Regierung dementiert Bericht über Tod von Dissidenten

21. Jänner 2012 14:19
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    Foto: apa/epa/ernesto

    Kondolenzbuch für den verstorbenen Wilmar Villar.

Häftling kein Dissident sondern wegen Angriff auf Frau verurteilt - Papst wird den Karibikstaat Ende März besuchen

Havanna - Nach dem Tod eines kubanischen Häftlings hat die Regierung Berichte zurückgewiesen, wonach es sich um einen Dissidenten gehandelt habe, der an einem Hungerstreik gestorben sei. Sie verfüge über "zahlreiche Beweise und Zeugenaussagen", dass es sich bei dem verstorbenen Wilmar Villar nicht um einen Dissidenten handle, hieß es in der Erklärung vom Freitag. Auch habe sich der 31-Jährige nicht im Hungerstreik befunden. Vielmehr sei er wegen eines "öffentlichen Skandals" verurteilt worden, bei dem er seine Frau angegriffen und im Gesicht verletzt habe.

Elizardo Sanchez vom Kubanischen Komitee für Menschenrechte und Nationale Versöhnung hatte zuvor berichtet, Villar sei am Donnerstag im Krankenhaus von Santiago de Cuba an den Folgen eines 50-tägigen Hungerstreiks aus Protest gegen seine Haftstrafe gestorben. Demnach gehörte er der Patriotischen Union Kubas an, einer Oppositionsgruppe, die vor allem im Osten der Karibikinsel aktiv ist. Nach Angaben von Sanchez war der Familienvater im November zu vier Jahren Haft verurteilt worden.

Castro: "Internationale Schmutzkampagne"

"Die kubanische Regierung trägt die volle moralische, politische und rechtliche Verantwortung für den Tod von Wilmar, weil er sich in der Gewalt der Behörden befand", sagte Sanchez, der seinen Tod "vermeidbar" nannte. Die Regierung von Raul Castro kritisierte dagegen "eine intensive internationale Schmutzkampagne". Daran beteiligt seien insbesondere ausländische Nachrichtenagenturen in Miami, der Hochburg der kubanischen Exilopposition in den USA, sowie "konterrevolutionäre Elemente im Innern".

Wegen des bevorstehenden Papst-Besuches hatte Kuba Ende Dezember die Freilassung von 2.900 Häftlingen angekündigt. Die Amnestie sei aus humanitären Gründen auf Bitten von ranghohen Vertretern der katholischen Kirche beschlossen worden, teilte die kubanische Führung mit.

Der Tod eines Gefangenen nach einem Hungerstreik hatte im Februar 2010 zu internationalen Protesten geführt. Raul Castro entließ daraufhin in einer von der katholischen Kirche vermittelten Amnestie 130 politische Gefangene. (APA/Reuters)

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Thomas Mohr
 
22.01.2012 09:13
Wieder die übliche

Schmutzkübelkampagne des Regimes. In den ehemaligen kommunistischen Staaten war es gang und gäbe Dissidenten auch Gewalttaten "anzuhängen" um sie zu diskreditieren. So auch in Kuba.

Die gesamte Castro und PCC Mafia gehört nach Den Haag.

*space
25.01.2012 11:26

Man, es könnte in Kuba genau umgedreht sein.

http://amerika21.de/nachricht... gefangener

Aber die Schmutzkampagne muss ja weiter gehen, denn du wirst die Quelle nicht akzeptieren. Verallgemeinerungen sind sinnlos. Was sagt ihr Therapheut dazu?

Der Neue Mensch
26.01.2012 16:06

Lieber space, die Schmutzkampagne kommt von der kubanischen Regierung, nicht von der internationalen Presse. In jedem Fall sind die Angaben neutraler Beobachter wie Amnesty International hundertmal glaubwürdiger als die Proklamationen eines Unrechtsstaates wie Kuba und deren Nachplapperer aus der linksextremen Presse wie junge Welt oder Amerika21.

http://www.amnesty.org/en/news/c... 2012-01-20

*space
28.01.2012 20:26

AI sollte erstmal nach seinen "hohen Standards" richtig recherchieren, da AI das nicht macht, ist AI für mich keine seriöse Quelle.

*space
26.01.2012 20:46

Ihr könnt nichts als diskriminieren!

Thomas Mohr
 
26.01.2012 14:17

Natürlich akzeptiere ich die Quelle nicht. Erstens ist amerika21 ein Offspring der Jungen Welt, eines Propagandablattes des DDR-Unrechtsstaats und zweites ist die wahre "Quelle" die kubanische Regierung.Die werden ihre Verbrechen niemals zugeben.

*space
26.01.2012 20:46

Stuss...

mcon
26.01.2012 22:28
ALLES STUSS???

Stuss?
Übel fragen sie H. Neuber wer ihm das Grundkapital in Form einer Großzügen Spende für die Seite am21 gegeben hat!!?? Dann frage mal nach wer bei der JW für die Ausland Seite zuständig ist. Ein gewisse A. Scheer der vorher als Übersetzer der ven. Botschaft- Berlin auftrat Und gehen sie einmal auf Google dann werden sie feststellen, dass er auch für den RedGlobe schreibt.
In ihren Augen alles Stuss, ich weiß!!
Übel ihnen fehlt das Grundwissen oder sie stellen sich wieder einmal DUMM.

Thomas Mohr
 
28.01.2012 00:05

Jemand der eine Diktatur verteidigt ust nicht besser als Pinochet und Co. Aus der Perspektive der zehntausenden Opfer sind Castro und Pinochet gleich.

*space
28.01.2012 20:25

Gähn...

