Schmied will 10.000 Lehrerposten schaffen

20. Jänner 2012, 15:18

Aufstockung bis 2018 - Grüne zweifeln Zahlen an

Laut einem Bericht der Tageszeitung "Kurier" will Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) bis 2018 insgesamt 10.000 neue Lehrerdienstposten schaffen. Allein die Einführung der Neuen Mittelschule soll 4000 zusätzliche LehrerInnen bringen. Derzeit gibt es rund 120.000 LehrerInnen. Ein Ansteigen der LehrerInnenzahl soll durch die Verkleinerung der Klassenschülerhöchstzahl und andere Maßnahmen wie Sprachförderung erzielt werden.

Walser: "Zahlenschwindel"

Der grüne Bildungssprecher Harald Walser wirft Schmied indes in einer Aussendung "Zahlenschwindel" vor. "Derzeit gibt es etwa 120.000 LehrerInnen, das wird auch 2018 nicht anders sein", so Walser. Schmieds Ankündigung, 10.000 Lehrerinnen neu einzustellen, sei nämlich ein Trick. So würden beispielweise Anstellungen der letzten vier Jahre hinzugerechnet, kritisiert der Nationalratsabgeordnete. (red, derStandard.at, 20.1.2012)

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schön, recht und gut, aber wird sie die auch besetzen können?

mountaineer
02
31.1.2012, 19:27
NLP

Jaja, die Neurolinguistische Programmierung schlägt voll durch.

Wenn 10.000 Neue kommen und 30.000-40.000 gehen, wie viele sind dann mehr geworden?

asinus
00

Ist ja sowieso nur die übliche Schmähtandlerei...

asinus
01
27.1.2012, 03:16

Fr. Schmied erzählt schon wieder nur Schmäh...von den 120.000 Lehrern gehen mindestens ein Drittel bis 2018 in Pension, die ersetzt werden müssen. Allein das geht sich mit den 10.000 neuen Lehrern nicht aus. Und was sie hier gibt (kleinere Klassen in der Unterstufe), nimmt sie dort (z.B. in der Oberstufe, wo dafür bis zu 36 Schüler in den Klassen sitzen).

Fränds
04
23.1.2012, 10:40
Wer wird heutzutage noch freiwillig Lehrer?

Ohne Ende
02
24.1.2012, 09:01

Das wär der Beginn vom Ende...
...zum Glück gibts noch ein paar Akademiker die so deppert sind für wenig Geld und unter diesen Bedingungen das anzutun.

Kelbo
02
23.1.2012, 09:09

Da sollte mal eher was gemacht werden um die jungen Lehrer besser in den Job zu integrieren. Meist müssen die 10 Jahre erst mal immer für ein Jahr befristet irgendwo am Land jedes Jahr den Ort wechseln und können keine Familie aufbauen oder sich richtig in der Schule einrichten. Auch das Anfangsgehalt ist beschämend!

Carla Sociale
02
23.1.2012, 08:00
Unter Berücksichtigung der bisherigen Aussagen Schmieds zum Beruf des Lehrers,

kann sie nur von Lehrerpfosten gesprochen haben.

Julian95
 
01
22.1.2012, 22:03

Wäre schön zu erfahren, woher wir so viele Lehrer nehmen. Jeder Trottel, der sich bewirbt, wird's?

Johannes Oetztaler
02
22.1.2012, 18:52
Lehrerposten

die botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der glaube.

über die verwaltungsreform wird doch schon seit jahrzehnten diskutiert und unzählige ideen zur umsetzung eingebracht.
nur geschehen ist bislang leider nichts.
so wird es auch bei schmid`s ankündigung bleiben;
verschärfend kommt dazu, dass das belastungspaket auch das unterrichtsministerium treffen wird.

bycicle
01
22.1.2012, 14:21
da sind wir aber gespannt.....

bloß fehlt uns der glaube daran.
oder die frau unterrichtsministerin denkt wirklich daran, die schülerzahl von 36 in der oberstufe bzw. bhms abzuschaffen und dort im sinne der individualisierung jetzt die höchstzahl von 25 einzuführen. das wäre eine gelgenheit für die frau ministerin, endlich einmal WIRKLICHE ZEICHEN zu setzen. na, frau ministerin, wie wärs?????

Recht ist Auslegungssache
153
21.1.2012, 12:48
Politiker sind stupid...

Da wird ein Schwachsinn nach dem anderen hinausposaunt.

Und: WOZU noch mehr Lehrer?
Es gibt schon genug!
Wenn das System umgestellt werden würde, dann wären die eingesetzten Lehrer sogar effektiv.

walter helfmann
12
21.1.2012, 23:47
fritz enzenhofer, der hausl vom pühringer,

ist der landesschulratpräsident von oö und wird als lehrer vom bund bezahlt.

auch in den anderen bundesländern werden die hauseln der lh vom bund bezahlt.

schafft die bundesländer ab, der föderalismus ist nicht mehr zeitgemäß.

warum wenn und würde? stellt das system um!

linksrechts
00
21.1.2012, 17:27
in der österreichischen Schulpolitik

gilt schon seit 20 Jahren Quantität vor Qualität, sonst würde die Lehrerausbildung verändert. Die Pädaks auf eine 4jährige PH zu strecken (mit den selben Professoren und Inhalten) ist ein weiterer Beweis fürs Quantitätsmanagement.

sternsteinblitz
00

4jährige PH ?

marie berg
71
22.1.2012, 17:07
die österreichische

schulpolitik wird seit jahrzehnten von der lehrergewerkschaft dominiert. dementsprechend schaut es bildungstechnisch auch aus, in unserem land.

D/E
00
Was haben wir alle geklatscht, als die Lehrergewerkschaft

damals die pädagogisch wertvolle Stundenkürzung unter Gehrer "dominiert" hat.

Und als die Schmied mit ihren lumpigen 2 Unterrichtsstunden mehr kam, war die Gewerkschaft ja auch Feuer und Flamme und konnte immerhin noch um die 5% Gehaltskürzung herausreißen.

Und jetzt kämpft die Gewerkschaft schon wieder erfolgreich für weniger Lohn, mehr Arbeit und ein möglichst mieses Image.

sternsteinblitz
00

Ah ja, wieder ein thematisch brilliant!

asinus
10
27.1.2012, 03:14

Sie schreiben natürlich wieder nur mal polemischen Stumpfsinn...

hammerer10
00
21.1.2012, 11:18

Zumindestens in einigen Fächern dürfte das kein Problem sein...

lehrer
103
21.1.2012, 00:51
?

bald werden wir mehr lehrer als schüler haben..leider machts die menge nicht..fehlende qualitätskontrollen, evaluation, kein leistungsdenken, kein anreiz für mehrarbeit..daher weiteres scheitern bei diversen tests weiterhin vorprogrammiert..

asinus
00
27.1.2012, 07:02

Ah, der "Lehrer" zeigt, wie wenig Ahnung er wirklich hat...

Eric der coole
012
20.1.2012, 20:04
seltsam

bei uns an der basis kommen immer nur weitere streichungen an....

GoodieGoodie
010
20.1.2012, 19:43

Das Lehrerposten SCHAFFEN wird ihr wahrscheinlich sogar gelingen, nur das Lehrerposten BESETZEN nicht!

nina yankow
51
20.1.2012, 22:11

man beachte die studierendenzahlen der PHs. die sind beachtlich gestiegen.

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