Juristische Blätter

Verlag Österreich übernimmt Springers Rechts- und Wirtschaftsprogramm

20. Jänner 2012, 11:57

Verlagswechsel im Zuge eines Teilbetriebsübergangs unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung

Der Verlag Österreich übernimmt das rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Programm vom Springer-Verlag. Der Verlagswechsel erfolge im Zuge eines Teilbetriebsübergangs unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung, teilte der Verlag Österreich mit. Das Rechtsprogramm von SpringerWienNewYork umfasst elf Zeitschriften, darunter die Juristischen Blätter, und derzeit etwa 450 Buchtitel sowie die Webseite SpringerRecht.at. Jährlich erscheinen ca. 40 neue Buchtitel.

Der Verlag Österreich ist aus der ehemaligen österreichischen Staatsdruckerei hervorgegangen und erhielt dort 1993 als Imprint seinen Namen. Im Jahre 2000 wurde der Verlag Österreich privatisiert. 2008 wurde er von der Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft Stuttgart, einem Unternehmen der Verlagsgruppe des Deutschen Apotheker Verlags, erworben. (APA)

Anton Geist1
00
22.1.2012, 12:31
Kommentar (Teil 1/2)

Zunächst herzliche Gratulation an den Verlag Österreich!
Das Spannende wird meines Erachtens die elektronische Verwertung, und hier schlummert auch das wahre Potential dieses Deals. Die österreichische Jus-Sparte von Springer passte tatsächlich nur schwer ins allgemeine elektronische Vertriebskonzept von Springer: Springer arbeitet als Wissenschaftsverlag bei der elektronischen Verwertung – überspitzt formuliert – mit riesigen und dementsprechend teuren, fix vorgefertigten Paketangeboten. Fachlich breit aufgestellte, große Bildungseinrichtungen sind damit recht zufrieden, kleine Einrichtungen und die als Markt doch so wichtigen Unternehmenskunden(!) ...

chrilly donninger1
00
20.1.2012, 19:06
Warum kaufen die sowas?

Geschäft kann es ja keines sein?

Land der Zwerge
00
20.1.2012, 19:43

Dafür tummeln sich aber auf dem, doch eher überschaubaren, österreichischen Markt neben obigem mehrere juristische Verlagshäuser (Manz, Orac/Lexisnexis und Linde - mehr fallen mir momental nicht ein). Das dürft sich schon mehr auszahlen als das Verlegen von heimischer Belletristik...

JayneCobbs
00
21.1.2012, 22:50

Recht viel mehr gibts da auch nicht in Österreich ;)

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