde die Offensive gegen die "Symbole der freizügigen westlichen Kultur" fortsetzen, kündigte er an.
Bereits seit Jahren unternimmt die Polizei regelmäßig Kampagnen gegen die blonden Barbie-Puppen aus den USA. Zugleich schuf der Iran als Gegenstück eine eigene schwarzhaarige und von Kopf bis Fuß verhüllte Figur namens Sara. Trotzdem bringen Schmuggler immer wieder die beliebten US-Plastikpuppen ins Land, wo sie in Spielzeug-, aber auch in Lebensmittelgeschäften angeboten werden. (APA)
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Jaja ein Artikel über verbotene Barbie-Puppen hat sicher erheblichen Einfluss. Letztens habe ich während des Ramadans Kaugummi gegessen. Da es im Iran verboten ist habe ich wahrscheinlich auch sehr viel dazu beigetragen das der Iran den Westen so verabscheut. Ich schäme mich so!
Die Erfinderin der Barbie Puppe war zwar jüdischer Herkunft, aber das hat das Judentum nicht beeinflusst. Religionen sind im Allegemeinen Konsumbremsen. Sie können in Zeiten von Wirtschaftskrisen oder Krieg instrumentalisiert werden, um weniger zu konsumieren.
die neue masseinheit für freiheit in einem staate ist also die anzahl der verkauften barbiepuppen.
das wundert mich nicht: der wert einer gesellschaft wird mittlerweile ja auch von ratingagenturen gemessen.
verständlich also, dass die westliche konsumreligionspolizei in diesem fall nicht erfreut ist.
Da dürfen die studieren und Auto fahren im Gegensatz zu vielen anderen in der Region und dabei wird ihnen doch schon in der Kindheit verboten mit ihrem wirklichen Ideal, der Barbie, zu spielen.
Da sieht man wieder welch seltsame Blüten die psychologische Kriegsführung treibt.
Wer mal das Leben der Frauen bei den bösen Iranern und bei den guten Saudis vergleicht wird vielleicht begreifen was ich meine.
Polemik. Erstens hält niemand hält die Saudis für »gut«, zweitens ist es ein billiges Argument, das Gewähren selbstverständlicher Freiheiten wie Autofahren oder Studieren als Milderungsgrund für das Verbot von Spielzeugpuppen herzunehmen.
Mann darf also nichts gegen den Iran sagen, nur weil Saudi-Arabien – deiner Meinung nach – noch böser ist?
Wie kommst Du auf den völlig unlogischen Schluss, dass jemand, der die Zustände im Iran kritisiert, gleichzeitig die Zustände in Saudi-Arabien gutheißt?
Oder muss man jede Kritik gegen den Iran so formulieren:
»Saudi-Arabien ist die Mutter aller ungerechten Staaten. Andere Länder, wie der Iran, versuchen sich zwar ein Vorbild an der Ungerechtigkeit Saudi-Arabiens zu nehmen, scheitern aber kläglich.«
Sag doch einfach, dass der Iran klasse ist, und dass es schon ok ist, Kinderspielzeug zu verbieten.
Was ist deiner Meinung nach sonst noch ok, solange alles in Arabien schlimmer ist? Der Holocaust und andere Genozide?
Ich kann mich nicht entsinnen ihnen das "Du" angeboten zu haben.
Zum Thema:
Sie wissen sicher genau wie andere auch das dieser Artikel nichts mit den Barbie Puppen zu tun hat. Hier geht es um vorbereitende psychologische Kriegsführung um den späteren Gegner in den Augen unbedarfter Bürger jeder Menschlichkeit zu berauben.
Dazu kann man je nach Möglichkeit Brutkästen für Frühgeburten, das verteilen von Viagra oder eben das verbieten von Barbie Puppen nutzen.
Das allein reicht nicht aus, aber im Propagandagesamtbild ist es immerhin ein weiterer Stein. Aber das wissen sie ja sicherlich besser als ich.
Es zeugt von unerhörtem strategischen Geschick der Mullah-Eliten im Iran den Zusammenruch des Regimes und die zu erwartende Niederlage im kommenden Krieg durch massive Bekämpfung von Kinderspielzeug zu verhindern!
Nur so gewinnt man Schlachten!
Weiter so!
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