Stalo Ramón
20.01.2012 14:48

Dafür, dass über jeden Hungerstreiktoten in Kuba berichtet wird gibt es nur ein Wort: Propaganda!
Wenn in einem Nachbarland Österreichs jemand an Hunderstreik stirbt wird das nirgendwo erwähnt. Selbst in Österreich selbst kommen solche Fälle nur sehr am Rande in die Medien.
Warum der Hungerstreikende in Haft war erfährt man nicht. Der letzte "Dissident" der in Kuba im Hungerstreik gestorben ist war so nebenbei wegen schwerer Körperverletzung, Einbruchs und illegalem Waffenbesitz verurteilt.

Jürgen Rembremerding
20.01.2012 15:21
Ist schon schlimm, dass man das nicht einfach verbieten kann!

Träume sind Schäume.....
20.01.2012 12:45
Staatstrauer wird auf Kuba

Höchstens über den Tod durch chronische Völlerei und Alkoholmißbrauch eines international so gewichtigen Staatsmannes wie Kim Jong Il von der "Demokratischen Republik Korea" angeordnet.

Dann aber 3 Tage mit allen Flaggen auf Halbmast.

Dem Papst sollte es eigentlich grausen und dieses Regime auf der Reise meiden ;)

egal9
20.01.2012 13:54

Wenn sich jemand selbst tötet, dann wollen Sie eine Staatstrauer?

Machen Sie sich mal den "Spaß" und gucken Sie sich die Lage in Griechenland an: Die Selbstmordrate hat 2-stellige Zuwachsraten und mehrere Menschen haben sich aus Verzweiflung bereits öffentlich verbrannt.

Mitten in Europa!

Und das waren noch nicht mal Oppositionelle, sondern einfache Menschen, denen jegliche Lebensgrundlagen geraubt wurden.
Selbst gut ausgebildete junge Akademiker sind zunehmend obdachlos

http://www.tagesschau.de/wirtschaf... d1752.html

Wie viel Aufmerksamkeit bekam das Todesfasten in der Türkei 2002?
http://de.wikipedia.org/wiki/Typ-... Nr._45.2F1

diamant
 
20.01.2012 14:38
Verlinken sie mir bitte die griechischen Selbstverbrenner!

Zwischen der griechischen Wirtschaftskrise und der politischen Krise auf Kuba sehe ich im Uebrigen kaum Gemeinsamkeiten.....

egal9
20.01.2012 14:53
diamant
 
20.01.2012 16:45
Die griechischen Verzweiflungstaten, die ja 'nur' mit dem Verlust des finanziellen Wohlstands zu tun haben,

sind nur schwer verbleichbar mit den Motiven eines in Einzelhaft gehaltenen.
Kein Grieche wird eingesperrt weil er mit der Regierung seines Landes nicht zufrieden ist.

Den persoenlichen oekonomischen Wohlstand zu sichern ist jedoch keine Aufgabe des Staates!

egal9
20.01.2012 17:16

Es geht nicht um Wohlstand, sondern um die nackte Existenz.

Aber für Leute wie Sie haben halt nur die Reichen, Wohlhabenden, die "Leistungsträger" ein Existenzrecht..

diamant
 
20.01.2012 18:48
'Es geht nicht um Wohlstand, sondern um die nackte Existenz.'

Beinahe 1 Mrd. Menschen kaempfen um die nackte Existenz!

In Afrika, in Asien, in Suedamerika, da tuts mir zwar leid wenn ein paar tausend Griechen dazukommen, aber gemessen an den globalen Problemen sind sie unbedeutend.
Noch dazu haben die Griechen die Gnade durch 500 Millionen anderer Europaeer finanziell gestuetzt zu werden!

Träume sind Schäume.....
20.01.2012 12:56
My bad

"Demokratische Volksrepublik Korea" natürlich

*space
20.01.2012 13:45

Schon wieder betrunken...

Träume sind Schäume.....
20.01.2012 18:37
*space
21.01.2012 12:05

Ihre Bewertung ist etwas seltsam.

Kuba kann machen was es will, die Innenpolitik Nordkoreas geht Kuba nichts an. Aber da Sie kein Vertreter des Völkerrechts sind, wollen Sie wie immer den Einmarsch.

Es gibt keine Probleme, die man nicht friedlich lösen kann. Der Krieg wird die Probleme Nordkoreas sicher nicht lösen! Sollte eine Wiedervereinigung nötig oder möglich sein, dann sollen das die Staaten selbst entscheiden.

Die, die meinen, Angriffe auf andere Staaten, diese freibomben zu dürfen, um angeblich die Menschenrechte durchzusetzen, sollten sich mal fragen ob die Opfer gerechtfertigt sind. Ich denke, es muss einen anderen Weg geben!

Träume sind Schäume.....
21.01.2012 17:02
Schwache Argumentation oioioioi

Das Völkerrecht bassiert letztendlich auf der kapitalistischen Weltordnung.

Sie sollten eigentlich wissen, dass es schon in der Internationale heißt, für das MENSCHENRECHT zu kämpfen und nicht das Völkerrecht.

Wer seinen Marx kennt, kommt sogar drauf, dass sich Völker selbst durch Gegtensätze verschiedener Klassen deffinieren.
Und dass die unteren Klassen aller Völker mehr miteinander gemein haben als ihre "Volkszugehörigkeit" zu der jeweiligen Bourgersie.

Kuba sollte also nicht mit dem verfressenen Führer der Oberschicht Nordkoreas Solidarität zeigen, wenn der den Löffel abgibt.
Und schon gar keine Staatstrauer abhalten.

So, das war mal'n Versuch mit marxistischer Argumentation, zwar eine andere Dimension aber auf ihre Art logisch;)

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