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Das Bundeskriminalamt hat im Rahmen von verdeckten Ermittlungen im Internet fast 200 Pädophile ausgeforscht, die sich in Sozialen Online-Netzwerken an Minderjährige heranmachten. In der Operation "Ghostrider" gab sich ein Ermittler als 13-Jähriger aus, der prompt von diversen Erwachsenen kontaktiert wurde. Die Anzeigen wurden international erstattet.
Verurteilungen
In den neun Monate andauernden Ermittlungen wurden 25 Österreicher ausgeforscht und angezeigt. Zwei der Verdächtigen wurde laut Bundeskriminalamt die Vergewaltigung von Minderjährigen nachgewiesen. Beide seien bereits von den zuständigen Gerichten zu jeweils vier bzw. fünf Jahren Haft verurteilt worden. Weiters wurde eine Gruppe von insgesamt weiteren 74 Tatverdächtigen ermittelt, die den deutschen Behörden ausgehändigt werden.
Auch Pädophile aus den USA wurden vom Bundeskriminalamt ausgeforscht: 98 Tatverdächtige wurden den amerikanischen Ermittlungsbehörden gemeldet. (APA)
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