Produktion in einigen Sony-Fabriken und bei Zulieferern wegen Überschwemmungen gestoppt - Moody's stufte Kreditwürdigkeit herab
Der japanische Elektronikriese Sony muss wegen
des Hochwassers in Thailand den Verkaufsstart einer weiteren Kamera
verschieben. Die Produktion in einigen Sony-Fabriken und bei
Zulieferern sei wegen der Überschwemmungen gestoppt worden, erklärte
Sony am Freitag zu Begründung. Thailand hatte Ende 2011 die
heftigsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten erlebt, mehr als 320
Menschen kamen ums Leben. Auch Canon, Pioneer und die japanischen
Autohersteller mussten ihre Bänder anhalten. Sony musste deshalb
bereits die Auslieferung mehrerer Kameramodelle und Kopfhörer
verschieben.
Kreditwürdigkeit herabgestuft
Die US-Ratingagentur Moody's stufte unterdessen die
Kreditwürdigkeit von Sony herab. Die Bonitätsnote wurde von A3 auf
Baa1 gesenkt. Langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 5 Mrd.
Dollar (3,87 Mrd. Euro) könnten nicht bezahlt werden, weil die
Fernsehsparte von Sony wegen der harten Konkurrenz, stark sinkender
Preise und der Stärke des Yen Verluste machen, erklärte Moody's. (APA/AFP)